Kecke Erotikposse aus Österreich von Reinhard Schwabenitzky.

Kinostart: 09.05.1996

Andreas Vitásek
als Siegfried Hirnschroth

Elfi Eschke

Elfi Eschke
als Henriette Sch

Hans Clarin

Hans Clarin
als Uwe Sch

Ingrid Bergen
als Siglinde von Platt

Monika John
als Karin Sch

Sebastian Koch
als Martin von Platt

Heinz Petters
als Felix Hirnschroth

Claudia Kment
als Renate Hirnschroth

Lotte Ledl
als Theres Fiala

Ernst Konarek
als Gustl Hirnschroth

Alfons Haider

Nicola Etzelstorfer
als Julia Hirnschroth

Peter Fröhlich
als Adolf Fiala

Franz Buchrieser

Kitty Speiser
als Paula Hirnschroth

Hilde Sochor
als Rosemarie Fiala

Handlung

Kecke Erotikposse aus Österreich von Reinhard Schwabenitzky.

Kritik

Österreichs erfolgreichster heimischer Film des Jahres 1995, inszeniert von Österreichs wohl produktivstem Regisseur, Reinhard Schwabenitzky, ist eine liebenswerte Komödie ohne Ecken und Kanten. Im Zentrum steht einmal mehr die Gattin des Filmemachers, Elfi Eschke, die sich in ihrer Wirkung vor allem auf ihre liebenswerte Ausstrahlung verlassen kann.

Sieben Spielfilme, zahllose Fernsehfilme und -serien, darunter Publikumserfolge wie "Büro, Büro" oder "Ein echter Wiener geht nicht unter" hat Reinhard Schwabenitzky seit 1975 in Szene gesetzt. All seine Werke sind in technischer und handwerklicher Hinsicht nicht zu beanstanden - ein Umstand, der nicht gerade auf viele deutsche oder österreichische Produktionen zutrifft. Dies gilt auch für "Ein fast perfekter Seitensprung", eine Variation seines letzten Kinofilms "Verlassen Sie bitte ihren Mann", der von dem neuen Verleih Circuli (zunächst nur) in die Kinos Bayerns und der neuen Bundesländer gebracht wird.

Henny läßt an ihrem Hochzeitstag den verdutzten Bräutigam vor dem Traualter stehen und setzt sich in das nächste Flugzeug nach Wien. In der österreichischen Metropole angekommen, geht ihr bald das Geld aus. Kurzerhand beschließt sie, sich einen reichen Freier zu angeln. Den glaubt sie, in Sigi gefunden zu haben. Doch bald stellt sich heraus, daß der Dekorateur ein einfacher Familienvater ist, den seine eifersüchtige Ehefrau ständig des Seitensprungs bezichtigt.

Ist der Plot auch simpel und hausbacken, versteht es Schwabenitzky dennoch, ein Höchstmaß an Witz zu erzeugen. Dies geschieht vor allem durch das Aufeinanderprallenlassen zweier "Kulturen" - auf der einen Seite stehen die reichen, snobistischen Norddeutschen, vertreten durch die Eltern des Ehemannes in spe, auf der anderen die bodenständigen, lebenslustigen Wiener. Und da ist natürlich noch die Ulknudel Elfi Eschke, die allein durch ihre Präsenz so manchen Lacher garantiert. Etwas unverständlich ist jedoch, warum Herr Schwabenitzky seiner Frau (wie in jedem seiner Filme) Nacktauftritte hineingeschrieben hat, sind doch ihre großzügig zur Schau gestellten Rundungen weder von inhaltlicher noch dramaturgischer Bedeutung. Ein anderer Mangel der Boulevardkomödie ist die enge Kadrierung, das Fehlen echter Kinobilder. Das ist jedoch kein Fehler des tadellos arbeitenden Kameramannes Walter Kindler, sonder eher darauf zurückzuführen, daß der Film mit Fernsehgeldern finanziert wurde und deshalb wohl leider im Hinblick auf die spätere TV-Auswertung mit der entsprechenden Anzahl von Nah- und Großaufnahmen versehen werden mußte. geh.

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Info

Plakat des Films: Ein fast perfekter Seitensprung
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 09.05.1996

Österreich 1995

Länge: 1 h 42 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Ein fast perfekter Seitensprung

Regie: Reinhard Schwabenitzky

Musik: Arthur Lauber, Hannes M. Schalle, Friedemann Katt

Produktion: Günter Degn

Kostüme: Erika Navas

Kamera: Walter Kindler

Schnitt: Ingrid Koller

Ausstattung: Fritz Hollergschwandtner

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