Peter Schamonis Klassiker über die schwierige Liebe zwischen Pianistin Clara Wieck und Komponist Robert Schumann.

Kinostart: 10.06.2004

Nastassja Kinski

Nastassja Kinski
als Clara Wieck

Herbert Grönemeyer

Herbert Grönemeyer
als Robert Schumann

Rolf Hoppe
als Friedrich Wieck

André Heller
als Felix Mendelssohn-Bartholdy

Bernhard Wicki
als Baron von Fricken

Gidon Kremer
als Niccolo Paganini

Peter Schamoni
als Verleger H

Edda Seippel
als Schumanns Mutter

Anja-Christine Preussler
als Clara (Kind)

Sonja Tuchmann
als Baroness von Fricken

Margit Geissler
als Christel

Inge Marschall
als Clemenza Wieck

Marie Colbin
als Pariser Dame

Kitty Mattern
als Prinzessin Starnitz

Uwe Müller
als Becker

Wolfgang Greese
als Richter

Gesa Thoma
als Nanni

Handlung

Mitte des 19. Jahrhunderts lernen sich im Hause des ehrgeizigen Pianisten und Musikpädagogen Friedrich Wiek (Rolf Hoppe) dessen zehnjährige Tochter Clara (Anja-Christine Preussler) und der gut zehn Jahre ältere, angehende Szenestar Robert Schumann (Herbert Grönemeyer) kennen und sehr zum Entsetzen des Hausherren, der andere Pläne hat, auch bald lieben. Als Erwachsene bricht Clara (Nastassja Kinski), längst selbst zur anerkannten Pianistin gereift, endgültig mit ihrem Vater. Daraufhin komponiert Schuhmann aus Freude über die nunmehr legitime Verbindung sein berühmtestes Werk.

Eine auch zwanzig Jahre später noch beeindruckende Schauspielerriege und die pointierte, stilvolle Inszenierung durch Peter Schamoni machen die Wiederaufführung dieses deutsch-deutschen Filmklassikers aus dem Jahre 82 zum Pflichtprogramm (nicht nur) für Freunde klassischer Klänge und historisch interessierte Cineasten.

1819 geboren wird Clara Wieck von ihrem geschiedenen Vater früh in Klavierspiel unterrichtet und rigoros zur Virtuosin erzogen. Im Hause ihres Vaters lernt Clara später den neun Jahre älteren Komponisten und ebenfalls Schüler ihres Vaters, Robert Schumann, kennen - und lieben. Um Clara von Schumann zu trennen, schickt Friedrich Wieck sie zum Gesangstudium nach Dresden. Als er erfahren muss, dass Schumann sie dort besucht, kommt es zum Bruch zwischen dem Musikpädagogen und seinem genialen Schüler.

Kritik

Peter Schamonis einfühlsamer und hervorragend besetzter Klassiker "Frühlingssinfonie" erzählt das gemeinsame Schicksal zweier Wunderkinder des 19. Jahrhunderts als schwungvolle Szenenfolge aus pointierten Einzelepisoden. Unter Verzicht auf steifen Pathos ist Schamoni, der jüngst seinen 70. Geburtstag feierte, sichtlich um das Aufzeigen der Leidenschaften und Konflikte seiner Charaktere bemüht, was ihm dank seiner Darsteller überzeugen gelingt.

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Info

Plakat des Films: Frühlingssinfonie
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 10.06.2004

BRD 1983

Länge: 1 h 45 min

Genre: Drama

Originaltitel: Frühlingssinfonie

Regie: Peter Schamoni

Drehbuch: Peter Schamoni, Hans A. Neunzig

Musik: Herbert Grönemeyer, Robert Schumann

Produktion: Peter Schamoni

Kostüme: Christiane Dorst, Elisabeth Schewe

Kamera: Gérard Vandenberg

Schnitt: Elfi Tillack

Ausstattung: Alfred Hirschmeier

Website: http://www.fruehlingssinfonie.de