Remake des Horrorklassikers von 1978, in dem Regisseur Rob Zombie auch die Kindheitsgeschichte von Michael Myers nicht zu kurz kommen lässt.

Kinostart: 25.10.2007

Scout Taylor-Compton

Scout Taylor-Compton
als Laurie Strode

Malcolm McDowell

Malcolm McDowell
als Dr. Sam Loomis

Tyler Mane
als Michael Myers

Brad Dourif
als Sheriff Brackett

Sheri Moon Zombie
als Deborah Myers

William Forsythe
als Ronnie White

Danny Trejo
als Ismael Cruz

Danielle Harris
als Annie Brackett

Daeg Faerch
als Michael Meyers (10 Jahre)

Handlung

Nachdem er seine ältere Schwester brutal erstochen hat, wird der zehnjährige Michael Myers (Daeg Faerch) von der Polizei aufgegriffen und in eine geschlossene psychiatrische Anstalt eingewiesen. 15 Jahre später gelingt dem nun erwachsenen Michael (Tyler Mane) überraschend die Flucht aus der streng bewachten Klinik. Er bricht sofort in seine Heimat Haddonfield auf, um seine jüngere Schwester Laurie (Scout Taylor-Compton) zu finden. Als Kind beschützte er sie, nun schwebt Laurie in Lebensgefahr. So wie jeder, der den Weg des irren Mörder kreuzt.

Kultregisseur und Musiker Rob Zombie ("The Devil's Rejects") produziert und inszeniert ein fulminantes Remake von John Carpenters Klassiker. Basierend auf dessen ursprünglichem Drehbuch fokussiert Zombie mehr auf Myers Kindheit und schafft eine perfekte Schockdramaturgie.

Michael Myers führt als zehnjähriger Spross einer White-Trash-Familie eine bedauernswerte Existenz als stets gehänselter und verlachter Außenseiter - bis ihm an Halloween der Kragen platzt und er zum Massenörder wird. 17 Jahre später ist der mittlerweile zum Reisen herangewachsene Junge in der Psychiatrie von Dr. Sam Loomis zum Enigma geworden. Dann erwacht die Wut an Halloween von Neuem, und er macht sich auf den Weg, das letzte verbleibende Familienmitglied, die ahnungslose Laurie Strode, zu töten.

Michael Myers führt als zehnjähriger Spross einer White-Trash-Familie eine bedauernswerte Existenz als stets gehänselter und verlachter Außenseiter - bis ihm an Halloween der Kragen platzt und er zum Massenörder wird. 17 Jahre später ist der mittlerweile zum Reisen herangewachsene Junge in der Psychiatrie von Dr. Sam Loomis zum Enigma geworden. Dann erwacht die Wut an Halloween von Neuem, und er macht sich auf den Weg, das letzte verbleibende Familienmitglied, die ahnungslose Laurie Strode, zu töten.

Kritik

Michael Myers metzelt wieder - diesmal nach einer Adaption von (Ex-) Schockrocker Rob Zombie, dessen "Re-Imagination" sowohl aus Remake wie Prequel besteht.

Schilderte der Prolog von John Carpenters Original von 1978 nur kurz den vom zehnjährigen Michael begangenen Schwestermord, ergreift Zombie, der zudem als Autor und Produzent auftritt, nun die Gelegenheit, eine ausführliche Hintergrundgeschichte von der chaotischen Kindheit der Killermaschine zu erzählen. Wie in seinen vorherigen Filmen "Haus der 1000 Leichen" und "The Devil's Rejects" entwirft Zombie das Porträt einer völlig zerrütteten White-Trash-Familie. Der Stiefvater (William Forsythe ist nur einer von diversen Genre-Kultschauspielern, die aufmarschieren) ist ein unflätiger Alkoholiker, Michaels Mutter Deborah (Zombies Gattin Sheri Moon in ihrer bislang besten Performance) eine Stripperin mit liebevollem Herz für ihren pummeligen Sohn (klasse gestört: Daeg Faerch). In der Schule wird Michael nicht zuletzt wegen des Jobs seiner Mutter hämisch gehänselt. Seine unterdrückte Rage lässt er zunächst an Tieren aus, bis ihm an Halloween endgültig der Kragen platzt und er einen seiner Peiniger mit einem Baumast totschlägt. Im Anschluss setzt er, mit einer Clownmaske angetan, seinen brutalen Blutrausch zu Hause fort, wo er den Stiefvater, die ältere Schwester und deren Freund abschlachtet. 17 Jahre später sitzt der mittlerweile zum hünenhaften Riesen ausgewachsene Michael (Tyler Mane) immer noch unter der Aufsicht von Dr. Loomis (Malcolm McDowell) in einer Nervenheilanstalt. Als er just an Halloween verlegt werden soll, läuft der stumme Unhold Amok und begibt sich geradewegs in sein Heimatnest, um seine kleine, vor langer Zeit adoptierte Schwester Laurie Strode (Scout Taylor Compton versucht gar nicht erst, in die ihr viel zu großen Scream-Queen-Schuhe von Jamie Lee Curtis zu schlüpfen) aufzuspüren. Zunächst werden jedoch sexuell aktive Teenager und ein paar ältere Herrschaften von Michael abgestochen, bevor es im Zweidritteldunkel im ehemaligen Elternhaus zum nervenaufreibenden Finale kommt.

Fast drängt sich der Eindruck auf, dass zwei Filme zu einem zusammengefügt worden - so unterschiedlich sind Stil und Stimmung der Kindheits- und das Erwachsenensegmente der Schreckenssaga. Dabei ist ersteres wesentlich origineller, spannungsvoller und emotionell packender ausgefallen, selbst wenn diese Humanisierung des Killers für den Rest der Story nicht so recht funktionieren will. Schließlich ist der mechanisch mordende Maskenmann traditionell eine gesichtslose Verkörperung des Bösen, die gerade durch ihre Anonymität und Unmenschlichkeit so erschreckend wirkte. Ob Zombies Remake (das auch Carpenters Kameraeinstellungen sowie seine unvergessliche Titelmelodie verwendet) mit gesteigerter Gewalttätigkeit und vulgären Dialoge mit dem superben Original mithalten kann, ist Geschmacksfrage. Kommerziell ist das Paket allemal. ara.

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Info

Plakat des Films: Halloween

Kinostart: 25.10.2007

USA 2007

Länge: 1 h 50 min

Genre: Horror

Originaltitel: Halloween

Regie: Rob Zombie

Drehbuch: Rob Zombie

Musik: Tyler Bates

Produktion: Rob Zombie, Andy Gould, Harvey Weinstein, Malek Akkad, Andrew G. La Marca

Kamera: Phil Parmet

Schnitt: Glenn Garland

Ausstattung: Anthony Tremblay

Website: http://www.halloween.senator.de