Dokumentation über die Anfänge der Jugendzentrumsbewegung in Deutschland.

Kinostart: 24.09.2020

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Die Handlung von Freie Räume - Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung

Mit der 68er Bewegung kam nicht nur frischer Wind in die festgefahrenen Strukturen Nachkriegsdeutschlands. Die Studentenrevolten dieser Zeit sorgten unter anderem für eine Aufarbeitung der NS-Zeit und die Auseinandersetzung mit der eigenen Elterngeneration, aber auch eine sexuelle Revolution brachten sie ins Rollen. Doch was ist eigentlich danach aus der revolutionären 68er-Bewegung geworden? Wie die Wenigsten heute wissen, mündeten ihre Ideen und Ideale kurze Zeit darauf in einer neuen Jugendbewegung, die sich vor allem für Selbstbestimmung engagierte. So setzte sich in den 70ern eine Bewegung in Gang, die freie Räume für eine elternunabhängige Freizeitgestaltung abseits des Konsums schaffen wollte.

Die Geburtsstunde der selbstverwalteten Jugendzentren war gekommen. In vielen Städten und Gemeinden begann man darauf Orte zu schaffen, an denen die Jugend sich frei von Kontrolle und Zwang entfalten und ihren Interessen nachgehen konnte. Einige dieser daraus entstandenen selbstverwalteten Jugendzentren sind noch bis heute aktiv und erfreuen sich regen Interesses vor allem in der linken Szene. Doch die Ideen der Jugendzentrumsbewegung sind keineswegs veraltet, noch heute gibt es immer wieder Neuschaffungen von Freiräumen.

Freie Räume - Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung - Ausführliche Kritik

Die Dokumentation „Freie Räume - Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung“ beleuchtet einen wichtigen Teil der deutschen Geschichte, der bisher kaum seinen Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden hat. Die im Zuge der Jugendzentrumsbewegung gegründeten Freiräume waren vor allem auch politisch geprägt und sorgten auch in den Provinzen für eine intensive Beschäftigung mit politischen Ideen und gesellschaftlichen Vorstellungen. Noch heute sind selbstverwaltete Jugendzentren von großer Bedeutung, da sie nicht nur einen Raum für kulturelle Veranstaltungen abseits des Kommerz bieten, sondern auch die Möglichkeit zu politischer Bildung und einem regen Austausch über relevante Themen.

Die Dokumentation „Freie Räume - Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung“ nimmt sich vor allem die Entstehungsgeschichte der Bewegung sowie die Anfänge der selbstverwalteten Jugendzentren vor. In zahlreichen Interviews mit Beteiligten dieser Zeit, zeichnet der Film ein umfangreiches Bild über die Entwicklungen dieser Zeit. Die Dokumentation geht zudem der Frage nach, was von dieser eher unbekannten Bewegung heute noch übriggeblieben ist.

„Freie Räume - Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung“ ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der linken Subkultur und wird ab dem 24. September 2020 in ausgewählten Kinos zu sehen sein.

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Kinostart: 24.09.2020

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Originaltitel: Freie Räume - Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung