Komödie über eine Multikultigemeinschaft in einem Berliner Hochhaus, in der jeder sein Fett abbekommt.

Kinostart: 01.10.2009

Heinrich Schafmeister

Heinrich Schafmeister
als L

Ingeborg Westphal

Ingeborg Westphal
als Helga

Oliver Korittke

Oliver Korittke
als Dirk Heidenreich

Lale Yavas

Meray Ülgen
als Hasan

Lilay Huser
als S

Pinar Erincin
als Nursel

Idil Üner
als G

Tim Seyfi
als Coskun

Erden Alkan
als Ayhan

Cetin Ipekkaya
als Cem

Mürtüz Yolcu
als Salih

Yekta Arman
als Yusuf

Aykut Kayacik
als Boskin

Hülya Duyar
als S

Mickey Hardt
als Tim

Eralp Uzun
als Emrah

Nizam Amidar
als Hakan

Meral Perin
als Song

Demir Gökgöl
als Abuzer

Dieter Landuris
als J

Tovin Taylor
als Eric


als Kenan

Sevgi Özdamar
als Nazime

Nuri Sezer
als Hidayet

Tayfun Kalenda
als Osman

Sema Meray
als Nadide

Bülent Tezcanli
als Orhan

Sema Poyraz
als Meral

Gandi Mukli
als Ekrem

Jale Arikan
als T

Joachim Paul Assböck
als Polizist

Roman Aslan
als Kemal

Siir Eloglu
als Asiye

Jürgen Verch
als deutscher Opa

Anton Weber
als Zollbeamter

Perihan Temel
als Esra

Mehtap Yigit Özer
als Zeliha

Hürdem Riethmüller
als Fatima

Sinan Akkus
als Y

Atilla Öner
als Conf

Knut Elstermann
als Knut Elstermann

Vedat Erincin
als Kadir

Handlung

Unter dem Dach eines Hochhauses in Berlin lebt eine wild zusammen gewürfelte Gemeinschaft von Menschen verschiedenster Etnien. Da wären Dirk und Özlem, die heiraten möchten und mit ihren Plänen bei den Eltern auf Granit stoßen. Auch der Radiomoderator Coskun sieht sich bei seiner geplanten Ehe mit einer türkischen Alevitin vor Probleme gestellt. Ganz schlimm erwischt es einen türkischen KFZ-Mechaniker, der einen deutschen Mann liebt. Ein Anderer braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, um die Verwandschaft und dazu eine Frau, eine hübsche wohlgemerkt.

Unter dem Dach eines Hochhauses in Berlin lebt eine Gemeinschaft von Menschen verschiedenster Ethnien. Dirk und Özlem wollen heiraten und stoßen mit ihren Plänen bei den Eltern auf Granit. Auch der Radiomoderator Coskun sieht sich bei seiner geplanten Ehe mit einer türkischen Alevitin vor Probleme gestellt. Ganz schlimm erwischt es einen türkischen KFZ-Mechaniker, der einen deutschen Mann liebt. Ein Anderer braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, um die Verwandtschaft und dazu eine Frau nachholen zu können.

In einem Berliner Hochhaus treffen Menschen verschiedenster ethnischer Herkunft aufeinander. Gelungene episodenhafte Komödie zwischen Klamauk und skurrilen Alltagsgeschichten, die es im Kino auf rund 33.000 Zuschauer brachte.

Kritik

Turbulente und herrlich politisch unkorrekte deutsch-türkische Geschichten um vier Paare, vier Probleme und zwei Hochzeiten.

Liebe im Multikulti-Milieu, nicht gerade die einfachste Übung. Da kann rund um dieses Berliner Hochhaus so mancher ein Lied von singen. Aber nichts ist unmöglich in Sinan Akkus Komödie, die kein Fettnäpfchen auslässt und mit allen Vorurteilen spielt. Ob Türke, Kurde oder Deutscher, jeder muss Lehrgeld zahlen. Da sind Dirk und Özlem, die heiraten möchten und mit ihren Plänen bei ihren Eltern auf Granit beißen, seine Öko-Eltern finden Ehe spießig und Özlems Eltern wollen nur einen zum Islam konvertierten Schwiegersohn. Der Radiomoderator Coskun will unbedingt den Bund fürs Leben mit einer türkischen Alevitin schließen, deren Vater will seine Tochter aber nicht einem kurdischen Sunniten aus gläubiger Familie anvertrauen. Ganz schlimm erwischt es einen türkischen KFZ-Mechaniker, der einen deutschen Mann liebt und sich gegen die geplante arrangierte Ehe wehrt, ein anderer nicht mehr ganz taufrischer Typ braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, um die Sippe nachzuholen und dazu eine Frau, eine hübsche wohlgemerkt.

In einem episodenhaft geknüpften Netz von Lug und Trug, Tradition und Moderne zappeln die Figuren, die sich immer tiefer in den Schlamassel reiten, aber dann doch im letzten Moment den gordischen Knoten durchschlagen. Dazu gehört eine komische Brautentführung, Herz-Schmerz im Überfluss, große Gesten und kleine Kompromisse, schwere Missverständnisse und leichtfüßige Momente. Manchmal hart am Klischee vorbei schrappen Ingeborg Westphal und Heinrich Schafmeister als ultra-liberales Eltern-Duo, das jedem mit seinem Freiheitsgetue und jahrzehntelanger "Ehe ohne Trauschein" auf den Nerv geht und dennoch Sympathien gewinnt, wie auch der schwule junge Türke, der Höllenqualen leidet bei der Vorstellung, wie seine Macho-Umwelt auf seine sexuelle Präferenz reagiert.

Bunt und temporeich, laut und lustig ist dieser Reigen von skurrilen Alltagsgeschichten und originellen Szenen auf manchmal explosivem Terrain, an dessen Ende zwei Paare sagen "Evet, ich will". Eine gelungene Kombination aus Klamauk, augenzwinkernder Ironie und einem Funken Wahrheit. mk.

Wertung Questions?

FilmRanking: 51441

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Evet, ich will!

Kinostart: 01.10.2009

Deutschland 2008

Länge: 1 h 34 min

Genre: Drama

Originaltitel: Evet, ich will!

Regie: Sinan Akkus

Drehbuch: Sinan Akkus

Musik: Ali N. Askin

Produktion: Gudrun Ruzicková-Steiner, Nikolaus Lohmann, Claudius Lohmann

Kostüme: Viola Völk

Kamera: Peter Nix

Schnitt: Renata Salazar Ivancan

Ausstattung: Benedikt Lange

Website: http://www.evetichwill-derfilm.de