Einer der besten Filme von Altmeister Jean-Luc Godard mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli.

Kinostart: 29.08.2002

Brigitte Bardot

Brigitte Bardot
als Camille Javal

Michel Piccoli

Michel Piccoli
als Paul Javal

Jack Palance

Jack Palance
als Jeremy Prokosch

Fritz Lang
als Fritz Lang

Giorgia Moll
als Francesca Vanini

Jean-Luc Godard

Linda Veras

Handlung

Auf Capri dreht der berühmte deutsche Regisseur Fritz Lang (spielt sich selbst) unter der Ägide des Produzenten Prokosch (Jack Palance) einen Film über den Sagenhelen Odysseus. Während Lang ein künstlerisches Werk im Geiste Homers vorschwebt, drängt der Produzent auf kommerzielles Entertainment mit Sex & Violence und engagiert gar den jungen Autor Javal (Michel Piccoli) als Skript-Doktor. Javals Freundin Camille (Brigitte Bardot) ist unbegeistert.

Vom Filmemachen und den ewigen Kriegen hinter den Kulissen erzählt mit erlesener Starbesetzung und von autobiographischen Anekdoten eingefärbt Jean-Luc Godards erster und aus guten Gründen einziger Big-Budget-Film. Ein Fest (nicht nur) für Cineasten.

Über der Arbeit an einem Film über die Irrfahrten des Odysseus zerbricht die Ehe des Drehbuchautors Paul: Seine Frau Camille glaubt, dass sich der Autor von dem Produzenten des Films, Prokosch, kaufen lässt und zudem sie selbst an ihn abtreten wolle, um seine eigene Position sichern zu können. Camille empfindet daraufhin nur noch Verachtung für Paul.

Über der Arbeit an einem Film über die Irrfahrten des Odysseus zerbricht die Ehe des Drehbuchautors Paul. Jean-Luc Godards unermüdliche Selbstreflexion über das Filmemachen und die Welt des Films und zugleich komplexes Beziehungsdrama mit auffälliger Farbdramaturgie.

Kritik

Einer der besten Filme von Jean-Luc Godard - eine Satire auf das System Hollywood, eine unermüdliche Selbstreflexion über das Filmemachen und die Welt des Films und zugleich komplexes Beziehungsdrama, komponiert in auffälliger Farbdramaturgie: Braun, Gelb und Grün dominieren bei den Außenaufnahmen, Rot, Blau und Weiß in den Innenräumen. Ein auf der Handlungsebene schlichter, beinahe belangloser Film, der seinen inszenatorischen Reichtum in einer Vielzahl von Zitaten und Anspielungen, Dopplungen und Brechungen offenbart.

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Info

Plakat des Films: Die Verachtung
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 29.08.2002

Frankreich/Italien 1963

Länge: 1 h 35 min

Genre: Drama

Originaltitel: Le mépris

Regie: Jean-Luc Godard

Drehbuch: Jean-Luc Godard

Musik: Georges Delerue, Piero Piccioni

Produktion: Carlo Ponti, Georges de Beauregard, Joseph E. Levine

Kamera: Raoul Coutard

Schnitt: Agnès Guillemot, Lila Lakshamanan

Website: http://www.neuevisionen.de/einzelfilm.php3?id=48

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