Buddy-, Road-Movie und Komödie um drei Brüder auf der turbulenten Jagd nach ihrem Erbe.

Kinostart: 09.04.2015

 Sido

Sido
als Julian Lindemann

Szenenbild aus Halbe Brüder mit Fahri YardimFahri Yardim

Fahri Yardim
als Yasin Philip Blöckers

Tedros Teclebrhan

Tedros Teclebrhan
als Ademola "Addi" Tomo

Mavie Hörbiger
als Sandra Lindemann

Violetta Schurawlow
als Jenny

Detlev Buck
als Achim

Erdal Yildiz
als Erdal

Roberto Blanco
als Herr Zequera

Charly Hübner
als U-Bahn-Lemmele

Gregor Bloéb
als Herr Klopfer

Manni Laudenbach
als Stanni

Yvonne Yung Hee Bormann
als Linh

Michael Mendel
als Dr. Bl

Julia Dietze
als Esther

Samuel Finzi
als Notar Garcia

Michael Ostrowski
als Pater Franz

Wilson Gonzalez Ochsenknecht
als Gonzo

Peri Baumeister
als Cindy

Ralf Richter
als Barmann zum Leuchtturm

Daniel Krauss
als Bollinger

Lilo Wanders
als Drag Queen

Friedrich Liechtenstein
als Gastwirt

Dorothea Walda
als Oma Irmi

Peter Berling
als Hein

Nadja Zwanziger
als Hausangestellte

Jan Weyde
als Hotelpage

Niels Bruno Schmidt
als Nachtportier

Die Handlung von Halbe Brüder

Ein Familienvater mit einem fatalen Hang zum Trickbetrug, ein türkischer Schnösel, der unter seinem erfolgreichen Adoptivvater leidet, und ein redseliger Afrikaner, der als Rapper reüssieren will. Auf den ersten Blick haben die drei nichts gemeinsam. Doch dann stellt sich heraus, dass sie Brüder sind und ihre verstorbene Mutter ihnen ein erkleckliches Erbe vermacht hat. Doch um an die Kohle heranzukommen, muss das ungleiche Trio kooperieren. Bei einem Roadtrip, das die drei quer durch Deutschland führt, kommt es zur Nagelprobe.

Kritik zu Halbe Brüder

In seiner schrägen Krimikomödie schickt Christian Alvart Rapper Sido, Komiker Tedros Teclebrhan und "Honig im Kopf"-Ko-Star Fahri Yardim auf abenteuerliche Deutschland-Reise.

Als hätte man den Plot von "Knockin' On Heaven's Door" mit dem schwarzen Humor eines Films von Peter Thorwarth gekreuzt, so ähnlich kommt der erste Komödienversuch von Christian Alvart daher. Nach düsteren Stoffen wie "Antikörper" oder "Pandorum" zielt der Regisseur nun auf die Lachmuskeln des Publikums. Seine schräge Krimikomödie ist zugleich auch turbulentes Road und Buddy Movie, geht es doch um drei Typen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die sich vermutlich auch niemals begegnen würden. Als jedoch ein Familienvater mit fatalem Hang zu Trickbetrug, ein türkischer Schnösel mit Minderwertigkeitskomplex und ein redseliger Afrikaner mit Rap-Ambitionen erfahren, dass sie (halbe) Brüder sind und ihre verstorbene Mutter ihnen ein erkleckliches Erbe vermacht hat, müssen sie notgedrungen an einem Strang ziehen, wollen sie auch an die Kohle rankommen.

Die anstehende Reise durch Deutschland, bei der die drei jeweils ihre Väter aufsuchen, lebt von den drei Charakterköpfen, die sie durchführen - in Gestalt des Rappers Sido, des Komikers Tedros Teclebrhan und von "Honig im Kopf"-und Schweiger-"Tatort"-Ko-Star Fahri Yardim. Sie geben alles, um in puncto Dialogwitz und Situationskomik zu punkten. Allerdings lässt das an Pointen arme, mit Kalauern reichlich gesäte Drehbuch nicht immer das bestmögliche Ergebnis zu und opfert oftmals einen guten Gag zu Gunsten von Geschwätzigkeit. Richtig Spaß machen allerdings ein paar kuriose Gastauftritte wie jener von Roberto Blanco, der, sich selbst persiflierend, seinen größten Hit "Ein bisschen Spaß muss sein" zum Besten gibt und sich einer schmerzhaften Brusthaar-Entfernung (Judd Apatows "Jungfrau, 40, männlich, sucht" lässt grüßen) unterziehen muss. Originell sind außerdem einige Locations wie etwa die Gangster-Zentrale im U-Bahn-Untergrund oder ein leinwandtauglicher Steinbruch, in dem es zu einem Spaghetti-Western-artigen Showdown kommt. Mit Hilfe von Zeitraffer, Slow-Motion-Tricks und rasanter Schnitttechnik bringt Alvart zudem ein bisschen Tempo in seine Geschichte und macht so die eine oder andere dramaturgische Schwäche vergessen. Im Gedächtnis bleiben ein fieser Geldeintreiber im rosa Karnickel-Kostüm, ein Schlammcatch-Fight in einem Schwulen-Club und Nordlicht Detlev Buck als stoischer Leuchtturm-Indianer "Kiffing Bull". lasso.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 09.04.2015

Deutschland 2015

Länge: 1 h 56 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Halbe Brüder

Regie: Christian Alvart

Drehbuch: Michael Ostrowski, Doron Wisotzky

Musik: Christoph Blaser, Steffen Kahles

Produktion: Sigi Kamml, Christian Alvart, Marc Conrad, Jan S. Kaiser, Maren Knieling

Kostüme: Ingken Benesch

Kamera: Christof Wahl

Schnitt: Marc Hofmeister

Ausstattung: Thomas Freudenthal

Website: https://de-de.facebook.com/halbebrueder