Das perfekte Geheimnis - auf KINO&CO

Ein Meisterdieb versucht mit der Hilfe einer Frau, eine besonders wertvolle Statue zu stehlen. Remake der Krimikomödie "Das Mädchen aus der Cherry-Bar".

Kinostart: 20.06.2013

Colin Firth

Colin Firth
als Harry Deane

Cameron Diaz

Cameron Diaz
als PJ Puznowski

Alan Rickman

Alan Rickman
als Lionel Shahbandar

Tom Courtenay
als Major Wingate

Stanley Tucci
als Martin Zaidenweber

Cloris Leachman
als Gro

Togo Igawa
als Takagawa

Anna Skellern
als Fiona

Die Handlung von Gambit - Der Masterplan

Lange genug hat sich der hervorragende Kunstkurator Harry von seinem Boss Shahbander, dem reichsten Mann Englands und in dieser Eigenschaft ekelhafter Exzentriker, erniedrigen lassen. Mit seinem alten Freund, dem Meisterfälscher Major, ersinnt er einen fabelhaften Plan: Sie werden im Trailer des unbedarften Texas-Cowgirls PJ einen "verschollenen" Monet entdecken und ihn Shahbander für viele Millionen Pfund andrehen. Als sich Shahbander in den Lockvogel verliebt, findet der prompt Gefallen am Glamour-Leben und Harrys Vorhaben ist reine Makulatur.

Lange genug hat sich der hervorragende Kunstkurator Harry von seinem Boss Shahbander, dem reichsten Mann Englands und in dieser Eigenschaft ekelhafter Exzentriker, erniedrigen lassen. Mit seinem alten Freund, dem Meisterfälscher Major, ersinnt er einen fabelhaften Plan: Sie werden im Trailer des unbedarften Texas-Cowgirls PJ einen "verschollenen" Monet entdecken und ihn Shahbander für viele Millionen Pfund andrehen. Als sich Shahbander in PJ verliebt, findet der Lockvogel allerdings Gefallen am Glamourleben.

Kunstexperte Harry hat den perfekten Plan ersonnen, um einen reichen Pfeffersack um etliche Millionen zu prellen. Cameron Diaz und Colin Firth in einer frech-frivolen Gauner- und Liebeskomödie frei nach "klassischem" Vorbild.

Kritik zu Gambit - Der Masterplan

Top-besetzte und höchst vergnügliche Caper Comedy aus der Feder der Coen-Brüder.

Das Remake der Krimikomödie "Das Mädchen aus der Cherry-Bar" weist nur vage Ähnlichkeiten mit dem für drei Oscars nominierten Geheimtipp von 1966 auf. Deutlich näher steht der Heist-Spaß um Rache, Liebe und Geld dem "rosaroten Panther" "The Italian Job" und "Ocean's 11". Colin Firth als kultivierter Kunstkurator, Alan Rickman als sein exzentrisch-ekelhafter Chef, Cameron Diaz als quirlig-proletarische Rodeo-Queen und Stanley Tucci als exaltierter deutscher Kunstkenner markieren ein Spannungsfeld aus Sitten, Sprachen und (Finanz-)Klassen, aus deren amüsantem Culture Clash humoreske Funken sprühen.

Und aus dem keineswegs idiotensicheren Plan, mit dem Harry (Firth ersetzt Michael Caine gleichwertig) an der unberechenbaren Realität scheitert: Bald kämpft der Pechvogel mit den Zufällen, menschlichen Faktoren und tückischen Gegenständen wie den Stühlen seines exzentrischen Arbeitgebers Shahbandar (Rickman). An dem blasierten Nabob, der ihn stets demütigte, will er sich rächen: Er bestellt von seinem alten Freund, dem Meisterfälscher Major, einen verschollenen Monet, den sie im Trailer eines unbedarften Texas Cowgirls "finden", um Shabander um viele Millionen zu erleichtern. Doch das Vorhaben fliegt auseinander, der manipulative Charmeur macht Harry den Lockvogel mit seinem Geld abspenstig und während der arme Schlucker seinen letzten Spargroschen für teure Auftritte opfert, träumt das unbekümmerte Glamour-Girl von den oberen Zehntausend, während der teutonische Kunstexperte Zaidenweber Harrys Betrug aufzudecken droht.

Joel und Ethan Coen, als Drehbuchautoren in einer späten Phase des mit langen Verzögerungen geschlagenen Projekts eingestiegen, bewegen sich zwischen "Burn After Reading" und "Ladykillers", Michael Hoffmans ("Ein Sommernachtstraum") Regie punktet mit Eleganz, Esprit und hübschen Produktionswerten. Die hochklassigen Mimen passen mit grotesken Eigenarten - darunter Rickman als Nudist - perfekt in das kurzweilige Werk, das schon mit einem stilvollen Cartoon-Vorspann einnimmt, danach Harrys Coup als schwungvolle Imagination demonstriert, um ihn anschließend an der Wirklichkeit zerschellen zu lassen. Der Kulturkampf mag nicht neu sein, funktioniert gleichwohl gut geölt als munteres Spiel mit Stereotypen. Zum Sprachwitz des polyglotten Business-Talk, hinter dessen Manieren die Missgunst lauert, gesellen sich Screwball-Duelle, Fassaden-Balanceakte mit Ming-Vasen (einer Hommage an das Original) und ein Löwen-Rodeo. Allesamt dargeboten mit verspielt-ironischer Rasanz und komödiantischem Timing, einschließlich des augenzwinkernden Beweises, dass manchmal die Queen hinter Kunstfälschungen steckt. tk.

Wertung Questions?

FilmRanking: 1413 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Kinostart: 20.06.2013

USA 2012

Länge: 1 h 40 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Gambit

Regie: Michael Hoffman

Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen

Musik: Rolfe Kent

Produktion: Mike Lobell, Adam Ripp, Rob Paris

Kostüme: Jenny Beavan

Kamera: Florian Ballhaus

Schnitt: Paul Tothill

Ausstattung: Stuart Craig

Website: http://www.gambit-derfilm.de