Drama über die Schauspielerin Grace Kelly, die einen Fürsten heiratet und sich zwischen eigener Karriere und Fürstinnenstatus entscheiden muss.

Kinostart: 15.05.2014

Nicole Kidman

Nicole Kidman
als Grace Kelly

Tim Roth

Tim Roth
als F

Frank Langella

Frank Langella
als Hofkaplan Francis Tucker

Paz Vega
als Maria Callas

Parker Posey
als Madge Tivey-Faucon

Milo Ventimiglia
als Rupert Allan

Derek Jacobi
als Graf Fernando D'Aillieres

Robert Lindsay
als Aristoteles Onassis

Geraldine Somerville
als Prinzessin Antoinette

Nicholas Farrell
als Jean-Charles Rey

André Penvern
als Charles de Gaulle

Roger Ashton-Griffiths
als Alfred Hitchcock

Yves Jacques
als Staatsminister Delavenne

Olivier Rabourdin
als Emile Pelletier

Jean Dell
als Denard

Flora Nicholson
als Phyllis Blum

Jeanne Balibar
als Gr

Philip Delancy
als McNamara

Ron Webster
als Emile Cornet

Serpentine Teyssier
als Miss Paget

Bruce McEwen
als Zeremonienmeister

Satya Dusaugey
als Detective Madge

Elizabeth Counsell
als Prinzessin Ghislaine

Handlung

Die US-Schauspielerin Grace Kelly ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, sie hat bereits einen Oscar gewonnen. Da lernt sie zu den Filmfestspielen von Cannes Fürst Rainier von Monaco kennen. Sie verlieben sich. Während Alfred Hitchcock ihr eine weitere Rolle anbietet, muss sich Rainier in einer politischen Krise in seinem Fürstentum mit Frankreich auseinandersetzen. Grace und Rainier heiraten nur ein Jahr nachdem sie sich kennenlernten. Sie kehrt Hollywood den Rücken und wird Fürstin Gracia Patricia. Sie stirbt mit nur 52 Jahren bei einem Autounfall.

Die US-Schauspielerin Grace Kelly ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, hat bereits einen Oscar gewonnen. Da lernt sie anlässlich der Filmfestspiele von Cannes Fürst Rainier von Monaco kennen. Sie verlieben sich. Während Hitchcock ihr eine weitere Rolle anbietet, muss sich Rainier in einer politischen Krise in seinem Fürstentum mit Frankreich auseinandersetzen. Grace und Rainier heiraten nur ein Jahr, nachdem sie sich kennenlernten. Sie kehrt Hollywood den Rücken und wird Fürstin Gracia Patricia. Mit 52 Jahren stirbt sie bei einem Autounfall.

In den 50er Jahren heiratet Hollywoodstar Grace Kelly den monegassischen Fürsten. Ein Tapetenwechsel mit Folgen. Nicole Kidman brilliert in der Titelrolle eines historischen Dramas um einen Clash der großen Glamour-Welten.

Kritik

Nicole Kidman durchlebt in der Paraderolle als märchenhafte Film-Ikone Grace Kelly Höhen und Tiefen am Fürstenhof von Monaco.

Erst sollte das hochdramatische Epos im November 2013 starten, wohl um Nicole Kidman in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" zu qualifizieren, dann ging der Termin auf März, jetzt eröffnete "Grace of Monaco" das Festival de Cannes. Und sorgte im Vorfeld schon für Wirbel. US-Produzent Harvey Weinstein zeigte sich unzufrieden mit Olivier Dahans Endfassung und dachte laut darüber nach, das Werk so nicht in die US-Kinos zu bringen, der Regisseur pochte auf seine Rechte und dann verkündete auch noch das monegassische Fürstenhaus, die Eröffnungsgala zu boykottieren, weil der Film die Familiengeschichte "zu rein kommerziellen Zwecken" verdrehe. Diese "Negativwerbung" sollte dem glamourösen Biopic zusätzliche Zuschauer bescheren, die sich ein eigenes Bild machen wollen.

Dahan ("La Vie en Rose") erzählt ein Märchen an der sonnigen Cote d'Azur, wo dunkle Mächte das kleine Fürstentum bedrängen und die blonde Hollywood-Schöne zur wirklichen Hoheit mit Herz reifen lassen. Verwegen setzt sich der Franzose über Fakten hinweg, fiktionalisiert die Wirklichkeit Anfang der 1960er Jahre als "romantische Geschichte mit historischen Bezügen". Da spitzt er die Kontroverse zwischen Frankreich und der Steueroase zu, wenn Präsident de Gaulle Fürsten Rainier III. ein Ultimatum stellt, hinterhältige Verwandte nach dem Thron greifen, Höflinge Intrigen spinnen und die Zukunft von Zwergstaat und "Palast" auf der Kippe steht. Wie Nicole Kidman als charismatische Grace über sich hinauswächst und die Wogen glättet, mal den Franzosen an den Straßensperren aus dem Körbchen Delikatessen reicht oder beim berühmten Rotkreuz-Ball mit Diplomatie die internationale Politik in Bann schlägt, ist emotional spannend inszeniert. Gefühlvoll ist auch ihr Abschied vom Filmbusiness, wenn sie Hitchcock (der im Film in Monaco auftaucht) nach langen Kämpfen gegen das Protokoll mit einem Tränchen im Augen die Hauptrolle in "Marnie" absagen muss und sich der "raison d'état" beugt, ihre Verpflichtung als Monarchin mutig annimmt. Im Gegensatz zur auftrumpfenden Kidman wirkt Tim Roth als Rainier etwas unsouverän, eine schlichte Fehlbesetzung, die Frank Langella als Hofkaplan und Vertrauter, Paz Vega als Maria Callas oder Robert Lindsay als Macho Aristoteles Onassis locker wettmachen. Es sind die in der Hitze flirrenden Landschaftsbilder von Kameramann Eric Gautier, die im Gedächtnis bleiben, der Moment des persönlichen Umbruchs sowie die komplexe und immer noch geheimnisvolle Frauenfigur. Märchen sind eben zum Träumen da. mk.

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Info

Kinostart: 15.05.2014

Frankreich/Luxemburg/USA 2014

Länge: 1 h 42 min

Genre: Drama

Originaltitel: Grace of Monaco

Regie: Olivier Dahan

Drehbuch: Arash Amel

Musik: Christopher Gunning

Produktion: Arash Amel, Pierre-Ange Le Pogam, Uday Chopra

Kostüme: Gigi Lepage

Kamera: Eric Gautier

Schnitt: Olivier Gajan

Ausstattung: Dan Weil

Website: http://www.graceofmonaco.de

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