Kecke fußballfanatische Geschlechterkampf-Komödie, in der die Frauen gegen die Männer kicken.

Kinostart: 27.04.2006

Christian Ulmen

Christian Ulmen
als Paul Bruhn

Nora Tschirner

Nora Tschirner
als Anne Rothe

Heinz Hoenig

Heinz Hoenig
als Laurenz Schmidt

Florian Lukas
als Steffen Hagen

Anneke Kim Sarnau
als Kim Wagner

Andreas Guenther
als Jurij Zille

Katrin Wrobel
als Susanne J

Stefanie Mühlhan
als Manu Zylke

Leslie Malton
als Astrid Mehnert-Wichert

Martin Armknecht
als Sebastian Mehnert-Wichert

Karina Fallenstein
als Heike Minnert

Jan Henrik Stahlberg
als Boris Minnert

Andreas Pietschmann
als Marc Ritter

Steffen Groth
als Eric Polgar

Ernest Allan Hausmann
als Mike J

Jens Münchow
als Daniel Gunze

Sabine Urig
als Babette Piper

Detlef Bothe
als Louis Doderer

Petra Kleinert
als Lili Oelze

Veit Stübner
als Rudi Oelze

Nikola Kastner
als Johanna Hof

Julian Sengelmann
als Nico Oelze

Volker Ippig
als Udo Glock

Die Handlung von FC Venus

Einst kickten Steffen (Florian Lukas) und Paul (Christian Ulmen) gemeinsam beim Provinzclub Eintracht Imma 95. Dann entschwand Paul mit Freundin und Fußballfeindin Anna (Nora Tschirner) nach Berlin, um Karriere zu machen. Nun steht Imma 95 vor dem Abstieg, und Steffen scheut weder Überredungskunst noch Tricks, um Paul zurück aufs Feld der Träume zu manövrieren. Doch Anna stellt eine Bedingung.

Männer kicken gegen Frauen in dieser nur notdürftig als weiterer Fußballfilm zum WM-Jahr getarnten Beziehungskomödie über den ewigen Kampf der Geschlechter.

Steffen, Kapitän des Provinzclubs Eintracht Imma 95, will seinen alten Kumpel Paul zurückholen, um Eintracht Imma vor dem Absturz zu bewahren. Mit einem Trick überzeut er auch Pauls Freundin, eine Fußball-Hasserin. Als Anna das Spiel durchschaut, zettelt sie folgende Wette an: Sollten die Spielerfrauen ein Match gegen ihre Männer von Eintracht Imma gewinnen, müssten diese dem runden Leder für immer abschwören.

Ein Anruf bringt den Ball ins Rollen: Steffen, Kapitän des Provinzclubs Eintracht Imma 95, will seinen alten Kumpel Paul aus Berlin zurückholen, um die Eintracht vor dem Absturz zu bewahren. Dumm nur, dass Pauls Freundin Anna eine veritable Fußball-Hasserin ist. Trotzdem gelingt es Paul mit einem Trick, Anna nach Imma zu locken. Als Anna die List durchschaut, bietet sie folgende Wette an: Sollten die Spielerfrauen ein Match gegen ihre Männer gewinnen, müssten diese dem runden Leder für immer abschwören.

Kritik zu FC Venus

Passend zum WM-Jahr und im Fahrwasser des gigantischen "Wilde Kerle 3"-Erfolges schickt nun Ute Wieland ihre kecke fußballfanatische Geschlechterkampf-Komödie mit Nora Tschirner und Christian Ulmen ins Rennen.

Fußball und Kino - das geht nicht zusammen. Diese Weisheit wurde in jüngster Vergangenheit nun schon zwei Mal widerlegt. So sorgte Sönke Wortmann mit dem "Wunder von Bern" im Jahre 2003 für ein kleines Wunder an den Kinokassen, während Joachim Masanneks "Wilde Kerle 3" sich gerade anschicken, erfolgreicher zu werden als ihre beiden Vorgänger. Einige floppten aber auch wie "Goal!" oder Sherry Hormanns "Männer wie wir". Zwischen letzterem und Ute Wielands "FC Venus" gibt es die eine oder andere Parallele. War es bei Hormann ein schwules Team, das eine Hetero-Mannschaft herausfordert, sind es hier Frauen, die gegen ihre Männer antreten. Und für beide gilt: Fußball ist lediglich eine Metapher, um zwischenmenschliche Beziehungen auszuloten und den uralten Kampf der Geschlechter ein weiteres Mal auf amüsante Weise zu variieren.

