Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Gemischtes Doppel

Gaspard ist ein Schriftsteller mit welkendem Ruhm, geplagt von Alimentenzahlungen für seine Frauen und trotz sinkender Auflagen immer noch ein Star des Feuilletons. So einer wäre auch sein Bruder Paul, der bretonische Pechvogel-Pädagoge, gerne. Auf der Flucht vor dem "writer's block", beim Segeln, kommt Gaspard die rettende Idee. Die Brüder wechseln ihre Identitäten. Gaspard hat seine Ruhe und Paul betritt die Pfade des Ruhms: Er übernimmt Konto, Frau, Auto und andere Annehmlichkeiten des Bruders. Die Überraschung: Paul schreibt einen Bestseller während Gaspard durch einen Segelunfall sein Gedächnis verliert - und es erst wiederfindet, als er den Erfolgreichen im TV sieht. Das Ende ist versöhnlich.

Gaspard ist ein Schriftsteller mit welkendem Ruhm, aber immer noch ein Star des Feuilletons. Als er einen Rollentausch mit seinem erfolglosen Bruder Paul vornimmt, kommt die große Überraschung: Paul schreibt einen Bestseller während Gaspard durch einen Unfall sein Gedächnis verliert.

Kritik zu Gemischtes Doppel

Hübsche - wenn auch hierzulande glücklose - gallische Komödie, souverän inszeniert von Altmeister Philippe de Broca ("Cartouche der Bandit"). Trotz aller aufreibenden Verwechslungen, der notwendigen Erotik und eines gewissen Charmes tut sich dieser Film schwer, beim US-orientierten Komödienpublikum ausreichend Punkte zu machen. Europäischer Verwechslungsklamauk trifft hierzulande auf gewisse, wenn auch - wie hier - ungerechte Ressentiments. Gerard Jugnot ("Der Leibwächter"), Pierre Arditi ("Agent Trouble") und Philippine Leroy-Beaulieu ("Drei Männer und ein Baby") spielen die Hauptrollen: Aufschlag, Satz und Sieg für dieses Mixed-Doppel ist im Mittelbereich durchaus denkbar.

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Info

Plakat des Films: Gemischtes Doppel
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

Frankreich 1991

Länge: 1 h 39 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Les clés du paradis

Regie: Philippe de Broca

Drehbuch: Philippe de Broca, Alexandre Jardin

Musik: Francis Lai

Produktion: Alain Terzian

Kamera: Jean-Yves Le Mener