Zweites Bond-Abenteuer mit Daniel Craig, der sich für den Mord an Vesper rächen will und in den Reihen der Organisation Quantum nach dem Verantwortlichen sucht.

Kinostart: 06.11.2008

Daniel Craig

Daniel Craig
als James Bond

Olga Kurylenko

Olga Kurylenko
als Camille

Mathieu Amalric

Mathieu Amalric
als Dominic Greene

Judi Dench
als M

Giancarlo Giannini
als Mathis

Gemma Arterton
als Agentin Fields

Jeffrey Wright
als Felix Leiter

David Harbour
als Gregg Beam

Jesper Christensen
als Mr. White

Anatole Taubman
als Elvis

Rory Kinnear
als Bill Tanner

Tim Pigott-Smith
als Au

Joaquín Cosio
als General Medrano

Fernando Guillén Cuervo
als Polizei Kolonel

Simon Kassianides
als Yusef

Stana Katic
als Corinne

Handlung

Seit ihn die Frau, die er liebte, verriet, setzt James Bond (Daniel Craig) alles daran, die Hintergründe für den Betrug aufzudecken. Mit M (Judi Dench) verhört er Mr. White (Jesper Christensen) und erfährt von einer Organisation, die seine Geliebte erpresste und den MI6 infiltrierte. Hinweise führen ihn nach Haiti, wo er über Camille (Olga Kurylenko) an Geschäftsmann Greene (Mathieu Amalric) gelangt, der mit jener Organisation gefährliche Pläne hegt.

Nach dem sensationellen Relaunch mit "Casino Royale" bewegt sich der neue, realistischere James Bond alias Daniel Craig in seiner 22. Kinomission auf einem persönlich motivierten und geradezu physisch fesselnden Feldzug rund um den Globus, wo er eine Rohstoffverschwörung aufdeckt.

Nach dem Verrat von Vesper Lynd und ihrem gewaltsamen Tod hat James Bond seine letzte Mission noch nicht abgeschlossen. Bei einem Verhör offenbart Mr. White, dass die Organisation Quantum, die hinter Vespers Tod steht, komplexer und größer ist als geahnt. Die Spuren eines Verräters aus eigenen Reihen bringen Bond nach Haiti, wo er die geheimnisvolle Camille kennenlernt, die die Doppel-Null wiederum zu dem Geschäftsmann Dominic Greene führt. Der entpuppt sich als große Nummer bei Quantum und hat vor, mit Hilfe seiner Verbindungen das Regime eines lateinamerikanischen Landes zu entmachten und selbst die Kontrolle zu übernehmen.

Nach dem Verrat und Tod von Vesper Lynd hat James Bond seine letzte Mission noch nicht abgeschlossen. Bei einem Verhör offenbart Mr. White, dass die Organisation Quantum, die hinter Vespers Tod steht, komplexer und größer ist als geahnt. Die Spuren eines Verräters aus eigenen Reihen führen Bond zu der geheimnisvollen Camille, die den Agenten wiederum zu dem Geschäftsmann Dominic Greene bringt. Der entpuppt sich als große Nummer bei Quantum und hat vor, mit Hilfe seiner Verbindungen das Regime eines lateinamerikanischen Landes zu entmachten.

Kritik

Das Tempo ist hektisch, der Ton rücksichtslos und Bond eine Bank in Auftrag Nr. 22, der Kurs und Story von "Casino Royale" fortsetzt.

Die Welt hat nicht genug, womit nur zwei Jahre nach Bonds Neuausrichtung auf den Spuren von Bourne das nächste Kapitel aufgeschlagen wird. Genrenewcomer Marc Forster ("Drachenläufer") inszeniert einen kleinen, schmutzigen Amoklauf im Rahmen eines Big-Budget-Events, will die Erwartungen an Spektakel erfüllen, ohne die psychologischen Bezugssysteme seiner Hauptfiguren zu opfern. Verrat und Vertrauen - darum kreist der Plot, der unmittelbar an den Vorgänger anschließt. Vertrauen ans Gedächtnis ist jedenfalls vorhanden, denn wie Bourne erzählt Bond fortlaufend, ohne Vergangenes zu rekapitulieren. So wird man hineingeworfen in eine im Stakkatorythmus geschnittene Verfolgungsjagd am Gardasee, an deren Ende Bond den im Epilog von "Casino Royale" verwundeten Mr. White bei Chefin M. abliefert. Nach der Creditsequenz, in der die Wüste lebt, wenn sich Frauenkörper aus dem Sand schälen, wird das Verhör Mr. Whites von einem Killer gestört. Ihn jagt Bond über die Dächer von Siena wie Bourne seine Beute in Tanger. Leitmotiv ist Rache für den Tod seiner Geliebten Vesper Lynd - und die Enttarnung der mysteriösen Organisation Quantum, deren Netzwerk auch den britischen Geheimdienst infiltriert hat. "Wir haben alle Zeit dieser Welt" betrauerte Ex-Bond George Lazenby noch seine ermordete Frau ("Im Geheimdienst Ihrer Majestät"). Reflexiv aber darf der Epigone nicht sein, hetzt in 106 Minuten von Haiti nach Österreich, Italien und Bolivien. Hier will Quantum mit Wüste und Wasser ein Vermögen machen. Schlüsselfigur dabei ist Dominic Greene (Mathieu Almaric), ein skrupelloser Drahtzieher, der als Kollateralschaden seiner Geschäfte Diktatoren installiert. Über ihn führt der Weg zu Vespers Mörder, aber auch zu dem Mann, den die schöne Camille (Olga Kurylenko) für ihr persönliches Trauma richten will. Camille ist eher Seelenverwandte als Bondgirl, soll Bond auf seinem kalten Kollisionskurs emotional erden. Kurylenkos größtes Kapital, zuletzt in "Hitman" ausgestellt, bleibt unangetastet, weil der Film neben Gadgets, Glamour und anderen Bond-Standards auch Erotik fast ausblendet. Action dagegen gibt es satt: knackig kurze Nahkämpfe, aber auch ausgedehnte Wasser-, Land- und Luftduelle. Nicht immer der neuen realistischeren Orientierung verpflichtet, nicht immer soghaft packend, weil Schnitt und Inszenierung Überblick und damit Intensität reduzieren. Verlässliche Konstante aber ist Daniel Craigs Bond, die stärkste Waffe des Films: animalisch, smart und meisterlich lakonisch. "Sie sind erschreckend effizient", resümiert Camille über Bond, der in der kürzesten Laufzeit seiner Karriere den Dreck von der Straße räumt. "Ein Quantum Trost": In zwei Jahren liegt er wieder da, dann wird Bond im Kampf gegen Quantum wieder kehren. kob.

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Info

Plakat des Films: Ein Quantum Trost
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 06.11.2008

Großbritannien 2008

Länge: 1 h 46 min

Genre: Action

Originaltitel: Quantum of Solace

Regie: Marc Forster

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

Musik: David Arnold

Produktion: Barbara Broccoli, Michael G. Wilson

Kamera: Roberto Schaefer

Schnitt: Matt Chesse

Ausstattung: Dennis Gassner

Website: http://www.ein-quantum-trost.de

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