Meisterlicher Thriller der Coen-Brüder, der mit einer gehörigen Portion schwarze Humor abwartet.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Fargo

Jerry Lundegaard arbeitet als Verkaufsleiter in dem Autohaus seines dominanten Schwiegervaters. Da er jedoch in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, beschließt er seine Frau und gleichzeitig Tochter seines Chefs entführen zu lassen, um von seinem verhassten Schwiegervater ein Lösegeld zu erpressen. Dazu heuert er die beiden Gauner Gaear Grimsrud und Carl Showalter an, denen er die Hälfte des Lösegeldes verspricht.

Allerdings erzählt Lundegaard ihnen, dass er 80.000 von seinem Schwiegervater erpressen will, obwohl es sich in Wirklichkeit um eine ganze Million handelt. Lundegaard hat jedoch nicht vor seine kostbare Beute mit den Kriminellen fair zu teilen.

Allerdings geht bei dieser Entführung so einiges schief, denn die beiden flüchtigen Verbrecher werden auf ihrem Weg zu einem abgelegenen Ferienhaus, wo sie die Geisel unterbringen wollen, von einem Polizisten angehalten, den sie kurzerhand erschießen. Dies bringt die hochschwangere Polizeichefin Marge Gunderson auf den Plan, die sich den Entführern und Polizistenmördern an die Fersen hängt. Doch sollte es nicht bei einem Opfer bleiben.

Und auch Lundegaard gerät zusehends in Bedrängnis, denn sein Schwiegervater will die Geldübergabe selbst durchführen, was seine Pläne durchkreuzt, die wahre Lösegeldsumme vor den Gangstern zu verheimlichen.

Fargo - Ausführliche Kritik

„Fargo“ ist ein ausgeklügelter Thriller der beiden Coen-Brüder, die hier wieder einmal ein meisterliches Werk vorgelegt haben. Während Joel Coen für den Regieposten zuständig war, wirkte Ethan Coen zusammen mit seinem Bruder am Drehbuch des Films mit.

Dieses erzählt von einer reichlich missglückten inszenierten Entführung, bei der am Ende mehr als nur eine Person dran glauben muss. Aber wie wäre es auch anders zu erwarten von den Coen-Brüdern, bei denen, ähnlich wie bei Kult-Regisseur Quentin Tarantino, meistens ordentlich Blut fließen muss.

Doch nicht nur Blut braucht es zu Genüge, sondern auch eine gehörige Portion schwarzen Humors sowie jede Menge Absurditäten, um einen echten Coen-Film auszumachen. „Fargo“ kann zudem zu den großen Klassikern der beiden Brüder, neben Filmen, wie „The Big Lebowski“ oder „O Brother, Where Art Thou?“, gezählt werden.

Neben dem Oscar für die Beste Nebendarstellerin, den Frances McDormand für ihre Rolle der schwangeren Polizeichefin einheimsen konnte, erhielten auch die beiden Coen-Brüder für „Fargo“ den Oscar für das Beste Drehbuch.

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Info

Plakat des Films: Fargo

Kinostart: nicht bekannt

Genre: Thriller