Düstere, nervenaufreibende Jussi-Adler-Olsen-Thrilleradaption, in dem die Sonderermittler Carl Mørck und Assad einen Kindesentführer jagen.

Kinostart: 09.06.2016

Nikolaj Lie Kaas

Nikolaj Lie Kaas
als Carl Mørck

Fares Fares
als Assad

Pål Sverre Hagen
als Johannes

Søren Pilmark
als Marcus Jacobsen

Johanne Louise Schmidt
als Rose Knudsen

Jacob Lohmann
als Elias

Amanda Collin
als Rakel

Jakob Oftebro
als Pasgård

Signe Mannov
als Lisa

Michael Brostrup
als Børge Bak

Morten Kirkskov
als Lars Bj

Olivia Terpet
als Magdalena

Jasper Møller Friis
als Samuel

Die Handlung von Erlösung (Jussi Adler-Olsen)

Eine mit menschlichem Blut geschriebene Flaschenpost ist das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die vor Jahren spurlos verschwunden sind, aber nie als vermisst gemeldet wurden. Als kurze Zeit später die Entführung eines Geschwisterpaars starke Parallelen zum ungelösten alten Fall erkennen lässt, wird klar, dass es sich um denselben teuflischen Täter handeln muss. Carl Mørck und Assad vom Sonderdezernat Q machen sich ans Werk. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit - um das Leben der entführten Kinder und bald auch um ihr eigenes.

Kritik zu Erlösung (Jussi Adler-Olsen)

Fall drei der dänischen Ermittler Carl Mørck und Assad, die in der düsteren, nervenaufreibenden Adler-Olsen-Thrilleradaption einen Kindsentführer jagen.

"Flaskenpost fra P" heißt "Erlösung", die dritte Verfilmung nach einem Thriller-Bestseller von Jussi Adler-Olsen, im Original. Eine Flaschenpost, die auf dem Schreibtisch von Carl Mørck und Assad, Ermittler im Sonderdezernat Q, landet, setzt die Ereignisse in Gang. Nikolaj Lie Kaas und Fares Fares haben wieder die Hauptrollen übernommen, Hans Petter Moland ("Einer nach dem anderen") zeichnet als Regisseur verantwortlich, das Drehbuch stammt wie bei "Erbamen" und "Schändung" von Nikolaj Arcel.

Mit menschlichem Blut ist der Hilfeschrei geschrieben - das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die vor Jahren spurlos verschwunden sind, aber nie als vermisst gemeldet wurden. Als kurze Zeit später die Entführung eines Geschwisterpaars starke Parallelen zum ungelösten alten Fall erkennen lässt, wird klar, dass es sich um denselben teuflischen Täter handeln muss. Für Mørck und Assad beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - um das Leben der entführten Kinder, bald jedoch auch um ihr eigenes.

Arcel macht sich von der Vorlage über weite Strecken frei, eliminiert Handlungsstränge und variiert Figuren. Er konzentriert sich auf zwei Personengruppen, die Beamten mit ihrem psychisch labilen Chef bzw. die Opferfamilie, die einer fundamentalistischen Sekte angehört, sowie den Täter, einen charismatischen, wortgewandten Psychopathen. Rätsel nach Rätsel wird gelöst, als Zuschauer ist man den Polizisten stets einen Schritt voraus, das Tempo steigert sich bis zum actionreichen Finale kontinuierlich.

Im Subtext wird über Glaubens- und Gesellschaftsfragen reflektiert, physische Gewalt bleibt weitgehend außen vor, der existenzialistische Horror spielt sich primär im eigenen Kopf ab. Die Figuren sind psychologisch sorgfältig und stimmig gezeichnet - Mørck, facettenreich ausgearbeitet, ist der aufbrausende Typ, Assad der besonnene, ihre Kollegin Rose (sympathisch: Johanne Louise Schmidt) die Frau mit Herz, die via Computerrecherche immer wieder entscheidende Informationen liefert.

Gewohnt düster ist die Atmosphäre, von den wiederkehrenden sonnendurchfluteten Rapsfeldern und den idyllischen Landschaften darf man sich nicht täuschen lassen, sie stehen im harten Kontrast zum fahlen Licht der Innenräume. Immer wieder kommen, ein entscheidender Kniff, Windräder ins Bild. Aufatmen kann man erst, wenn "Satans Sohn" gestellt ist, wohl wissend, dass damit das Böse nicht besiegt ist. Ein schleichender, schweißtreibender Kriminalfilm, der die übliche Dutzendware weit übertrifft. geh.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 09.06.2016

Dänemark/Deutschland 2016

Länge: 1 h 52 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Flaskepost fra P

Regie: Hans Petter Moland

Drehbuch: Nikolaj Arcel

Musik: Nicklas Schmidt

Produktion: Peter Aalbæk Jensen, Louise Vesth

Kostüme: Manon Rasmussen

Kamera: John Andreas Andersen

Schnitt: Olivier Bugge Coutté, Nicolaj Monberg

Ausstattung: Søren Schwarzberg

Website: http://www.erloesung-derfilm.de