Ein Katastrophenfilm mit Gerard Butler in der Hauptrolle.

Kinostart: 19.10.2017

Die Handlung von Geostorm

Die Erde wird von immer heftigeren Unwetterkatastrophen heimgesucht. So sterben unzählige Menschen bei einer Hitzewelle in Spanien und bei einem Unwetter astronomischen Ausmaßes, das ganz Paris überflutet. Zum Glück gelingt es dem Konstrukteur Jake Lawson und seinem Team, ein weltumspannendes Satellitennetzwerk mit dem Namen „Dutch Boy“ zu entwerfen, mit dem die Wetterkapriolen neutralisiert werden können.

Das Projekt funktioniert viele Jahre und soll nun eigentlich an die internationale Staatengemeinschaft übergeben werden, doch auf einmal spielen einzelne Satelliten des Systems verrückt. So findet ein Trupp von in Afghanistan stationierten Soldaten mitten in der Wüste ein tiefgefrorenes Dorf und in Hongkong kommt es zu einer so starken Erderwärmung, dass die Erde aufbricht und die unterirdischen Rohre zerbersten.

Die Techniker und Wissenschaftler sind ratlos, keiner kennt „Dutch Boy“ so gut wie Jake, jedoch wurde er bereits vor einiger Zeit wegen Fehlverhaltens suspendiert. Es bleibt den Verantwortlichen also nichts anderes übrig, als Jake zurückzuholen und ihn hinauf ins Weltall zur Raumstation zu schicken. Dort angekommen findet Jake jedoch ziemlich schnell heraus, dass weitaus mehr hinter den Fehlfunktionen steckt, denn die herbeigeführten Katastrophen sind nur ein kleiner Teil eines riesigen Komplotts.

Geostorm - Ausführliche Kritik

„Geostorm“ ist ein bunter Genremix, bei dem Katastrophen-, Agenten- und Verschwörungsfilm aufeinandertreffen und zu dem eine Prise Sci-Fi hinzugefügt wurde. Inszeniert hat das Spektakel Dean Devlin, einer der Stammproduzenten von Star-Regisseur Roland Emmerich, der unter anderem schon bei „Godzilla“ und „Independence Day“ mitgewirkt hat und für den „Geostorm“ das Regiedebüt ist.

Devlins Erstlingswerk ist sehr ambitioniert, jedoch wirkt es oftmals sehr unausgegoren, was aber höchstwahrscheinlich am Chaos liegt, das sich hinter den Kulissen abgespielt hat. Der Film war nämlich bereits im Jahr 2014 zu großen Teilen im Kasten, kam danach jedoch erst einmal auf die Ersatzbank, wechselte das Studio und bekam zuletzt noch ein kleines Make Over von dem Produzenten Jerry Bruckheimer und seinem Team verpasst.

Immerhin wartet „Geostorm“ mit einem sehenswerten Cast auf, der neben Gerard Butler als Zugpferd auch noch Jim Sturgess, Ed Harris, Andy Garcia und Zazie Beetz zu bieten hat. Darüber hinaus haben sich die Macher bei der Darstellung der Action- und Katastrophensequenzen feinster CGI-Technik bedient.

„Geostorm“ kann man definitiv als einen sehenswerten Film bezeichnen, jedoch ist er nicht sonderlich anspruchsvoll.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 19.10.2017

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