Tim und Can haben die perfekte Masche, um Frauen abzuschleppen. Als todgeweihte Krebspatienten lassen sie sich von den Mädels ihren letzten Wusch erfüllen, bis Tim Marie trifft und sich verliebt.

Kinostart: 06.09.2012

Max Riemelt

Max Riemelt
als Tim

Anna Fischer

Anna Fischer
als Marie

Jessica Schwarz

Jessica Schwarz
als Edda

Elyas M'Barek
als Can

Dieter Tappert
als Paul

Stephan Luca
als Thomas

Johann von Bülow
als Dr. Seibold

Johannes Kienast
als Holger

Die Handlung von Heiter bis wolkig

Die Jungköche Tim und Can haben eine üble Aufriss-Masche drauf. Der eine erzählt dem Objekt der Begierde, dass sein Kumpel sterbenskrank ist und noch einmal eine tolle Nacht erleben möchte. Das Spielchen funktioniert, bis Tim sich total verliebt. Leider ist die Schwester des Mädchens wirklich todkrank und durchschaut den Lügenbolzen, der sie bald auf Rache- und andere Spritztouren begleiten muss. Als der Schwindel dennoch auffliegt, liegt die Liebe erst einmal auf Eis.

Die Jungköche Tim und Can haben eine üble Aufrissmasche drauf. Der eine erzählt dem ausgewählten Objekt der Begierde, dass sein Kumpel sterbenskrank ist und noch einmal eine tolle Nacht erleben möchte. Das Spielchen funktioniert, bis Tim sich total verliebt. Zum Unglück ist die Schwester des Mädchens wirklich todkrank und durchschaut den Lügenbolzen auf Anhieb, der sie bald auf Rache- und andere Spritztouren begleiten muss. Als der Schwindel dennoch auffliegt, liegt die Liebe erst einmal auf Eis.

Zwei Jungs reißen Mädchen auf, in dem sie sich als todkrank ausgeben, bis sich einer von ihnen in ein Mädchen verliebt, deren Schwester tatsächlich todkrank ist. Gefühlvolle Aufreißer-Tragikomödie mit deutschem Starquartett.

Kritik zu Heiter bis wolkig

Vier, die es können: Max Riemelt, Elyas M'Barek, Jessica Schwarz und Anna Fischer in einer gefühlvollen Aufreißer-Tragikomödie über peinliche Lügen und die große Liebe.

Klar, dass man nicht unbedingt die Wahrheit über sich selbst herausposaunen muss, wenn man(n) eine Schönheit anbaggert, aber die beiden Jungköche Tim und Can haben eine ziemlich üble Masche drauf. Einer von ihnen erzählt dem Objekt der Begierde, der andere sei unheilbar krank und träume davon, noch einmal eine heiße Nacht zu erleben. Sozusagen der letzte Wunsch. Welche gutmütige Frau sagt da Nein? Das Spielchen funktioniert, bis Tim sich unsterblich in eines seiner Opfer verliebt. Leider ist deren Schwester wirklich tödlich erkrankt und merkt schnell, dass der Typ nur simuliert. Statt ihn zu "verpetzen", muss er mal mit ihr auf Rachetour gehen und den Laden der Ex-Chefin verwüsten, oder sie mit Sprengstoffattrappe um ihren Körper zum Ex-Lover in die Bank begleiten, um dem Feigling einen Riesenschreck einzujagen. Während für Tim die Lage immer kniffeliger wird und er den Zeitpunkt verpasst, die Lüge zu beichten, hetzt die Krebspatientin den hoffnungslos Verliebten von einer heiklen Situation in die andere. Als dann doch der Schwindel auffliegt, scheint die Beziehung keine Chance mehr zu haben. Aber auch nach ihrem Tod zieht das Schwesterherz vom Jenseits die Fäden für ein gutes Ende.

Zwischen Lachen und Weinen bewegen sich Geschichte und Figuren. Marco Petry, der schon in seinem Regiedebut Film "Schule" Komödie und Gefühl bestens verband, gelingt es, beim Thema Tod und Krankheit die Fallen von Peinlichkeit und Pathos souverän zu umschiffen, sein gezielter Druck auf die Tränendrüse hört im richtigen Moment auf, der Mix aus Komik und Tragik ist wohl dosiert. Auch wenn er manchmal am Rad des Klamauks dreht, hält er die Balance, seine Spezialität ist die "Gute-Laune-Melancholie". Die Besetzung ist stimmig, vor allem Jessica Schwarz, trotz Krankheit eine Täterin, gibt überzeugend die grimmige Zynikerin und die sich nach dem Rest des Lebens verzehrende Verletzbare. Zwischen Max Riemelt und dem Love-Interest Anna Fischer sprühen die Funken und die Gegensätze zwischen dem nachdenklichen Riemelt und seinem eher kopflos agierenden Buddy Elyas M'Barek sind gut austariert. Mit konventioneller Ästhetik und leichtem Witz, Romantikfaktor und einer Prise Ernsthaftigkeit sollte "Heiter bis wolkig" das Publikum packen. mk.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 06.09.2012

Deutschland 2012

Länge: 1 h 39 min

Genre: Drama

Originaltitel: Heiter bis wolkig

Regie: Marco Petry

Drehbuch: Axel Staeck

Musik: Lorenz Dangel, Tobias Kuhn

Produktion: Oliver Berben, Henning Ferber, Marcus Welke

Kostüme: Ute Paffendorf

Kamera: Jan Fehse

Schnitt: Marco Pav D'Auria

Ausstattung: Tamo Kunz

Website: http://heiterbiswolkig-film.de/#/home