Feinfühliges Drama von Stephen Frears über Tony Blair, der nach dem Tod von Prinzessin Diana versucht, das Volk mit ihrer Königin auszusöhnen.

Kinostart: 11.01.2007

Helen Mirren

Helen Mirren
als Queen Elizabeth II

James Cromwell

James Cromwell
als Prince Philip

Alex Jennings
als Prince Charles

Roger Allam
als Robin Janvrin

Sylvia Syms
als Queen Mutter

Tim McMullen
als Stephen Lamport

Robin Soans
als Equerry

Lola Peploe
als Jarvins Sekret

Douglas Reith
als Lord Airlie

Joyce Henderson
als Dienstm

Pat Laffan
als Haushofmeister

Michael Sheen
als Tony Blair

Jake Taylor Shantos
als Prinz William

Dash Barber
als Prinz Harry

Die Handlung von Die Queen

Ende August 1997 verunglückt Prinzessin Diana auf der Flucht vor Paparazzi und stirbt kurz darauf. England und die ganze Welt sind vom plötzlichen Tod der "Königin der Herzen" geschockt. Königin Elizabeth II (Helen Mirren) und ihr Mann, Prinz Philip (James Cromwell), haben für die Verstorbene nur wenig übrig und verschanzen sich hinter den Mauern von Schloss Balmoral. Witwer Prinz Charles (Alex Jennings) und das Volk empören sich über diese kaltherzige Ignoranz. Nur der gerade vereidigte Premier Tony Blair (Michael Sheen) versucht, den Image-Gau für das Königshaus abzuwenden.

Stephen Frears

Der Tod von Prinzessin Diana versetzt Großbritannien in einen Schockzustand. Königin Elizabeth II verschanzt sich mit ihrer Familie hinter den Mauern von Schloss Balmoral und ist daher nicht in der Lage, die Reaktion der Öffentlichkeit zu begreifen. Tony Blair, der neu gewählte Premierminister des Landes, versteht indes, dass es in Zeiten wie diesen unerlässlich für die Führung eines Landes ist, seinem Volk nahe zu sein und beizustehen. Seine Mission ist es, die Königin wieder an ihr Land heranzuführen.

Die Queen weilt gerade mit ihrer Familie auf Balmoral Castle, als sie vom Unfalltod von Lady Di erfährt. Mit ihrem Gatten Prince Philip ist sie sich schnell einig, die Sache nicht zur Staatsaffäre hochzuspielen und nur im engsten Familienkreis zu trauern. Doch als der Druck der Öffentlichkeit immer größer wird und die ganze Welt mit Unverständnis auf das Schweigen der Royal Family reagiert, ist es der soeben ins Amt gewählte Premierminister Tony Blair, der Elizabeth II. zu einem Statement vor laufenden Kameras bewegen kann.

Kritik zu Die Queen

Stephen Frears' akribisch recherchiertes Drama, das sich mit den Reaktionen des britischen Königshauses auf Lady Dianas Tod beschäftigt, wurde auf der Biennale 2006 mit dem Script-Preis und der Coppa Volpi für Helen Mirren ausgezeichnet.

Um den tragischen Tod von Lady Di ranken sich auch neun Jahre nach den Geschehnissen in einem Pariser Straßentunnel die wildesten Gerüchte. Aus diesem Stoff hätte man längst einen reißerischen, spekulativen Krimi machen können. Doch Stephen Frears, 1941 in Leicester geboren, Brite durch und durch, also auch mit dem Königshaus und all seinen Marotten groß geworden, hatte so etwas nicht im Sinn. Im Gegenteil. In "The Queen" - der Titel lässt es schon vermuten - kümmert er sich weniger um die von aller Welt geliebte und verehrte Prinzessin von Wales, sondern um deren Schwiegermutter, Königin Elizabeth II., genauer gesagt, um deren Reaktion auf die Nachricht aus Paris. Indem er Archivaufnahmen - wie etwa vom Blumenmeer vor den Toren des Buckingham Palace - einstreut, erzielt Frears zusätzliche Authentizität, was die Glaubwürdigkeit seiner fiktiven, aber ausgezeichnet recherchierten Story erhöht: Die Queen (schlichtweg superb: Helen Mirren) residiert gerade mit ihrer Familie auf Balmoral Castle, als sie mit dem Tod von Lady Di konfrontiert wird. Mit ihrem Gatten Prince Philip (James Cromwell) ist sie sich schnell einig, die Sache nicht zur Staatsaffäre zu machen und nur im engsten Familienkreis zu trauern. Doch als der Druck der Öffentlichkeit immer größer wird, das britische Volk sich von ihrer Königin im Stich gelassen fühlt und die ganze Welt mit Unverständnis auf das Schweigen der Royal Family reagiert, ist es schließlich der soeben ins Amt gewählte Premierminister Tony Blair (dynamischer Sunnyboy: Michael Sheen), der Elizabeth II ins Gewissen redet und sie zu einem Statement vor laufender Kamera bewegen kann...

Mit viel Subtilität und großem Einfühlungsvermögen nähert sich Frears, der zuletzt mit "Lady Henderson präsentiert" britische Geschichte humorvoll darbot, dem Dilemma an, in dem sich das britische Königshaus in jenen September-Tagen des Jahres 1997 befand: hin- und hergerissen zwischen Pflichterfüllung, Bewahrung der Etikette und dem bitteren Eingeständnis, weitaus weniger Popularität als die ungeliebte Schwiegertochter zu besitzen. Dabei kommt dem bewegenden Drama nicht nur das ausgezeichnet ausgearbeitete Script von Peter Morgan zu Gute, sondern die Besetzung der Titelrolle. Denn Helen Mirren spielt nicht, sie ist die Queen, in jeder Geste, jeder Mimik, jedem Blick. Das blieb auch der diesjährigen Biennale-Jury nicht verborgen. Neben dem Drehbuchpreis für Morgan erhielt Mirren die Coppa Volpi für die beste weibliche Schauspielleistung. lasso.

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Info

Plakat des Films: Die Queen

Kinostart: 11.01.2007

Frankreich/Großbritannien/Italien 2006

Länge: 1 h 44 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Queen

Regie: Stephen Frears

Drehbuch: Peter Morgan

Musik: Alexandre Desplat

Produktion: Tracey Seaward, Christine Langan, Andy Harries

Kostüme: Consolata Boyle

Kamera: Affonso Beato

Schnitt: Lucia Zucchetti

Ausstattung: Alan Macdonald

Auszeichnungen

1 Oscar: 1 Golden Globe: