Der Horror-Clown ist wieder los: Pennywise verbreitet in der Neuverfilmung von Stephen Kings legendärem "Es" wieder Angst und Schrecken.

Kinostart: 28.09.2017

Handlung

Derry ist ein verschlafenes Nest im ebenso verschlafenen Maine. Doch mit der Kleinstadtidylle ist es vorbei, als Kinder zu verschwinden beginnen. Georgie, der Bruder von Bill Denbrough, ist unter den Opfern. Und auch Bill und seine Freunde, allesamt Außenseiter, haben etwas gesehen: Einen Clown namens Pennywise, der sie alle mit ihren furchtbarsten Ängsten konfrontiert.

Die Kids stellen mit Entsetzen fest, dass Pennywise bereits seit Generationen eine Spur des Grauens durch das Städtchen zieht. Als der formwandelnde Horror-Clown dem "Losers-Club", wie sich die Kids nennen, immer näher rückt, sind sie fest entschlossen, gemeinsam zu kämpfen. Sie treten gegen das personifizierte Böse an ...

Es gibt Bücher, die verändern dich für immer, und Stephen Kings "Es" ist definitiv eines davon! Dieser Meilenstein der Horrorliteratur wurde nun von Andy Muschietti ("Mama") kongenial und mit allen Mitteln des Blockbuster-Kinos fulminant in Szene gesetzt. Die Balance aus geschicktem Spannungsaufbau und wirksamen Schockmomenten machen die Neuverfilmung zu einem exzellenten Horror-Thrilller, der den Zuschauer einfach nicht mehr loslässt.

Dabei ist der spektakulärste und grauenerregendste Special-Effect Pennywise selbst, ein unvergleichliches Monster, das Shootingstar Bill Skarsgård ("Die Bestimmung – Allegiant") so diabolisch verkörpert, dass es selbst dessen Schöpfer, Stephen King, mit der Angst kriegen dürfte. Die Warnung ist abgedroschen, doch hier stimmt sie: Nichts für schwache Nerven!

Kritik

Andrés Muschietti ("Mama") konzentriert sich bei seiner Adaption von Stephen Kings wohl populärsten Roman "Es" auf den Kampf der Jugendlichen gegen den Clown und verlegt die Geschichte zum Ende der 1980er. Fortsetzung folgt.

Clever konzentrieren die Macher (u.a. die Produzenten des "Lego"-Franchise) der zweiten Verfilmung von Stephen Kings wohl populärsten und sehr umfangreichen Roman "Es" die Geschichte auf den Kampf der jugendlichen Helden in einem US-amerikanischen Provinzort gegen den, das Böse verkörpernden Clown und betonen das wunderbar sympathisch erzählte Coming-of-Age-Element, das überdeutlich an Kings' "Stand By Me" oder auch aktuell an die Serie "Stranger Things" erinnert. In allen Titeln ist eine Gruppe junger Außenseiter, in "Es" Losers Club genannt, auf der Suche nach einem verschwundenen Jungen. "Stranger Things" spielt Ende der 1980er Jahre, wohin die "Es"-Macher die Handlung aus den 1950ern verlegt haben - dem liebevoll in Ausstattung, Kostüm und manchem Song Rechnung getragen wird - und aus dessen Ensemble man Finn Wolfhard für die Rolle des immerzu redenden Richie gewählt hat. Heimlicher Anführer des Losers Club ist der intelligente Stotterer Ben, gespielt vom bereits filmerfahrenen Jaeden Lieberher ("St. Vincent"). Bens kleiner Bruder Georgie wird in der gelungenen Eingangssequenz Opfer von Clown Pennywise, der einen Sommer später die anderen Jungen in verschiedenen Inkarnationen heimsuchen wird. Bereits in dieser Sequenz demonstriert Regisseur Andrés Muschietti, der sich mit "Mama" einen Namen gemacht hat und nach einem Drehbuch von u.a. Cary Fukanagu, der zu einem früheren Zeitpunkt die Regie übernehmen sollte, arbeitet, sein Gespür für Atmosphäre. Er lässt sich Zeit, die Brüder vor zu stellen, ihre innige Beziehung zu schildern und bereitet mit Hilfe der kompetenten VFX-Abteilung und Bill Skarsgards maliziösen, furchterregenden Darstellung und Stimme dem Clown einen eindrucksvollen Auftritt, der klar macht, dass es sich um einen R-rated Film handelt, einem R-rated Film für ein großes Publikum. Das wird bei dem Horrorfilm nicht nur mit gut gemachten Schocks bedient, sondern auch mit Humor und viel Gefühl für seine wenig glorreichen, aber fast furchtlosen Sieben, die zusammenwachsen. Ein Popcorn-Movie im besten Sinne, das zum 70. Geburtstag von Stephen King und zur Neuauflage seines Romans, medienwirksam startet und so gut wie sicher ein Sequel nach sich ziehen wird, das die Kids als Erwachsene erneut mit dem Bösen in Clownsgestalt konfrontiert. hai.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 28.09.2017

USA 2017

Länge: 2 h 15 min

Genre: Horror

Originaltitel: It

Regie: Andres Muschietti

Drehbuch: Chase Palmer, Gary Dauberman, Cary Fukunaga

Musik: Benjamin Wallfisch

Produktion: David Katzenberg, Seth Grahame-Smith, Roy Lee, Dan Lin, Barbara Muschietti

Kostüme: Janie Bryant

Kamera: Chung -hoon

Schnitt: Jason Ballantine

Ausstattung: Claude Paré

Website: https://youtu.be/sVkODVL6PRM

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