Überschäumendes Gute-Laune-Musical mit Starbesetzung, das auf dem gleichnamigen Broadway-Hit basiert, seinerseits eine Adaption des John- Waters-Kultfilms von 1988.

Kinostart: 06.09.2007

Nikki Blonsky

Nikki Blonsky
als Tracy Turnblad

John Travolta

John Travolta
als Edna Turnblad

Michelle Pfeiffer

Michelle Pfeiffer
als Velma Von Tussle

Christopher Walken
als Wilbur Turnblad

Amanda Bynes
als Penny Pingleton

James Marsden
als Corny Collins

QueenLatifah
als Motormouth Maybelle

Brittany Snow
als Amber Von Tussle

Zac Efron
als Link Larkin

Elijah Kelley
als Seaweed

Allison Janney
als Prudy Pingelton

Taylor Parks
als Little Inez

Handlung

Leidenschaftlich gerne tanzt die füllige Tracy Turnblad (Nikki Blonsky), wird aber nicht nur wegen ihrer Turmfrisur, sondern auch den üppigen Pfunden von aller Welt belächelt. So rät ihre vollschlanke Mutter Edna (John Travolta) dringend davon ab, an Baltimores hipster TV-Dance-Veranstaltung "Corny Collins Show" teilzunehmen. Aber Vater Wilbur (Christopher Walken) unterstützt ihren Traum, der sich tatsächlich erfüllt, als Collins (James Marsden) auf sie aufmerksam wird. Doch dann sieht Favoritin Amber (Brittany Snow) ihre Position gefährdet...

Hochkarätig bis in die Nebenrollen (Michelle Pfeiffer, Queen Latifah) besetztes Musical, das John Waters schrille Kultkomödie "Hairspray" bzw. die Bühnenversion von 2002 fürs Kino neu auflegt. Komödienexperte Adam Shankman ("Der Babynator") lässt die Puppen tanzen.

Baltimore, 1962: Unerwartet erfüllt sich der Traum der dicken Tracy Turnblad, als Studiotänzerin ihrer Lieblingsfernsehshow akzeptiert zu werden. Sofort eckt sie bei Produzentin Velma von Tussle an, die ihre eigene Tochter Amber zur Miss Hairspray gekürt sehen möchte. Ausgerechnet in deren tollen Freund Linc ist Tracy verliebt, die sich auch noch für die Gleichberechtigung ihrer schwarzen Freunde und der seelischen Befreiung von Mutter Edna einsetzt, die sich ihre Pfunde schämt.

Baltimore, 1962: Unerwartet erfüllt sich der Traum der dicken Tracy Turnblad, als Studiotänzerin ihrer Lieblingsfernsehshow akzeptiert zu werden. Aufgrund ihres Aussehens und ihrer liberalen Ansichten eckt sie bei der Produzentin Velma von Tussle an, die ihre eigene Tochter Amber zur Miss Hairspray gekürt sehen möchte. Ausgerechnet in deren tollen Freund Linc ist Tracy verliebt, die sich auch noch für die Gleichberechtigung ihrer schwarzen Freunde und der seelischen Befreiung von Mutter Edna einsetzt, die sich ihrer Pfunde schämt.

Kritik

Überschäumendes Gute-Laune-Musical mit Starbesetzung, das auf dem gleichnamigen Broadway-Hit basiert, seinerseits eine Adaption des John-Waters-Kultfilms von 1988.

Große Namen tanzen für diese bonbonfarbige Bubblegum-Komödie an, doch ein nicht unerheblicher Teil des Charmes ist auf Neuentdeckung Nikki Blonski in der Hauptrolle des quirligen Dickerchens Tracy Turnblad zurückzuführen. Wenn sie mit der energievollen Eröffnungsnummer "Good Morning, Baltimore" ungeachtet ihrer pfundigen Figur inbrünstig singend durch die Strassen hüpft (und dabei John Waters in einem Cameo als Exhibitionist über den Weg läuft) kann man sich nur schwer ein wohlwollendes Schmunzeln und mitwippende Füße verkneifen. Beeindruckend gelingt es Regisseur Adam Shankman, diese positive Energie fast ohne Durchhänger bis zur letzten Minute dieses sympathisch altmodischen Sixties-Musicals aufrechtzuerhalten. Dafür kommen ihm seine Erfahrung als Regisseur von Familienunterhaltung ("Der Babynator"), Choreograph ("Eve und der letzte Gentleman") und Produzent des Tanzfilms "Step Up" wie gerufen. Drehbuchautor Leslie Dixon kann ebenfalls aus seinen vorangegangen Credits schöpfen, die "Freaky Friday" und "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen" umfassen. Wie in letzterem Robin Williams schlüpft nun John Travolta für seine Frauenrolle als Tracys Mutter Edna (im Original vom legendären Transvestiten und Waters-Regular Divine verkörpert) in einen Fettanzug. Doch selbst als regelrechtes Walross ist Mr. "Saturday Night Fever" König auf dem Tanzparkett. Schon länger hat man Travolta nicht mehr so liebenswert gesehen.

Es wird das Jahr 1962 geschrieben, aufgetürmte Haubenfrisuren sind ebenso an der Tagesordnung wie Rassentrennung. Die selbstbewusste Tracy und ihre beste Freundin Penny (Amanda Bynes) sind große Fans der lokalen TV-Talentsendung The Corny Collins Show. Unerwartet erfüllt sich Tracys großer Traum, als eine der Studiotänzerin akzeptiert zu werden. Aufgrund ihrer unangepassten Optik (und liberalen, pro-schwarzen Ansichten) eckt sie bei der biestigen Produzentin Velma von Tussle (Michelle Pfeiffer) an, die ihre eigene arrogante Tochter Amber (Brittany Snow) zur Miss Hairspray gekürt sehen möchte. Ausgerechnet in deren tollen Freund Linc (Zac Efron) ist Tracy verliebt. In einer frohgemuten Fantasy wie dieser ist die Erwiderung ihrer Liebe auch keine Unmöglichkeit. Gleichzeitig setzt sich Tracy für die Gleichberechtigung ihrer schwarzen Freunde (darunter "Chicago"-Veteranin Queen Latifah als Motormouth Maybelle) und der seelischen Befreiung von Mutter Edna ein, die sich ihre Pfunde schämt. Bei so viel ansteckender guter Laune ist natürlich auch ein rundum glückliches Happyend Programm.

Fast nonstop werden hitverdächtige Gesangseinlagen sowie dynamische Tanznummern geboten, die von einer idealistischen Story um Schwarzen- und Dickenrechte eingeklammert wird. Der hervorragende Unterhaltungswert dieser schräghumorigen Musikkomödie beweist, dass Musicals weiter im Kommen sind. ara.

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Info

Plakat des Films: Hairspray

Kinostart: 06.09.2007

USA 2007

Länge: 1 h 56 min

Genre: Musikfilm

Originaltitel: Hairspray

Regie: Adam Shankman

Drehbuch: Leslie Dixon

Musik: Marc Shaiman

Produktion: Neil Meron, Marc Shaiman, Craig Zadan, Adam Shankman

Kostüme: Rita Ryack

Kamera: Bojan Bazelli

Schnitt: Michael Tronick

Ausstattung: David Gropman

Choreograf: Adam Shankman

Website: http://www.hairspray-derfilm.de