Pfiffige Romanze mit viel junger Musik, in der sich eine 17-Jährige unwissentlich in ein umjubeltes Jugendidol verliebt.

Kinostart: 16.09.2010

Anna Fischer

Anna Fischer
als Lila

Kostja Ullmann

Kostja Ullmann
als Chriz

Inka Friedrich

Inka Friedrich
als Angelika

Amber Bongard
als Luzy

Nina Gummich
als Nike

Roman Knizka
als Paul

Ben Braun
als Tom

Josef Mattes
als Gustav

Michael Keseroglu
als Bodyguard Horst

Franziska Wulf
als Isa

Frank Ziegler
als Danny

Ole Fischer
als Bob

Sina Tkotsch
als Estefania

Gülcan Kamps
als VIVA-Moderatorin

Matthias Zelic
als W

Tobias Kasimirowicz
als Werberegisseur

Henriette Gonnermann
als Rentnerin

Marian Meder
als Radiomoderator

Handlung

Nach einem Jahr als Austauschschülerin in den USA kehrt die 17-jährige Lila nach Deutschland zurück und verliebt sich in einen attraktiven Jungen. Was sie zunächst nicht weiß: Dieser Chriz ist Sänger einer Band, die bei Teenies schwer angesagt ist. Als sie es herausfindet, sind Verwicklungen vorprogrammiert. Dabei teilt Chriz die Gefühle von Lila, ganz zum Missfallen seines Managers: Laut Vertrag hat sich Chriz nämlich verpflichtet, zur besseren Vermarktung seines Images Single zu bleiben. Wird die Liebe von Lila und Chriz eine Chance haben?

Nach einem Jahr als Austauschschülerin in den USA kehrt die 17-jährige Lila nach Deutschland zurück und verliebt sich in einen Jungen. Was sie zunächst nicht weiß: Dieser Chriz ist Sänger einer Band, die bei Teenies gerade schwer angesagt ist. Als sie es herausfindet, sind Verwicklungen vorprogrammiert. Dabei teilt Chriz die Gefühle von Lila, ganz zum Missfallen seines Managers: Laut Vertrag hat sich Chriz nämlich verpflichtet, zur Vermarktung seines Images Single zu bleiben. Wird die Liebe von Lila und Chriz eine Chance haben?

Kritik

Romantisch-witzige Komödie über Schmetterlinge im Bauch mit Kostja Ullmann als gefeiertem Rockstar und Anna Fischer als Berliner Schülerin, die sich in ihn verliebt.

"Love is a Battlefield" singt der charismatische Leadsänger der Band "Berlin Mitte" unter großem Gekreische des Publikums. Die Schlacht an der Kinokasse sollte dieser sanfte Hero mit Herz im Sturm gewinnen, kein Aufreißer wie Mick Jagger, sondern einer, der auf der Bühne den coolen Rockstar mimt, aber sonst ohne Exzesse durchs Leben geht und brav lächelnd Autogramme gibt. Chriz macht auf Single, weil das bei den weiblichen Fans gut ankommt und gehorcht seinem ehrgeizigen Manager, der die Gruppe nach ganz oben bringen will. Da ist kein Platz für eine Freundin im Karriereplan! Dieses Konzept wird kräftig durchgerüttelt, als der nette Boy bei Werbeaufnahmen im Botanischen Garten die frisch aus den USA zurückgekehrte Schülerin Lila beim Klauen einer seltenen Pflanze erwischt. Es funkt subito, sie ahnt nichts von seiner Berühmtheit. Und am nächsten Tag steht Prinz Charming mit ihrem Handy vor der Haustür, Beginn von Chaos und Liebe mit Happy End.

Marc Rothemund mixt ein zauberhaftes Märchen mit allen Zutaten für ein Feelgood-Movie zusammen, das generationenübergreifend die Zuschauer anspricht - ganz junge Teenies können sich mit Lilas pubertierender und Bravo verschlingender Schwester identifizieren, die etwas älteren mit den Lovebirds Anna Fischer und Kostja Ullmann, um die Vierzigjährigen mit Inka Friedrich als allein erziehende Mutter und jüngerem Lover. Beim leicht rosarot gefärbten Blick ins harte Rockgeschäft überzeugt ein umwerfend komischer Roman Knizka als gestresster Manager, der mit lockeren Sprüchen sagt, was Sache ist und das überraschte Mädel nach der Liebesnacht im Grand Hotel zum "Abflug" auffordert: "Groupies bleiben nicht zum Frühstück". Gut gelungen ist auch der Kontrast zwischen Lilas kleinbürgerlicher Schöneberger Welt und Chriz' Glamour-Umfeld mit Stretch-Limousine, ausverkauftem Konzert in der O2-Arena und Meet & Greet im Grand Hotel inklusive ein bisschen Randalieren in der Präsidentensuite.

Trotz Herzschmerz und Liebeskummer knallen Humor, Witz und Situationskomik wie Champagnerkorken, die Chemie zwischen Mädchenschwarm Ullmann (singt tatsächlich) und der quirligen Fischer, eine peppige Ausgabe "unserer" Lena Meyer-Landrut, die sich gegen alle Paris-Hilton-Klassenzicken durchsetzt, stimmt bis in die letzte Körperfaser. Die zärtliche Geschichte ist auch eine glühende Ode an Berlin und ihren Swing. Die Idealzusammensetzung der Band von "Berlin Mitte" und die Hits von Musikproduzent Roland Spremberg, der mit "a-ha" bereits zwei Nummer-eins-Alben feierte, sorgen für den ultimativen Sound-Kick bei dieser hippen Mischung. mk.

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Info

Kinostart: 16.09.2010

Deutschland 2010

Länge: 1 h 43 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Groupies bleiben nicht zum Frühstück

Regie: Marc Rothemund

Drehbuch: Lea Schmidbauer, Kristina Magdalena Henn

Musik: Gerd Baumann

Produktion: Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström

Kostüme: Silke Sommer

Kamera: Martin Langer

Schnitt: Alexander Dittner, Hans Funk

Ausstattung: Carola Gauster

Website: http://www.groupies-derfilm.de

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