Bei "FC Venus", ist es ein Anruf, der den Ball ins Rollen bringt. Ein Anruf oder, besser gesagt, Hilferuf von Steffen (Florian Lukas). Der Kapitän des Provinzclubs Eintracht Imma 95 will seinen alten Kumpel Paul (Christian Ulmen), den es nach Berlin verschlagen hat, zurückholen, um Eintracht Imma vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren. Dumm nur, dass Pauls Freundin Anna (Nora Tschirner) eine veritable Fußball-Hasserin ist. Trotzdem gelingt es Paul mit einem Trick, Anna nach Imma zu locken. Als Anna durchschaut, dass ihr Freund in Wirklichkeit dem Fußball mit Haut und Haaren verfallen ist, zettelt sie folgende Wette an: Sollten die Spielerfrauen ein Match gegen ihre Männer von Eintracht Imma gewinnen, müssten diese dem runden Leder für immer abschwören. Natürlich gehen die Jungs - selbstbewusst bis in die Haarspitzen - auf diesen Vorschlag ein und öffnen schon mal die ersten Dosen Bier auf ihren glorreichen Sieg. Doch niemand hat mit Annas Ehrgeiz gerechnet. Sie schafft es nicht nur, aus unsportlichen Heimchen am Herd eine passable Truppe zu formen, ihr gelingt es auch noch, Profi-Torfrau Kim (Anneke Kim Sarnau) und Erfolgstrainer Laurenz Schmidt (Heinz Hoenig) für ihren FC Venus zu gewinnen.

Bei ihrem ersten Kinofilm seit "Im Jahr der Schildkröte" (1988) führt Ute Wieland mühelos ein mindestens 22-köpfiges Darsteller-Ensemble, in dem das schauspielernde Moderatoren-Duo Ulmen/Tschirner zwar die Hauptrolle spielt, sich aber jederzeit in den Dienst der Mannschaft stellt. Die wiederum besteht aus alten Hasen wie Heinz Hoenig, der als Schleifer mit Herz gefällt, oder Nachwuchshoffnungen wie Jan Hendrik Stahlberg ("Muxmäuschenstill"), der als Pantoffelheld ein paar schöne Oneliner hat. Wieland vermeidet es bewusst, zu viele Fußballszenen zu zeigen. Stattdessen setzt sie auf forsche Sprüche wie "Ich weiß es nicht, man sagt es halt - Die Venus macht den Gegner kalt" und bedient sämtliche Vorurteile, die fußballhassende Frauen über fußballvernarrte Männer und umgekehrt haben. Ein Genuss ist auch der Soundtrack, der viele Sequenzen konterkariert und vom Fehlfarben-Hit "Es geht voran" bis zu Queens unvermeidlichem "We are the Champions" einige Ohrwurm-Klassiker enthält. Bleibt nur zu hoffen, dass die deutschen Männer doch den besseren Fußball spielen als ihre Frauen. Sonst gibt's den nächsten Flop ab dem 9. Juni 2006 - in einem Stadion ganz in ihrer Nähe. lasso.

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Info

Plakat des Films: FC Venus
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 27.04.2006

Deutschland 2006

Länge: 1 h 39 min

Genre: Komödie

Originaltitel: FC Venus

Regie: Ute Wieland

Drehbuch: Jan Berger, Katri Manninen, Outi Keskevaari

Musik: Oliver Biehler

Produktion: Ralph Schwingel, Stefan Schubert

Kostüme: Elena Wegener, Claudia Gonzáles

Kamera: Peter Przybylski

Schnitt: Martina Matuschewski

Ausstattung: Thilo Mengler