Thriller um ein reiches Paar und ihren jungen Begleiter auf Griechenland-Urlaub, das in ein Verbrechen verwickelt wird. Nach einer Vorlage von Bestsellerautorin Patricia Highsmith.

Kinostart: 29.05.2014

Szenenbild aus Die zwei Gesichter des Januars mit Viggo MortensenViggo Mortensen

Viggo Mortensen
als Chester Macfarland

Kirsten Dunst

Kirsten Dunst
als Colette MacFarland

Oscar Isaac

Oscar Isaac
als Rydal Keener

Daisy Bevan
als Lauren

Omiros Poulakis
als Niko

David Warshofsky
als Detektiv Paul Vittorio

Evgenia Dimitropoulou
als Airline Angestellte

James Sobol Kelly
als FBI Agent

Mehmet Esen
als t

Orkan Avci
als t

Yigit Özsener
als Yahya

Prometheus Aleifer
als junger Musiker

Socrates Alafouzos
als Polizist

Handlung

Im Athen des Jahres 1962 lernt der kleine Schwindler Rydal das Ehepaar Colette und Chester MacFarland kennen. Der junge Mann ist von dem mondänen Paar fasziniert und lässt sich gerne von ihm zum Essen einladen. Durch einen Unfall im Hotel bringen sich die drei in eine prekäre Situation und müssen flüchten. Die MacFarlands sind dabei auf Rydal angewiesen, da dieser fließend Griechisch spricht und gute Verbindungen besitzt. Dies bringt Chester zunehmend gegen den Reisegefährten auf, zumal dieser sich zu Colette hingezogen fühlt. Schon bald kommt es zu schweren Spannungen.

Im Athen des Jahres 1962 lernt der Schwindler Rydal das Ehepaar Colette und Chester MacFarland kennen. Er ist von dem mondänen Paar fasziniert und lässt sich gerne von ihm zum Essen einladen. Durch einen Unfall im Hotel bringen sich die drei in eine prekäre Situation und müssen flüchten. Die MacFarlands sind auf Rydal angewiesen, der fließend Griechisch spricht und Verbindungen besitzt. Dies bringt Chester zunehmend gegen den Gefährten auf, zumal dieser sich zu Colette hingezogen fühlt. Schon bald kommt es zu Spannungen.

Ein reiches Paar und ihr undurchschaubarer junger Begleiter werden auf Griechenlandurlaub in ein Verbrechen verwickelt. Raffinierter Psychokrimi mit Starbesetzung im Hitchcock-Stil nach einer Vorlage von Patricia Highsmith.

Kritik

Mit dem psychologisch sorgfältig ausgearbeiteten Neo-Noir-Thriller nach Patricia Highsmith debütiert Drehbuchautor Hossein Amini ("47 Ronin") als Regisseur.

Über Nacht bekannt wurde die US-Schriftstellerin Patricia Highsmith, als Alfred Hitchcock 1951 ihren ersten Roman "Strangers on a Train" als meisterlichen Thriller adaptierte. Ein Klassiker der Kriminalliteratur ist ihr Romanzyklus um den amoralischen Helden Tom Ripley, der Filmemacher von René Clément bis Anthony Minghella inspirierte. Nun hat sich Drehbuchautor Hossein Amini ("Drive") an eines der weniger bekannten Bücher der Meisterin des psychologischen Kriminalromans erinnert, an "Die zwei Gesichter des Januars", das Wolfgang Storch 1986 bereits verfilmt hat.

Highsmith interessiert sich nicht für die Verbrechersuche, sondern die Erforschung der Motive ihrer Figuren. Die Täter sind von Beginn an bekannt, die Frage lautet vielmehr, was sie zu ihren (Un-)Taten treibt. Ihre Stories sind keine "Whodunits", vielmehr komplexe Charakterstudien, die meist vom Sieg des "Bösen" über das "Gute" erzählen.

Der Zweck heiligt bei Highsmith die Mittel, so auch beim Fremdenführer Rydal (Oscar Isaac), einem polyglotten Amerikaner, der im Athen des Jahres 1962 die Mitglieder seiner Reisegruppen ohne Gewissensbisse mit kleinen Wechseltricks übers Ohr haut und so sein Einkommen aufbessert. Auf der Akropolis lernt er das (scheinbar) mondäne Ehepaar MacFarland (Kirsten Dunst und Viggo Mortensen) kennen, bald darauf wird er von den beiden zum Essen eingeladen. Ein tödlicher Unfall kettet die drei in der Folge aneinander, sie sind gezwungen gemeinsam quer durch Griechenland zu fliehen.

Einen klassischen Film-Noir-Plot variiert Amini, eine Dreiecksgeschichte um sexuelle Verlockung, (Geld-)Gier und Gockelkämpfe. Mit sicherer Hand führt er sein "Trio infernal", im Zentrum steht die Femme fatale, die zugleich als antike (Schicksals-)Göttin fungiert. Fürs nachtschwarze Genre unüblich, ist alles in gleißendes Licht getaucht, der dräuende, immer wieder aufbrausende Soundtrack von Alberto Iglesias erinnert an jene des Hitchcock-Hauskomponisten Bernard Herrmann. Große Sorgfalt wurde auf (Retro-)Ausstattung und Kostüme gelegt, im Fokus bleiben aber stets die Personen.

Die (Anti-)Helden müssen eher reagieren denn agieren, sind abhängig von Zufällen, die auch über Leben und Tod entscheiden. Ihre Handlungen treiben sie immer tiefer ins Unglück. Sie sind Gefangene, ob in winkligen Gassen, engen Zimmern, Menschenmengen oder weiten, leeren Landschaften. Es gibt keine Flucht- und Versteckmöglichkeiten und dass es schließlich im Labyrinth von Knossos, dem mythischen Verlies des Minotaurus, noch ein Todesopfer zu beklagen gilt, ist geradezu von logischer Konsequenz. geh.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 29.05.2014

Frankreich/Großbritannien/USA 2014

Länge: 1 h 37 min

Genre: Thriller

Originaltitel: The Two Faces of January

Regie: Hossein Amini

Drehbuch: Hossein Amini

Musik: Alberto Iglesias

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Robyn Slovo, Tom Sternberg

Kostüme: Steven Noble

Kamera: Marcel Zyskind

Schnitt: Nicolas Chaudeurge, Jon Harris

Ausstattung: Michael Carlin

Website: http://www.diezweigesichterdesjanuars.de

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