Ost-West-Satire von und mit Kabarettist Wolfgang Neuss.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Genosse Münchhausen

Bauer Puste beackert auf der Westseite der Zonengrenze seine Felder immer noch mit Pferd und Pflug, während sein Kollege Otto direkt gegenüber auf der Ostseite einen Traktor der LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) benutzt. Puste schaut sich in der DDR und in der Sowjetunion um, um die Unterschiede der Systeme kennenzulernen und lernt bei den Kommunisten die Widersprüche zwischen Idealbildern und Realsozialismus. Puste versucht sich als Kosmonaut und erlebt in Bonn einen Empfang der sowjetischen Delegation.

Kritik zu Genosse Münchhausen

Unmittelbar nach dem Bau der Mauer 1961 entstanden, verteilt die Satire von Kabarettist Wolfgang Neuss (1923 - 1989), später bekannt als "Der Mann mit der Pauke", Seitenhiebe gegen die Systeme auf beiden Seiten. Vor allem in den bissig bösen Dialogen und Kommentaren ziel- und treffsicher. Als Eigenproduktion von Neuss entstanden, sieht man der Billigstproduktion ihre geringen Produktionsmittel an, was durch originelle visuelle und verbale Einfälle mehr als wettgemacht wird. Ein Trommelfeuer von Gags. Berliner Kunstpreis 1964.

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Info

Plakat des Films: Genosse Münchhausen
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

BRD 1962

Länge: 1 h 29 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Genosse Münchhausen

Regie: Wolfgang Neuss

Drehbuch: Wolfgang Neuss

Musik: Rudolf Maluck, Johannes Rediske

Produktion: Wolfgang Neuss

Kamera: Hugo Schott