Peter O'Toole und Richard Roundtree tauschen die Rollen in einer gut gemeinten Adaption des Romanklassikers von Daniel Defoe.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Robinson Crusoe strandet nach einem Schiffsunglück auf einer einsamen Insel, wo er sich eines Eingeborenen "annimmt", den er Freitag nennt. Robinson setzt es sich zur Aufgabe, aus dem Wilden einen guten Christenmenschen zu machen. Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass Robinson der irrationalere, unwissendere und auch gewalttätigere von beiden ist, während Freitag sich durch Wärme und Intelligenz auszeichnet. Als es ihnen gelingt, gemeinsam auf Freitags Heimatinsel überzusetzen, erlebt Robinson eine folgenschwere Überraschung.

Kritik

Verfilmung eines Theaterstückes von Adrian Mitchell, der versuchte, den Romanklassiker von Daniel Defoe in den siebziger Jahren zeitgemäß aufzuarbeiten. Jack Gold ("Der Schrecken der Medusa") inszenierte die Gegenüberstellung des nur scheinbar zivilisierten Christen (Peter O'Toole) mit dem noblen Wilden (Richard Roundtree) und greift mitunter statt des erhobenen Zeigefingers gleich zum Zaunpfahl. Ebensowenig schreckt er davor zurück, den Blaxploitation-Star Roundtree ("Shaft") zu mehreren Gesangseinlagen zu zwingen.

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Info

Plakat des Films: Freitag und Robinson

Kinostart: nicht bekannt

Großbritannien 1975

Länge: 1 h 55 min

Genre: Drama

Originaltitel: Man Friday

Regie: Jack Gold

Drehbuch: Adrian Mitchell

Musik: Carl Davis

Produktion: David Korda

Kamera: Alex Phillips

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