Dritter Teil der "Twilight"-Saga, in dem Bella und Vampirlover Edward ihre Zukunft planen, die ein Feind aus der Vergangenheit mit frischen Vampirkräften bedroht.

Kinostart: 15.07.2010

Kristen Stewart

Kristen Stewart
als Bella Swan

Robert Pattinson

Robert Pattinson
als Edward Cullen

Taylor Lautner

Taylor Lautner
als Jacob Black

Bryce Dallas Howard
als Victoria

Billy Burke
als Charlie Swan

Dakota Fanning
als Jane

Peter Facinelli
als Dr. Carlisle Cullen

Elizabeth Reaser
als Esme Cullen

Jackson Rathbone
als Jasper Hale

Kellan Lutz
als Emmett Cullen

Ashley Greene
als Alice Cullen

Nikki Reed
als Rosalie Hale

Anna Kendrick
als Jessica

Michael Welch
als Mike

Justin Chon
als Eric

Christian Serratos
als Angela

Xavier Samuel
als Riley

Sarah Clarke
als Renee

Die Handlung von Eclipse - Bis(s) zum Abendrot

Gerade als Bella Swan ihre Entscheidung getroffen hat, für ihre Liebe zu Vampir Edward das größte Opfer zu bringen, erreicht die uralte Feindschaft zwischen den Werwölfen und den Vampiren einen kritischen Punkt. Nicht nur, weil sich Werwolf Jacob unbeirrt als bessere, weil menschliche romantische Alternative zu Edward anbietet, sondern, weil Vampire und Werwölfe sich erstmals annähern und einen Pakt schließen müssen, um einen neuen Feind aufzuhalten, der Bella, Edward und das ganze Städtchen Forks bedroht.

Gerade als Bella Swan ihre Entscheidung getroffen hat, für ihre Liebe zu Vampir Edward das größte Opfer zu bringen, erreicht die uralte Feindschaft zwischen den Werwölfen und den Vampiren einen kritischen Punkt. Nicht nur, weil sich Werwolf Jacob unbeirrt als bessere, weil menschlichere romantische Alternative zu Edward anbietet, sondern weil Vampire und Werwölfe sich erstmals annähern und einen Pakt schließen müssen, um einen neuen Feind aufzuhalten, der Bella, Edward und das ganze Städtchen Forks bedroht.

Kritik zu Eclipse - Bis(s) zum Abendrot

Im dritten und bislang überzeugendsten Teil der "Twilight"-Saga wird der Trennungsschmerz des Vorgängers von purem Überlebenskampf abgelöst.

Obwohl es für Vampire keine Entwicklung gibt, ihre ganze endlose Existenz Stasis ist, zeigt sich Progression in Stephenie Meyers Franchise, das trotz tragischer Implikationen die coolen Blutsauger letztlich feiert. Das sehnsuchtsvolle Anschmachten und dekorative Leiden in emotionaler Verunsicherung - beides noch dominant in den Vorgängern - wird in "Eclipse - Biss zum Abendrot" weitgehend abgelöst von einem gereiften Beziehungsstadium, in dem wichtige Entscheidungen für die Zukunft längst getroffen sind. Dass Bella (Kristen Stewart) Vampirmelancholiker Edward (Robert Pattinson) den Vorzug gegenüber dem kernig-knackigen Jacob (Taylor Lautner) aus dem Werwolf-Clan geben wird, stellt der dritte Teil nicht wirklich in Frage. Auch wenn Jacob in seinem Werben um Bella nicht aufgeben will und sich mehrfach für sie und die träumende Fangemeinde zum Kuscheln anbietet - im flauschigen Wolfspelz oder mit unverstelltem Blick auf den gestählten Oberkörper. Wichtiger als die Entscheidung ist dem Film die Konsequenz. In Gesprächen Bellas mit ihrer Mutter, Vampirgirl Rosalie und auch Jacob wird angedeutet, dass es Enkel nie geben, Bella sich nie weiterentwickeln und damit die Essenz des Lebens nie wirklich erfahren kann. Mehrfach blendet "Eclipse - Biss zum Abendrot" zurück, zeigt, wie zwei der Cullen-Kids zu Vampiren wurden, ohne Bellas Entscheidungsfreiheit gehabt zu haben.

Auch wenn die Konzentration des Drehbuchs weiterhin auf dem romantischen Dreieck liegt, öffnet sich der Film mehr als seine Vorgänger auch anderen Figuren. Davon profitiert vor allem Jasper aus dem Cullen-Clan, der im Vorgänger noch Frauen attackierte, sich hier aber grundsätzlich als unerbittlicher Fighter präsentieren darf - wie der Film insgesamt auch. Regisseur David Slade, der nach seinem intensiven Debüt "Hard Candy" mit dem Vampirthriller "30 Days of Night" wohl das Ticket für "Twilight 3" löste, macht in seinen Kampf- und Actionszenen keine Gefangenen. Hart, effektiv und gnadenlos geführt ist sein Finalfight zwischen einer instabilen Koalition von Werwölfen und Vampiren gegen die neue Bedrohung junger Vampire, die eine alte Bekannte aus den ersten Teilen in die Schlacht schickt, um sich an Edward zu rächen. Ein Budget im 100 Millionen-Dollar-Bereich, das für ein Projekt dieser Popularität und Streuwirkung eigentlich zu erwarten wäre, hat Slade genauso wenig wie die Möglichkeit, das dramatische Potenzial des ganzen Figurenpersonals episch auszuloten. Aber die Balance zwischen Liebe, Kampf, Pathos und sogar Humor stimmt in dieser Fortsetzung, womit in einer Saga, die in ihrer Struktur letztlich ein ausgedehntes Vorspiel ist, nach dem Abendrot die Nacht ruhig kommen darf. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 15.07.2010

USA 2010

Länge: 2 h 4 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Twilight Saga: Eclipse

Regie: David Slade

Drehbuch: Melissa Rosenberg

Musik: Howard Shore

Produktion: Karen Rosenfelt, Wyck Godfrey

Kostüme: Tish Monaghan, Jenny Bernice, Jen Dawson

Kamera: Javier Aguirresarobe

Schnitt: Nancy Richardson, Art Jones

Ausstattung: Paul D. Austerberry

Website: http://www.twilight-filme.de