Anti-romantische Komödie über Paare, die Sex haben, sich aber nicht binden wollen.

Kinostart: 14.01.2016

Anja Knauer

Anja Knauer
als Merlin

Max von Thun

Max von Thun
als Jacob

Max Giermann

Max Giermann
als Simon

Katharina Schlothauer
als Clara

Alexander-Samy Challah
als Nuri

Ulrich Gebauer
als Lillith

Kai Wiesinger
als Tillmann

Christian Tramitz
als Lord Bradbory

Oliver Kalkofe
als Dr. Adam

Jochen Nickel
als Gunnar

Sonja Kirchberger
als Sonja

Joyce Ilg
als Hannah

Birte Glang
als Nessi

Anna Julia Kapfelsperger
als Sue

Hasan Ali Mete
als Nuris Vater

Özay Fecht
als Nuris Mutter

Markus Knüfken
als J.T.

Megan Gay
als Jil


als DJ Holger

Susan Sideropoulos
als Sandy

Die Handlung von Gut zu Vögeln

Kurz vor der Hochzeit wird Society-Reporterin Merlin rüde von ihrem zukünftigen Gatten sitzen gelassen - via SMS. Ihre Welt bricht zusammen, ein Umzug ist notwendig. Und so landet sie in der WG von Nuri und Jacob, in der gerade durch den Auszug ihres Bruders ein Zimmer frei geworden ist. Zunächst gerät sie sich mit Macho-Barkeeper Jacob mächtig in die Haare, aber schon bald entwickeln sich - nach einem Ballermann-Kurztrip, dem sich Merlin uneingeladen angeschlossen hat - zwischen den beiden ungeahnte Gefühle.

Kritik zu Gut zu Vögeln

Pussy Terror und Beziehungskarussell sind unter der Regie von Mira Thiel angesagt - mit Anja Knauer und Max von Thun als Traumpaar in spe.

"Gut zu Vögeln" ist sie nicht, Merlin (Anja Knauer), die gebeutelte Heldin aus der - so die Verleihwerbung - "anti-romantischen Liebeskomödie" von Mira Thiel. Ihr Herzbube, Schnösel-Regisseur Tillmann (Kai Wiesinger), der mitten in den Dreharbeiten zu einer historischen Lovestory steckt, hat via SMS die geplante Vermählung abgeblasen - Grund ist eine schandmäulige Klamottenkatastrophe und Checker-Braut, die die Schulklasse von Zeki Müller aus den "Fack Ju Göhte"-Hits besucht haben dürfte. Für Merlin wird's zunächst nicht jene "roten Rosen regnen", die Hildegard Knef auf dem Soundtrack besingt - aber natürlich kreuzt bald der Traumboy ihren Weg.

Jacob (Max von Thun) heißt er, Barkeeper ist er, und keine Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist, ist vor ihm sicher. In dessen WG findet sie Unterschlupf, ihr Bruder Simon (Max Giermann) ist gerade wegen Frau und Baby ausgezogen. Zunächst gerät man sich, das verlangen die Gesetze der Topf-sucht-Deckel-Komödien, gewaltig in die Haare. Merlin heult, Jacob bumst, und der dritte Mitbewohner, der tuckige, türkischstämmige Nuri (Samy Challah) versucht, der arrangierten Ehe zu entgehen - er ist, was sonst, schwul. Um die Tränenflut der armen Merlin einzudämmen, wird ihr Putzdienst verordnet, als das nicht hilft, hat Jacob die zündende Idee - ein "Trostfick", mit Model Mark beispielsweise, der "zu dumm ist, aus dem Bus zu winken."

Bad taste made in Germany. Die Witze zielen vornehmlich unter die Gürtellinie, die sympathischen Schauspieler, allen voran "Bergretterin" Knauer sind mit Lust bei der Sache. Ein Männer-Trip zum Ballermann wird organisiert, Merlin schließt sich uneingeladen an. Jacob beginnt sich für sie zu erwärmen, trällert ihr unter Stroboskopblitzen ein Ständchen, den Münchner-Freiheit-Ohrwurm "Das, was ich will, bist du!" und landet mit ihr im Bett. Schmetterlingsstellung, die Kobra... jeder Yogalehrer wäre begeistert. Bis das von Jacob entwickelte Sprühkondom versagt und sich Nachwuchs ankündigt. Das retardierende Moment vor dem Doppelhochzeit-Happy-End.

Die Gags sind bekannt, die Sprache auch, alles ist gefällig und funktional gefilmt - aus unerfindlichen Gründen gibt's Jahreszeitentemperatureinblendungen. Frauen können nicht ausparken, gehen zum Pupsen in die Kneipe bzw. kämpfen mit der Kontinenz und verlieren beim richtigen Kerl alle Hemmungen. Der ewige Playboy Rolf Eden schaut für ein Cameo vorbei und Oliver Kalkofe gibt den Dr. Best der Empfängnisverhütung. Mario Barth trifft Carolin Kebekus, wer diese Art Comedy mag, dem sind launige eineinhalb Stunden garantiert. geh.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 14.01.2016

Deutschland 2015

Länge: 1 h 32 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Gut zu Vögeln

Regie: Mira Thiel

Drehbuch: Judith Bonesky, Mira Thiel, Friederich Oetker

Musik: Riad Abdel-Nabi

Produktion: Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht, Christian Becker, Constanze Guttmann, Friederich Oetker

Kostüme: Laura Büchel

Kamera: Stephan Burchardt

Schnitt: Ramin Sabeti

Ausstattung: Markus Dicklhuber