Jugendfilm, in dem die beiden Ochsenknecht-Brüder Jimi Blue und Wilson Gonzalez in einer Jugendgang durch Berlin ziehen und in ein moralisches Dilemma kommen.

Kinostart: 01.10.2009

Die Handlung von Gangs

Mit Chris ist nicht gerade zu spaßen: Der Anführer der Berliner Jugend-Gang Rox kommt gerade aus dem Knast und möchte vor allem erst mal einen draufmachen. Sein jüngerer Bruder Flo verguckt sich derweil in die liebliche Sofie, Tochter aus reichem Hause. Da Chris einem Gangster allerdings noch Geld schuldet und der zur Abhilfe geplante Überfall auf einen Geldtransporter schief läuft, stachelt Chris Flo dazu an, bei Sofies Eltern etwas mitgehen zu lassen. Dieser muss sich nun zwischen Liebe und Loyalität entscheiden.

Mit Chris ist nicht gerade zu spaßen: Der Anführer der Berliner Jugendgang Rox kommt gerade aus dem Knast und möchte vor allem erst mal einen draufmachen. Sein jüngerer Bruder Flo verguckt sich derweil in die liebliche Sofie, Tochter aus reichem Hause. Da Chris einem Gangster allerdings noch Geld schuldet und der zur Abhilfe geplante Überfall auf einen Geldtransporter schief läuft, stachelt Chris Flo dazu an, bei Sofies Eltern etwas mitgehen zu lassen. Dieser muss sich nun zwischen Liebe und Loyalität entscheiden.

Kritik zu Gangs

Rainer Matsutani und das Produzenten-Duo Eva Karlström/Andreas Ulmke-Smeaton lassen Jimi Blue Ochsenknecht und Bruder Wilson Gonzalez mit ihrer Gang die Straßen der Hauptstadt aufmischen und eine Achterbahn der Gefühle durchleben.

Sie sind der Traum aller Mädels, "Die Wilden Kerle" und Ochsenknecht-Brüder. In "Gangs" stehen sie an der Schwelle zum Erwachsensein, eine neue Herausforderung, die beide bestens meistern, wie auch die anderen jungen Darsteller, oft einfach nur tolle Typen mit Ausstrahlung. Ausgerechnet an dem Abend, als sein Bruder Chris und Anführer der Rox Gang (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) nach der Entlassung aus dem Knast einen draufmachen will, verguckt sich der jüngere Flo (Jimi Blue Ochsenknecht) abends in die behütete Ballett-Elevin Sofie (Emilia Schüle) aus reichem Haus und kommt bald in einen Gewissenskonflikt zwischen Loyalität und Liebe. Denn Chris schuldet einem skrupellosen Gangster Geld, sein Leben ist bedroht. Der dilettantisch geplante Überfall der Rox auf einen Geldtransporter geht in die Hose und nun soll Flo zur Kassenaufbesserung im Haus der Freundin einiges klauen. Eine Bewährungsprobe für die aufkeimende Beziehung. Auf den Straßen von Berlins sozialen Brennpunkten Neukölln und Moabit tobt der Kampf, eine Umgebung mit authentischer Atmosphäre.

Die fast zauberhafte Leichtigkeit eines fast märchenhaften Happy Ends wie auch der farbenfrohe Look sollte bei den als Zuschauern avisierten Kids ankommen. Das mit Kameramann Clemens Messow entwickelt Farbkonzept ordnet jeder Gruppe eine bestimmte Hauptfarbe zu - bei der asiatischen Feindes-Gang dominiert Rot, bei den Rox herbes Schwarz und im Gegensatz zu den üblichen Klischees tragen die Ober-Fieslinge unschuldiges Weiß. Die Gang funktioniert als Ersatzfamilie und grenzt sich durch Kleider- und Sprachcodes ab, ist mehr als nur eine Clique für die Freizeit. Ohne lästige Ideologie zeigt Matsutani soziale Gegensätze auch in kleinen Dingen, wenn Sofie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Döner futtert, ohne auf ihre Tanzfigur zu achten und sich vom braven Töchterlein zum aufmüpfigen Mädchen wandelt. Jungsein als Chance. Unbestritten im Trend die Ochsenknecht-Jungs, Wilson Gonzales als kleinkrimineller Draufgänger und Jimi Blue als der Bedächtige, der aus seiner engen Welt ausbrechen will. Der Harte und der Zarte, Humor, Action und Romantik: eine optimale Ergänzung. mk.

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Info

Plakat des Films: Gangs
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.10.2009

Deutschland 2009

Länge: 1 h 30 min

Genre: Drama

Originaltitel: Gangs

Regie: Rainer Matsutani

Drehbuch: Sebastian Wehlings, Peer Klehmet

Musik: Wolfram de Marco

Produktion: Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström

Kostüme: Tatjana Brecht-Bergen, Mika Braun

Kamera: Clemens Messow

Schnitt: Marco Pav D'Auria

Website: http://www.gangs-derfilm.de