Teenagerabenteuer von Vivian Naefe nach Cornelia Funkes Bestseller um fünf Mädchen und ihre Bande.

Kinostart: 09.02.2006

Michelle Treuberg

Michelle Treuberg
als Sprotte

Lucie Hollmann

Lucie Hollmann
als Frieda

Paula Riemann

Paula Riemann
als Melanie

Zsa Zsa Inci Bürkle
als Trude

Jette Hering
als Wilma

Jeremy Mockridge
als Fred

Philip Wiegratz
als Steve

Martin Kurz
als Torte

Vincent Redetzki
als Willi

Veronica Ferres
als Sprottes Mutter Sibylle

Doris Schade
als Oma Sl

Jessica Schwarz
als Frau Rose

Benno Fürmann
als Herr Gr

Axel Prahl
als Willis Vater

Lukas Steimel
als Luki

Lukas Engel
als Titus

Pino Severino Geyssen
als Paolo

David Kötter
als Freund von Titus

Frank Voß
als Trudes Vater

Christine Rose
als Jutta

Nina Vorbrodt
als Friedas Mutter

Roland Jankowsky
als Friedas Vater

Herbert Meurer
als Herr Feistkorn

Marius Fischer
als Bo

Anya Hoffmann
als Melanies Mutter

Frank Wickermann
als Melanies Vater

Justus Kötting
als Obersch

Katharina Eyssen
als Kinderg

Axel Häfner
als Schrottplatzw

Simon Gosejohann
als junger Mann

Sina Burmester
als Tortes Freundin

Die Handlung von Die wilden Hühner

Sprotte, Melanie, Trude, Frieda und Wilma sind alle zwischen 11 und 12 Jahre alt und so ziemlich die dicksten Freundinnen der Welt. Organisiert in einer Gang namens "Die Wilden Hühner" liefern sie sich heiße Gefechte mit ihren Erzfeinden, den aus gleichaltrigen Knaben bestehenden "Pygmäen". Nun allerdings erfordert ein ungeheurer Vorgang Solidarität über Geschlechterkampfgrenzen hinweg: Oma plant nämlich, die Bandenmaskottchen zu schlachten ...

Von den Machern, die uns "Bibi Blocksberg" und "Das fliegende Klassenzimmer" brachten, stammt diese Verfilmung einer Kinderbuch-Bestsellerreihe aus der Feder von Cornelia Funke.

Sprotte, Melanie, Trude, Frieda und nach eingängiger Prüfung auch Wilma sind "Die wilden Hühner", die coolste Mädchengang der fünften Klasse. Ihre schärfste Konkurrenz sind die Jungs der "Pygmäen"-Gang und deren Anführer Fred. Richtig Stress gibt es, als Oma Slättberg ihre Hühner, die Maskottchen der Bande, schlachten will, und nur die "Pygmäen" helfen können.

Sie liegen im ewigen Streit: die Mädchenbande "Die wilden Hühner" und ihre männlichen Widersacher, die "Pygmäen". Da will Großmutter Slättberg ihre Hühner schlachten. Undenkbar, ist das Federvieh doch Maskottchen der Girlgang. Sofort wird ein Befreiungsplan geschmiedet. Dummerweise sind die Fünftklässlerinnen dabei auf die Hilfe der "Pygmäen" angewiesen. Denn wer traut sich schon nachts allein in den Hühnerstall? Vor allem seit sich die rüstige Oma eine Knarre zugelegt hat, um sich vor ungebetenem Gesindel zu schützen.

Kritik zu Die wilden Hühner

Nach einer Vorlage von Bestseller-Autorin Cornelia Funke hat Deutschlands erfolgreichste Kinderfilmproduzentin Uschi Reich ein liebenswert-lustiges Mädels-Abenteuer mit prominenter Besetzung und als eine Art Gegenentwurf zu den "wilden Kerlen" realisiert.

Im Vergleich zur ersten Funke-Adaption "Herr der Diebe" fallen zwei Unterschiede auf. Erstens: Statt fantastischem Nervenkitzel steht hier komödiantisch aufbereiteter Schulalltag im Vordergrund. Zweitens: Statt internationaler Cast und Crew baute man ausschließlich auf deutsche Künstler. Regisseurin Vivian Naefe, TV-Quotenhit-Lieferantin ("Eine ungehorsame Frau") und Grimme-Preisträgerin ("Einer geht noch"), kommt denn auch gleich zur Sache. Kaum hat sie ihre vierköpfige Mädchenbande alias "Die wilden Hühner" und deren männliche Rivalen, gleich an der Zahl, jedoch ungleich unschöner "Pygmäen" genannt, etabliert, geht die schlichte, aber amüsant-unterhaltsame Story los: Oma Slättberg (Doris Schade, gibt lustvoll die böse Bäuerin) will ihre 15 Hühner schlachten. Weil das Federvieh aber nun mal Maskottchen der Girlgang ist, wird sofort ein Befreiungsplan geschmiedet. Dummerweise sind die Fünftklässlerinnen dabei aber auf die Hilfe der "Pygmäen" angewiesen. Denn wer traut sich schon nachts allein in den Hühnerstall, vor allem, wenn man bedenkt, dass sich Oma Slättberg erst vor kurzem eine Knarre zugelegt hat, um ungebetenes Gesindel vom Hof zu jagen.

Überraschendes Kino ist es nicht, was Naefe da ihrem Publikum, das altersmäßig zwischen acht und 14 liegen dürfte, bietet. Das war aber auch nicht zu erwarten. Dennoch gelingt ihr durchaus gutes Entertainment, handwerklich makellos aufbereitet. Darüber hinaus setzt die Regisseurin auf Dialogwitz und Schauspielführung - und da hat sie bei diesem bis in die Nebenrollen hinein prominent besetzten Ensemble-Film auch alle Hände voll zu tun. Zumal auch sämtliche Familienkonstellationen, die in der heutigen Gesellschaft existieren, Eingang finden: Der alleinerziehende Vater mit neuer Freundin und an Übergewicht leidendem Kind, der gewaltbereite Sohn, der zu Hause verprügelt wird oder die alleinerziehende, Vollzeit arbeitende Mutter, die ihre Tochter vernachlässigt. Naefe reißt diese Problematiken nur an, drückt dann wieder aufs Tempo, rückt den Spaßfaktor in den Vordergrund. Für den steht unter anderem der "Pygmäe" Martin Kunz, der als "Torte" die besten Sprüche in den Mund gelegt bekommt. Erwähnenswert in einem Ensemble, zu dem auch Katja-Riemann-Tochter Paula, Veronica Ferres, Benno Fürmann und Axel Prahl gehören: Jessica Schwarz als einfühlsame Lehrerin und Michelle von Treuberg als wortgewandte Bandenchefin "Sprotte". Constantin will seine Hühner ab 9. Februar 2006 zum Flattern bringen. lasso.

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Info

Plakat des Films: Die wilden Hühner

Kinostart: 09.02.2006

Deutschland 2006

Länge: 1 h 49 min

Genre: Action

Originaltitel: Die wilden Hühner

Regie: Vivian Naefe

Drehbuch: Uschi Reich, Güzin Kar

Musik: Annette Focks

Produktion: Peter Zenk, Uschi Reich

Kostüme: Gabriela Reumer

Kamera: Peter Döttling

Schnitt: Hansjörg Weißbrich

Website: http://www.wildehuehner.film.de