Musical-Comedy über einen New Yorker, der eine Erbschaft nur unter der Bedingung antreten darf, dass er in seinem Heimatkaff einen Gospelchor gründet.

Kinostart: 08.07.2004

Cuba Gooding Jr.

Cuba Gooding Jr.
als Darrin Hill

Beyoncé Knowles

Beyoncé Knowles
als Lilly

Mike Epps
als Lucius

LaTanya Richardson
als Paulina Pritchett

Steve Harvey
als Miles Smoke

Wendell Pierce
als Reverend Lewis

Dakin Matthews
als Mr. Fairchild

Wilbur Fitzgerald
als Abgeordneter

Rue McClanahan
als Mrs. Nancy Stringer

Larry John Meyers
als Homer T.

Dave Sheridan
als Bill

Montell Jordan
als Johnson

Mitchah Williams
als Jimmy B.

Lourdes Benedicto
als Rosa Lopez

Melba Moore
als Bessie Cooley

Darrell Vanterpool
als Dean

Angie Stone
als Alma

La Tanya Washington
als Faye Jenkins

Mickey Jones
als Scooter

Eddie Levert
als Joseph

Richard Dye
als Privatdetektiv

James Gaines
als Gro

Faith Evans
als Maryann Hill

Daphnee Lynn Duplaix
als Tiffany

Ann Nesby
als Tante Sally

Nigel Washington
als Darrin als Junge

Shirley Caesar
als Reverend Shirley Caesar

Handlung

Der nicht besonders bibelfeste New Yorker Werbefuzzi Darrin Fox (Cuba Gooding jr.) wurde gerade von seinem Job gefeuert. Zum Glück gibt es da noch ein stattliches Erbe. Doch bevor er davon einen Cent bekommt, muss er erst dem letzten Willen seiner verstorbenen, sittenstrengen Tante Sally entsprechen: Er soll daheim im ungeliebten Kuhweiler den örtlichen Gospelchor der Neulah Baptist Church auf einen demnächst anstehenden Chor-Wettbewerb einstimmen. Ahnungslos in derlei Dingen bittet er die zunächst nicht allzu begeisterte, doch immerhin sangesfeste Jugendfreundin Lilly (Beyoncé Knowles) um Hilfe.

Oscar-Preisträger Cuba Gooding jr. ("Besser geht's nicht") begibt sich mal wieder augenrollend auf Slapstick-Terrain in dieser musikalischen Culture-Clash-Komödie. Jonathan Lynn ("Keine halben Sachen") inszenierte im Auftrag von MTV.

Darrin Hill hat gerade seinen Job bei einer New Yorker Werbeagentur verloren. Da kommt die Nachricht gerade richtig, dass er als einziges noch lebendes Familienmitglied von seiner Tante 150.000 Dollar geerbt hat. In seinem Heimatkaff stellt er jedoch fest, dass das Testament von ihm die Gründung eines Gospelchors verlangt, der den jährlichen Gospelwettbewerb gewinnen soll.

Ein wahrhaft abtrünniges Schäfchen ist dieser Darrin Hill, ein Schlitzohr, ein Stadtneurotiker, ein Großmaul, ein ewiger Herzensbrecher - und obendrein dauernd bis über beide Ohren verschuldet. Da verliert er auch noch seinen Job. Halb so schlimm, denkt er sich. Denn gerade hat ihn die Nachricht ereilt, dass er von seiner ebenso lieben wie gottesfürchtigen Tante 150.000 Dollar geerbt hat. Einziger Haken: Er muss in seinem Heimatkaff einen Chor gründen und den jährlichen Gospelwettbewerb gewinnen.

Kritik

Wenn bereits zwei Gospelsongs angestimmt werden, bevor die Openingcredits abgelaufen sind, weiß man, worauf der Hauptmerk der musikalischen Komödie mit Cuba Gooding Jr. und Beyoncé Knowles liegt. So hebt die MTV-Films-Produktion eine Reihe von enthusiastisch-energievoll vorgetragenen Gospel-, R&B-, Soul- und Rap-Songs hervor, während der stark von "Sister Act 2" inspirierte Plot eher zweitrangig anmutet.

Für das Drehbuch der züchtig humorvollen Kirchenchor-Comedy ist Elizabeth Hunter zuständig, die sich zuvor als Autorin der TV-Serie "ER" übte. Protagonist der von Jonathan Lynn ("Keine halben Sachen") inszenierten Fisch-aus-dem-Wasser-Story ist der hoch verschuldete New Yorker Werbefachmann Darrin Hill (Gooding), der aufgrund einer Flunkerei gefeuert wird. Da kommt ihm die Nachricht einer Erbschaft von seiner Tante gerade recht. Er begibt sich ins Südstaatenstädtchen Monte Carlo, wo er aufgewachsen ist. Doch mit dem 150.000-Dollar-Erbe ist eine Bedingung verbunden: Darrin muss den örtlichen Kirchenchor übernehmen und dessen Zulassung zum jährlichen Gospelwettbewerb erreichen. In Folge entfaltet sich die Geschichte nach altbekannter Fasson: der zunächst dissonante Chor wird perfekt eingestimmt; der romantische Aspekt wird mit der umwerfenden Nachtclubsängerin und Chorsolistin Lilly (R&B-Superstar Knowles brilliert als wahrer Ohren- und Augenschmaus, wenn auch nicht als Schauspielerin) abgedeckt und schließlich unterzieht sich die Hauptfigur auch noch einer persönlichen Läuterung.

Oscar-Gewinner Gooding ("Spiel des Lebens") läuft auch hier mit weit aufgerissenen Kulleraugen zu hyperaktiver Form auf und tanzt und grinst, was das Zeug hält und schlägt sogar seinen Markenzeichen-Salto. In komödiantischen Nebenrollen unterstützen ihn Mike Epps als Einheimischer, LaTanya Richardson als biestige ehemalige Chorleiterin und Steve Harvey als geschäftiger DJ. Die illustre musikalische Besetzung umfasst neben Beyonc Knowles, auch Faith Evans, Angie Stone, die O'Jays (legen eine hinreißende Acapella-Nummer hin) und die beiden Rapper T-Bone und Montel Jordan. Einige der Lieder sind regelrecht hitverdächtig, was dem Soundtrack ordentliche Verkaufszahlen bescheren sollte. Die Komödie erweist sich insgesamt als brave Familienunterhaltung, die vor allem auf ältere Gospelfans ausgerichtet ist, dem jungen Publikum allerdings nicht unbedingt zusagen wird. ara.

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Info

Plakat des Films: Fighting Temptations

Kinostart: 08.07.2004

USA 2003

Länge: 2 h 3 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Fighting Temptations

Regie: Jonathan Lynn

Drehbuch: Elizabeth Hunter, Saladin K. Patterson

Musik: Jimmy Jam, Terry Lewis, James "Big Jim" Wright

Produktion: David Gale, Loretha C. Jones, Jeff Pollack

Kostüme: Mary Jane Fort, Tracey White

Kamera: Affonso Beato

Schnitt: Paul Hirsch

Ausstattung: Victoria Paul, Cathrye Bangs

Website: http://movies.uip.de/fightingtemptations

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