Die Geschichte der Dassler-Brüder, Gründer von Adidas und Puma.

Kinostart: nicht bekannt

Ken Duken

Ken Duken
als Adi Dassler

Torben Liebrecht

Torben Liebrecht
als Rudi Dassler

Nadja Becker
als Friedl Strasser-Dassler

Picco Groote
als K

Florian Bartholomäi
als Gerber

Jesse Albert
als Karl

Moritz Führmann
als Bankier

Christoph Gareisen
als Sepp Herberger

Annina Hellenthal
als Inge, K

David C. Bunners
als Josef Waitzer

Thomas Lawinky
als Minister

Christopher Buchholz
als Colonel

Harvey Friedman
als US-Offizier

Merle Collet
als Erika

Kamghe Gaba
als Jesse Owens

Kritik zu Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma

RTL und Zeitsprung erzählen mit dem Bio-Pic über die Gründer von adidas und Puma ein faszinierendes Kapitel der deutschen (Sport-)Geschichte

Es waren einmal zwei Brüder. Beide waren brillant, besaßen jedoch ganz unterschiedliche Talente: Der jüngere hatte es sich in den Kopf gesetzt, mit seinen Sportschuhen die besten Athleten auszustatten, der ältere sorgte als Verkaufsgenie dafür, dass auch der Rest der Welt die Schuhe haben wollte. Aber dann zerstritten sie sich. Jeder gründete ein eigenes Unternehmen, und so kam es, dass im fränkischen Herzogenaurach zwei Sportartikelhersteller entstanden, die den Weltmarkt viele Jahre lang unter sich aufgeteilt haben. Die Brüder hießen Adi und Rudi Dassler, ihre Firmen adidas und Puma. Natürlich konzentriert sich Autor Christian Schnalke auf den Bruderzwist; aber gleichzeitig erzählt er auch eine deutsche Geschichte. Sie beginnt mit dem Gewinn der Fußball-WM 1954 und blendet dann 30 Jahre zurück. Dank der Umsetzung durch Oliver Dommenget wirkt die Handlung nie so episodisch, wie Schnalke sie zwangsläufig konzipieren musste. Trotzdem gibt es natürlich einige dramaturgische Höhepunkte, etwa die ersten Begegnungen der beiden Brüder mit ihren zukünftigen Ehefrauen oder Adis Treffen mit Jesse Owens. Ken Duken (Adi) und Torben Liebrecht (Rudi) sind nicht zuletzt dank ihrer markanten Gesichtszüge eine exzellente Besetzung für die beiden Titelrollen. Liebrecht wirkt noch ein bisschen kantiger, und auch das passt: Adi wird beinahe schwärmerisch als weltfremder Künstler verehrt; Frauenschwarm Rudi macht dagegen nicht mal vor der Frau des Bruders halt und wird schließlich gar zum Schurken. Darüber hinaus lebt der Film von den großen Fernsehbildern, für die Dommengets Stammkameramann Georgij Pestov gesorgt hat. Auch die Musik von Frederik Wiedmann hat großen Anteil daran, dass Zeitsprung Entertainment mit "Duell der Brüder" wieder großes Fernsehen gelungen ist. tpg.

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Info

Plakat des Films: Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland 2016

Genre: Drama

Originaltitel: Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma

Regie: Oliver Dommenget

Drehbuch: Christian Schnalke

Musik: Frederik Wiedmann

Produktion: Michael Souvignier, Daniel Mann

Kostüme: Elisabeth Kraus

Kamera: Georgij Pestov

Schnitt: Ingo Recker

Ausstattung: Pierre Pfundt, Julian Augustin