Emotionales Drama über zwei aus Tschetschenien geflüchtete Kinder auf der Suche nach ihrer Mutter und einem besseren Leben.

Kinostart: 01.04.2021

Die Handlung von Ein bisschen bleiben wir noch

Die beiden Kinder Oskar, 8 Jahre alt, und Lilli, 13 Jahre alt, sind vor sechs Jahren gemeinsam mit ihrer Mutter von Tschetschenien nach Österreich geflohen, in der Hoffnung auf ein besseres und friedvolleres Leben. Doch dieser Wunsch liegt für die kleine Familie noch in weiter Ferne, denn noch immer haben sie kein offizielles Bleiberecht. Als sie eines Tages von der Polizei erwischt werden, droht ihnen die endgültige Abschiebung.

In dieser scheinbar aussichtslosen Situation sieht Oskars und Lillis psychisch labile Mutter nur die Flucht in den Suizid, der jedoch scheitert. Infolgedessen werden nicht nur Oskar und Lilli von ihrer Mutter, sondern auch voneinander getrennt und in unterschiedlichen Pflegefamilien untergebracht. Die beiden Kinder halten allerdings weiterhin Kontakt und planen gemeinsam ihre Flucht und die Suche nach ihrer Mutter. Mit einer unglaublichen Leidenschaft und Fantasie und gestärkt durch ihre bedingungslose Liebe zueinander versuchen sie gemeinsam sämtliche Hürden zu bewältigen.

Ein bisschen bleiben wir noch - Ausführliche Kritik

„Ein bisschen bleiben wir noch“ ist ein sehr emotionales österreichisches Drama des Regisseurs Arash T. Riahi, das mehr als nur eine problematische Thematik behandelt. Nicht nur, dass es sich hierbei um eine dramatische Fluchtgeschichte handelt, es werden überdies Problemfelder, wie Suizid, Pflegesysteme und vieles mehr, hervorgehoben. So wird aus dem Drama eine wirklich dichte Erzählung, die jedoch auch von sehr viel Emotionen und Fantasie geprägt ist, denn im Mittelpunkt stehen immer noch die beiden Kinder Oskar und Lilli. Diese werden hier von den beiden Jungschauspielern Leopold Pallua und Rosa Zant gemimt. Die beiden Kinder und ihre Geschichte zeigen einmal mehr, dass Menschen nicht zu Statistiken und Nummern degradiert werden können und nehmen uns mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, die wohl kaum einen Zuschauer unberührt lassen wird.

Bei seiner Premiere auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2020 wurde das Filmdrama „Ein bisschen bleiben wir noch“ zudem mit dem Publikumspreis Spielfilm ausgezeichnet und konnte bisher durchgängig sehr positive Kritiken verzeichnen. Ab dem 3. Dezember 2020 können sich Zuschauer selbst von diesem mitreißenden Drama überzeugen, das uns eines der vielen schrecklichen Schicksale Geflüchteter näherbringt.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 01.04.2021

Genre:

Originaltitel: Oskar & Lilli