Lebendiges Generationenporträt aus Buenos Aires und zugleich Studie eines Landes, das seinen Bewohnern nur die Hoffnung auf ein Leben anderswo lässt.

Kinostart: 23.01.2003

Valentina Bassi
als Elsa

Fernan Miras
als Walter

Claudio Gallardou
als Alejandro

Claudia Lapacó
als Mutter

Luis Luque
als Hernando

Maria Laura Cali
als Claudia

Lola Berthet
als Laura

Pochi Ducasse
als Carmela

Darío Vittori
als Gro

Jesus Berenguer
als Franco

Damian de Santo
als Toni

Nicolás Mateo
als Erasmo

Mario Paolucci
als Ar

Gogo Andreu
als Evaristo

Silvana Silveri
als Angestellte Shopping

Rodrigo Pedreira
als Candy

Ubaldo Lopresti
als Salvatore

Handlung

Die junge Elsa (Valentina Bassi) aus Buenos Aires leidet wie viele ihrer Mitbürger unter den katastrophalen wirtschaftlichen Zuständen im Lande und hält sich mühevoll mit Gelegenheitsjobs wie dem Verkauf von Vitamindrinks oder kleineren Drogendeals über Wasser. Ziel ihrer Träume ist es, Argentinien den Rücken zu kehren und in Sizilien, dem Land ihrer Vorfahren und Wohnort ihres Traumprinzen, ein neues Leben zu beginnen. Ideologische Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Großvater (Darío Vittori), einem alten Anarchisten.

Modernes Erzählkino aus Lateinamerika - pulsierend, humorvoll, lebendig. Das Spielfilmdebüt der jungen argentinischen Regisseurin Sandra Gugliotta erhielt den Caligari-Preis als bester Film beim Internationalen Forum des jungen Films der Berlinale 2002.

Bestärkt von ihrem Großvater, der kämpferisch an seinen politischen Idealen festhält, träumt die junge Elsa davon, Buenas Aires den Rücken zu kehren und in das Land ihrer Vorfahren und ihres Geliebten Candido, Sizilien, auszuwandern. Für das nötige Kleingeld sind Elsa auch kleine Drogendeals recht - und die Hilfe von Walter, mit dem sie eine schwer zu definierende Affäre hat.

Kritik

Die junge argentinische Regisseurin Sandra Gugliotta liefert ein mutiges und ebenso eigenwilliges Spielfilmdebüt, das bei der Berlinale 2002 mit dem Caligari-Preis als bester Film des Internationeln Forums des jungen Films ausgezeichnet wurde. "Ein Glückstag" überzeugt als präzises und lebendiges Generationenporträt aus einem Land, das immer schneller und tiefer in den Abgrund zu steuern scheint und seinen jungen Bewohnern nur die Hoffnung auf ein Leben anderswo lässt.

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Info

Plakat des Films: Ein Glückstag

Kinostart: 23.01.2003

Argentinien/Spanien 2002

Länge: 1 h 34 min

Genre: Drama

Originaltitel: Un día de suerte

Regie: Sandra Gugliotta

Drehbuch: Marcelo Schapces, Julio Cardozo

Musik: Diego Frenkel, Sebastián Schachtel

Produktion: Marcelo Schapces

Kostüme: Mariana Bacigalupo

Kamera: Alberto Iannuzzi

Schnitt: Alejo Flah

Ausstattung: Fabiana Piotto, Marcelo Schapces

Website: http://www.kairosfilm.de/programm.htm