Filmdebüt des Theaterregisseurs Adam Rapp, in dem eine junge Schauspielerin nach Hause zurückkehrt, um ihren Vater, einen einst angesehenen Romanautor, wiederzusehen.

Kinostart: nicht bekannt

Ed Harris

Ed Harris
als Don Holden

Will Ferrell

Will Ferrell
als Corbit

Zooey Deschanel

Zooey Deschanel
als Reese Holden

John Bedford Lloyd
als Leontes

Deirdre O'Connell
als Deirdre

Amy Madigan
als Lori Lansky

Amelia Warner
als Shelly

Dallas Roberts
als Ray

Sam Bottoms
als Brian

Michael Chernus
als Ben

Rachel Dratch
als MC

Anthony Rapp
als Dean

Mandy Siegfried
als Ruth

Guy Boyd
als Hunter

Mary Jo Deschanel
als Mary

Darrell Larson
als Regisseur

Handlung

Reese Holden schlägt sich in New York mehr schlecht als recht als Schauspielerin einer Theatergruppe durchs Leben. Eine Literaturagentin bietet Reese ein Vermögen für die Veröffentlichung der Liebesbriefe von Reeses verstorbener Mutter und ihrem Vater Don. Also kehrt sie nach Jahren wieder nach Hause zurück: Don ist ein längst gestrandeter, leicht exzentrischer Schriftsteller, der seine besten Tage gesehen hat und sich den Haushalt von dem schüchternen Corbit und die Geschäftsangelegenheiten von einer ehemaligen Schülerin erledigen lässt. Als Reese vor der Tür steht, ist klar, dass ihre Ankunft so manch verdrängtes Problem hochspülen wird.

Vor Jahren kappte Jungschauspielerin Reese sämtliche Drähte zu ihren Eltern, dem prominenten Literatenpaar. Jetzt ist die Mutter verstorben, ohne sich mit Reese versöhnt zu haben, und die von Schuldgefühlen geplagte Tochter macht sich auf, um wenigstens mit dem Vater ins Reine zu kommen. Der lebt zurückgezogen auf einer Farm und ist gar nicht so leicht zu finden. Außerdem scheint er so etwas wie eine Ersatzfamilie gefunden zu haben in dem Möchtegern-Rockstar Corbit und seiner Ex-Studentin Deirdre.

Eine Schauspielerin sucht die Aussöhnung mit ihrem Literatendaddy in einem naiv-sympathischen, das Klischee nicht scheuenden Familiendrama mit Starbesetzung.

Kritik

Mit einem intensiven, sich bisweilen schmerzhaft langsam entfaltenden Drama über eine schwierige Vater-Tochter-Geschichte gibt der renommierte Theaterregisseur Adam Rapp nach eigenem Drehbuch sein Filmdebüt. Die große Attraktion ist die Leistung von Zooey Deschanel ("Per Anhalter durch die Galaxis"), die ihre Figur zunächst als nervöse, wütende, mit dem Leben unzufriedene Frau anlegt und es erlaubt, sie mit einer Reihe emotional roher und aufwühlender Szenen weicher, menschlicher und erwachsener werden zu lassen. Ungewöhnlich der Auftritt von Will Ferrell als ehemaliger Rockmusiker, in dem er völlig auf seine komischen Manierismen verzichtet.

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Info

Plakat des Films: Ein Winter in Michigan

Kinostart: nicht bekannt

USA 2005

Genre: Drama

Originaltitel: Winter Passing

Regie: Adam Rapp

Musik: John Kimbrough, Charlie Campbell

Produktion: David Koplan, P. Jennifer Dana

Kostüme: Victoria Farrell

Kamera: Terry Stacey

Schnitt: Meg Reticker

Ausstattung: David Korins

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