Irrwitzige Komödie um ein verfeindetes Ex-Ehepaar, das wegen der Asche des isländischen Vulkans zusammen zur Hochzeit der Tochter reisen muss und sich das Leben zur Hölle macht. Mit "Sch'ti"-Star Dany Boon.

Kinostart: 31.07.2014

Dany Boon

Dany Boon
als Alain

Valérie Bonneton

Valérie Bonneton
als Valeria

Denis Ménochet

Denis Ménochet
als Ezechiel

Handlung

Frühling 2010: Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull bringt mit seinem Aschenregen die Flugpläne durcheinander, so strandet auch das verfeindete Ex-Ehepaar Alain und Valérie in München und muss sich notgedrungen über Land nach Korfu zur Hochzeit der Tochter durchschlagen. Die beiden verbindet nur der Hass aufeinander und die Lust, sich gegenseitig zu demütigen und weh zu tun. Keine gute Voraussetzung für eine gemeinsame Reise durch halb Europa.

Frühling 2010: Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull bringt mit seinem Aschenregen die Flugpläne durcheinander, so strandet auch das verfeindete Ex-Ehepaar Alain und Valérie in München und muss sich notgedrungen über Land nach Korfu zur Hochzeit der Tochter durchschlagen. Die beiden verbindet nur der Hass aufeinander und die Lust, sich gegenseitig zu demütigen und weh zu tun. Keine gute Voraussetzung für eine gemeinsame Reise durch halb Europa.

Ein Ex-Ehepaar will trotz aufsteigender Vulkanasche des Eyjafjallajökull rechtzeitig zur Hochzeit der Tochter kommen. Slapstickreiche Beziehungskomödie mit Screwball-Anklängen, in dem Dany Boon zu Hochform aufläuft.

Kritik

Emotional explosives Roadmovie über ein Ex-Ehepaar, das durch den Vulkanausbruch in Island gezwungen ist, gemeinsam durch Europa zu reisen.

So gestört wie der Flugverkehr am Himmel ist auch die Beziehung zwischen den in Unfrieden Geschiedenen Alain und Valérie, die sich zufällig im Flugzeug nach Korfu treffen auf dem Weg zur Hochzeit der Tochter. Der Weg dauert allerdings länger als gedacht, durch die Aschewolke des Eyjafjallajökull stranden sie in München ohne Aussicht auf einen Weiterflug. Als der clevere Mann den letzten VIP-Mietwagen ergattert, platziert sich Madame ungefragt an seine Seite. Das einzige, was sie noch verbindet, ist unendlicher Hass aufeinander. Keine gute Voraussetzung für eine gemeinsame Reise über 2100 Kilometer durch halb Europa.

Eine "antiromantische" Komödie schwebte Alexandre Coffre für seinen zweiten Spielfilm nach "Une pure affaire" (2011) vor, und das ist ihm 100prozentig gelungen. Denn mehr Bosheit geht nicht. Inspirieren ließ sich der Franzose von Michael Douglas und Kathleen Turner in "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" und mischte dazu eine fette Portion Feindseligkeit wie in "Der Rosenkrieg", den Douglas und Turner 1989 mit den schärfsten Waffen führten. Dazwischen angesiedelt ist dieses explosive Roadmovie, in dem Dany Boons und Valérie Bonnetons Ex-Ehe-Leute versuchen, sich gegenseitig zu täuschen und auszutricksen. Das grenzt manchmal an überzogenen Klamauk, der urplötzlich aber in einen amüsanten Schlagabtausch mündet und in heißen Wortgefechten, bei denen keiner klein beigibt. Es gibt kein Gut und kein Böse, beide versuchen, dem anderen soviel Schaden wie möglich zuzufügen beim Wettlauf mit der Zeit, bleiben ihnen doch nur drei Tage bis zum Ziel. Dem sonst so netten und naiven Dany Boon steht die Rolle des hinterhältigen Manipulators gut, der genau weiß, welche Knöpfe er drücken muss, um die Ex auf 180 zu bringen. Geschickt verknüpft Coffre rasante Action, wilde Stunts, Komödie und Gefühl, nimmt seine Protagonisten ernst und umschifft die Klippen zur Karikatur. 24 Schauplätze an 25 Drehtagen erforderten großen Logistikaufwandt, schweißten das Team zusammen, alle Szenen, die in Albanien, Slowenien und Griechenland spielen, wurden in Kroatien gedreht, Stunts und Studioaufnahmen in Belgien, der Flugzeugabsturz des Duos in einer Kleinmaschine in Frankreich. Das Cinemascope-Format präsentiert traumhafte Außenaufnahmen, die Landschaften spielen eine eigene Rolle (vor allem nachts), der "ästhetische Realismus" verzaubert und bildet den Gegenpol zum realistischen Zank. Gute Unterhaltung aus Frankreich. mk.

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Info

Plakat des Films: EYJAFJALLAJÖKULL - DER UNAUSSPRECHLICHE VULKANFILM
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 31.07.2014

Deutschland/Frankreich 2013

Länge: 1 h 32 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Eyjafjallajökull (Le Volcan)

Regie: Alexandre Coffre

Drehbuch: Laurent Zeitoun, Alexandre Coffre, Yoann Gromb

Musik: Thomas Roussel

Produktion: Nicolas Duval-Adassovsky, Laurent Zeitoun, Yann Zenou

Kostüme: Sonia Philouze

Kamera: Pierre Cottereau

Schnitt: Sophie Fourdrinoy

Ausstattung: Gwendal Bescond

Website: http://www.dervulkan-film.de