Dramedy um den Selbstfindungstrip einer Frau mit Stationen in Italien, Indien und Indonesien nach Bestsellervorlage. Mit einer starken Julia Roberts in der Hauptrolle.

Kinostart: 23.09.2010

Szenenbild aus Eat Pray Love mit Julia RobertsJulia Roberts

Julia Roberts
als Elizabeth Gilbert

James Franco

James Franco
als David Piccolo

Richard Jenkins

Richard Jenkins
als Richard from Texas

Viola Davis
als Delia Shiraz

Billy Crudup
als Steven

Javier Bardem
als Felipe

Stephanie Danielson
als Stewardess

Arlene Tur
als Armenia

Tuva Novotny

David Lyons

Lidia Biondi

James Schram

Christine Hakim
als Wayan

Elena Arvigo
als Maria

Alyxx Morgen
als Katherine Gilbert Murdoch

Die Handlung von Eat Pray Love

Liz Gilbert führt ein wohlgeordnetes Leben, hat einen Mann, ein schönes Haus und beruflichen Erfolg. Dennoch fühlt sie sich nicht glücklich. Als ihre Ehe schließlich zerbricht, entschließt sie sich zu einem Neuanfang und beginnt eine Weltreise - die letztendlich zu einer Reise zu sich selbst wird: In Italien erfährt sie kulinarischen Hochgenuss, in Indien lässt sie sich auf bewusstseinserweiternde Meditationserfahrungen ein und in Bali erfährt sie schließlich die Bedeutung wahrer Liebe.

Liz Gilbert führt ein wohlgeordnetes Leben, hat einen Mann, ein schönes Haus und beruflichen Erfolg. Dennoch fühlt sie sich nicht glücklich. Als ihre Ehe schließlich zerbricht, entschließt sie sich zu einem Neuanfang und beginnt eine Weltreise - die letztendlich zu einer Reise zu sich selbst wird: In Italien erfährt sie kulinarischen Hochgenuss, in Indien lässt sie sich auf bewusstseinserweiternde Meditationserfahrungen ein und in Bali erfährt sie schließlich die Bedeutung wahrer Liebe.

Kritik zu Eat Pray Love

Frauenspezifische Filmadaption der gleichnamigen Bestseller-Memoiren, in der Julia Roberts eine frisch geschiedene Amerikanerin mimt, die eine Weltreise unternimmt, um zu sich selbst zu finden.

Essen. Beten. Lieben. Die Geschichte der jungen New Yorker Schriftstellerin Elizabeth Gilbert (sie lieferte bereits die Inspiration für das Barmiezen-Spektakel "Coyote Ugly" von 2000) über ihre Seelensezierung ist in drei klare Stationen aufgeteilt. Die Notwendigkeit für ihre selbst auferlegte innere Klausur ergibt sich aus der schmerzhaften Scheidung von ihrem Mann Stephen (Billy Crudup). Da sie sich aufgrund der nagenden Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Leben von ihm trennt, wird sie von Schuldgefühlen und Depressionen befallen. Zunächst tröstet sie sich mit dem jüngeren Schauspieler David ("Spiderman"-Buddy/Bösewicht James Franco), doch auch die anfängliche romantische Euphorie dieser Beziehung mündet in die Suche nach mehr, die Suche nach ihrem eigenen Seelenkern. Den konnte sie bislang nicht finden, da sie stets von einer Beziehung zur anderen flatterte. Mit einem vagen Plan vor Augen begibt sich Liz zunächst für vier Monate nach Rom, wo sie ausgiebig kulinarischen Genüssen frönt, neue Freundschaften schließt und italienisch lernt. Weiter geht es nach Indien, wo sie vier Monate im Ashram von Davids Guru unterkommt. Sie meditiert unermüdlich, doch es sind ihre Bekanntschaften mit einem patenten Texaner und einem jungen indischen Mädchen, die sie aus ihrem Selbstmitleid reißen. Ihre Odyssee führt sie schließlich nach Indonesien, wo sie die Liebe ihres Lebens, den Brasilianer Felipe (der feurige Latin Lover Javier Bardem aus "Vicky Christina Barcelona") kennenlernt. Bevor sie sich endgültig für ihn entscheidet, wallen noch ein paar (innere) Komplikationen auf, doch dem (Frauen)Publikum wird ein Happy End mit einer romantischen Bootsfahrt in den Sonnenuntergang der ewigen Liebe nicht vorenthalten.

Aufgrund der Vorlage lässt sich eine gewisse Episodenhaftigkeit des Materials nicht vermeiden, doch Regisseur Ryan Murphy ist mit dieser Art von Struktur durch seine Arbeit an TV-Serien wie "Nip/Tuck" und "Glee" wohl bewandert. In Zusammenarbeit mit Jennifer Salt verfasste er das Drehbuch, das den Fokus fast ausschließlich auf die Protagonistin richtet. Selbstverständlich finden sich auch Szenen mit gefällig gefilmtem Lokalkolorit, die den Direktoren des Tourismusbüros des jeweiligen Landes die Herzen höher schlagen lassen wird. Doch getragen wird die Dramödie von Roberts, die sich nach wie vor als "Pretty Woman" erweist. Ihr Eintauchen in die verschiedenen Kulturen wird optisch mit passenden Kostümen und akustisch mit den den jeweiligen Regionen entstammender Musik hervorgehoben. Die Oscargewinnerin ("Erin Brockovich") hat keine Schwierigkeiten, die breit gestreute Gefühlsskala zu vermitteln und die Interaktionen sowohl mit ihren Lovern als auch ihren Freunden sind bewegend. Etwas zu überschwänglich ist hingegen die Filmlänge geraten, doch gerade etwas reifere Damen sollten sich davon nicht abschrecken lassen. ara.

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Info

Kinostart: 23.09.2010

USA 2010

Länge: 2 h 20 min

Genre: Drama

Originaltitel: Eat Pray Love

Regie: Ryan Murphy

Drehbuch: Jennifer Salt, Ryan Murphy

Musik: Dario Marianelli

Produktion: Dede Gardner

Kostüme: Michael Dennison

Kamera: Robert Richardson

Schnitt: Bradley Buecker

Ausstattung: Bill Groom

Website: www.sonypictures.de/landing/eat-pray-love

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