Frau Winkler verlässt das Haus (2026)
Original-Titel: Frau Winkler verlässt das HausDeutsche Antwort auf „Robot & Frank“: In „Frau Winkler verlässt das Haus“ wird eine KI-Haushaltshilfe für eine Seniorin zur neuen Hoffnung.
Die Handlung von Frau Winkler verlässt das Haus
Im Jahr 2030 lebt die ehemalige Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) weitgehend zurückgezogen. Seit dem frühen Tod ihres geliebten Ehemanns und langjährigen Bühnenpartners hat sie ihre Trauer nie ganz überwunden und sich zunehmend auf ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier) gestützt. Als Emi, selbst Schauspielerin, ein neues Theaterengagement annimmt und ihr Leben wieder stärker nach den eigenen Vorstellungen gestalten möchte, verändert ein Unfall die Situation schlagartig. Frau Winkler benötigt plötzlich intensive Unterstützung im Alltag.
Weil schnell eine Lösung gefunden werden muss, stellt die Krankenkasse einen Pflegeroboter zur Verfügung – sehr zum Missfallen der 80-Jährigen, die sich gegen die maschinelle Fürsorge zunächst entschieden zur Wehr setzt. Doch nach und nach entsteht zwischen Frau Winkler und ihrem ungewöhnlichen Helfer eine überraschende Freundschaft. Sie tauft ihn Pawlowitsch und entdeckt begeistert, dass der äußerst belesene Roboter nicht nur Gesellschaft leisten, sondern auch wunderbar Tschechow rezitieren kann. Hinter seiner fürsorglichen Fassade erfüllt Pawlowitsch allerdings noch eine weitere Aufgabe: Er übermittelt Frau Winklers zunehmend besorgniserregende Vitalwerte an ein Gesundheitssystem, in dem Effizienz eine entscheidende Rolle spielt.
Als Pawlowitsch ihr verspricht, an ihrer Seite zu bleiben, gewinnt ihre ungewöhnliche Beziehung eine neue Bedeutung. Gleichzeitig stellt sich eine grundlegende Frage: Kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen tatsächlich ein Versprechen geben – und selbst entscheiden, wie weit sie gehen muss, um es zu halten?