Satire auf das Angestelltendasein, in der Rivalitäten beim Sport ausgelebt werden.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Als Chef legt Charles großen Wert auf die körperliche Ertüchtigung seiner Angestellten, zumal ihm das Squashspiel Gelegenheit gibt, unbedarften Untergebenen wie Alex eine Lektion zu erteilen. Während Alex' Kollege Jean-Claude dem Vorbild von Charles nacheifert und bei vorgetäuschter Kumpelhaftigkeit geschickt Informationen sammelt, mit denen er andere unter Druck setzen kann, bekommt Charles selbst beim Golfen von Aufsichtsratsmitglied Edouard die Grenzen aufgezeigt. Ein Gruppenausflug in einen Canyon mit diversen sportlichen Aktivitäten sorgt dafür, dass aufgestaute Aggressivität zum Ausbruch kommt.

Kritik

Satire auf das Angestelltendasein, in dem von "Fair Play" natürlich keine Rede sein kann und Sport als Vorwand genutzt wird, um sich berufliche Vorteile zu verschaffen. Regisseur Lionel Bailliu brachte seinen Oscar nominierten Kurzfilm "Squash" auf Spielfilmformat, indem er seinen Figuren auch bei zahlreichen anderen Sportarten die Möglichkeit gibt, ihre Boshaftigkeit auszuleben. Als Intrigant Charles ist Benoît Magimel ("Die Klavierspielerin") mit Bierbauch und roten Haaren zu bewundern.

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Info

Plakat des Films: Fair Play

Kinostart: nicht bekannt

Belgien/Frankreich/Tschechien 2006

Genre: Thriller

Originaltitel: Fair Play

Regie: Lionel Bailliu

Produktion: Manuel Munz

Ausstattung: Jean-Jacques Gernolle