Biopic über den Godfather of Soul, James Brown und seine steile Karriere. Inszeniert vom Regisseur des Oscar-prämierten "The Help".

Kinostart: 09.10.2014

Chadwick Boseman
als James Brown

Nelsan Ellis
als Bobby Byrd

Dan Aykroyd

Dan Aykroyd
als Ben Bart

Viola Davis
als Susie Brown

Craig Robinson
als Maceo Parker

Octavia Spencer
als Tante Honey

Lennie James
als Joe Brown

Jill Scott
als DeeDee Brown

Tika Sumpter
als Yvonne Fair

Fred Melamed
als Syd Nathan

Brandon Smith
als Little Richard

Tariq Trotter
als Pee Wee Ellis

Handlung

Die spätere Soullegende James Brown wächst in ärmlichen Verhältnissen mit einem gewalttätigen Vater auf. Erste musikalische Erfahrungen sammelt er in einem Gospelchor, später tritt er mit den Famous Flames auf. Er wird schnell zum Star der Band und beginnt einen kometenhaften Aufstieg. Nicht nur erweist er sich als genialer Entertainer, sondern auch als smarter Geschäftsmann. Sein Privatleben hingegen ist voller Probleme, was schließlich zu einer Haftstrafe führt. Doch Brown lässt sich nie unterkriegen und geht kompromisslos seinen Weg.

James Brown wächst in ärmlichen Verhältnissen mit einem gewalttätigen Vater auf. Erste musikalische Erfahrungen sammelt er in einem Gospelchor, später tritt er mit den Famous Flames auf. Er wird schnell zum Star der Band und beginnt einen kometenhaften Aufstieg. Nicht nur erweist er sich als genialer Entertainer, sondern auch als smarter Geschäftsmann. Sein Privatleben hingegen ist voller Probleme, was schließlich zu einer Haftstrafe führt. Doch Brown lässt sich nie unterkriegen und geht kompromisslos seinen Weg.

Nach einer schwierigen Kindheit findet James Brown in der Musik seine Bestimmung, die er wiederholt revolutioniert. Stimmiges Biopic über den Godfather of Soul James Brown und seine steile Karriere.

Kritik

"The Help"-Regisseur Tate Taylor erzählt in dem musikalischen Biopic die turbulente Lebensgeschichte von Soullegende James Brown.

Der "Godfather of Soul" (1933-2006) war ein dermaßen charismatisch-chamäleonhafter Charakter, dass das Autorenteam John Henry und Jez Butterworth (Koautoren von "Edge of Tomorrow") ein Übermaß an Stoff für das Drehbuch zu verarbeiten hatte. Sie entschieden sich für ein nicht-lineares Format, womit die konventionelle Struktur typischer Filmbiographien bestehend aus chronologisch ausgerollten Aufstiegs-, Erfolgs-, und Falletappen umgangen wird. Stattdessen versuchen sie Browns facettenreiche Figur zu umreißen, indem sie ihn in lockerer Folge als genialen Entertainer, tyrannischen Perfektionisten, verlorenen kleinen Jungen, smarten Geschäftsmann, charmanten Ladies' Man, gewalttätigen Ehemann, cholerischen Drogenkonsumenten und innovativen Musikpionier zeigen. Regelrecht auf der Leinwand zum Leben erweckt wird der schillernde Charakter in einer Oscar-würdigen Performance von Chadwick Boseman, der bereits in dem Biopic "42 - Die wahre Geschichte einer Sportslegende" begeisterte.

Der mehrere Dekaden umfassende Prolog gibt Einblick sowohl in die verschiedenen Lebensabschnitte der Hauptfigur als auch den wechselnden Erzählton des Films, der wie sein zwischen Extremen schwankender Protagonist das Spektrum von humorvoll über surreal hin zu tragisch umspannt: 1988 verschreckt Brown unter Drogeneinfluss mit einem Gewehr eine Gruppe von Versicherungsagenten und wird nach einer "Blues Brothers"-inspirierten Polizei-Verfolgungsjagd verhaftet. 1968 befindet sich Brown bereits hoch oben auf der Karriereleiter und tritt in Vietnam vor den Truppen auf. 1939 lebt er mit seinen ständig streitenden Eltern in einer Holzhütte und wird von seinem Vater misshandelt. Der Rest des Films füllt die Lücken zwischen diesen Ereignissen und wartet vor allem auch mit dynamisch in Szene gesetzten und hervorragend choreographierten Musikeinlagen von Browns zahlreichen Hits auf. Mitverantwortlich für die hohe musikalische Qualität ist Mick Jagger, der als ausführender Produzent auftritt. Den emotionalen Katalysator bildet Browns langjährige Freundschaft mit seinem musikalischen Partner Bobby Byrd, der sowohl das Genie als auch den Egomanen erkennt. Am Ende dieser ungestümen Achterbahnfahrt quer durch das Leben des "hardest working man in showbiz" bleibt trotz offener Fragen vor allem Respekt für eine große Musiklegende. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 09.10.2014

USA 2014

Länge: 2 h 19 min

Genre: Drama

Originaltitel: Get On Up

Regie: Tate Taylor

Drehbuch: Jez Butterworth, John-Henry Butterworth

Musik: Thomas Newman

Produktion: Brian Grazer, Erica Huggins, Tate Taylor, Mick Jagger, Victoria Pearman

Kostüme: Sharen Davis

Kamera: Stephen Goldblatt

Schnitt: Michael McCusker

Ausstattung: Mark Ricker

Website: http://get-on-up-film.de

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