Schwäbische Mundart-Komödie um zwei rivalisierende Dörfer inspiriert von "Romeo & Julia".

Kinostart: 23.08.2012

Karoline Eichhorn

Karoline Eichhorn
als Christine H

Julia Nachtmann
als Klara H

Natalia Wörner

Natalia Wörner
als Maria H

Christian Pätzold
als Gottfried H

Elisabeth Schwarz
als Elisabeth Rossbauer

Stephan Schad
als Karl Rossbauer

Hans Löw
als Peter Rossbauer

Gary Smith
als Howard Jones

Peter Jordan
als Dieter Osterloh

Dietz-Werner Steck
als Harald L

Rolf Schübel
als Rolf Merz

Ulrich Gebauer
als Pfarrer Sch

Handlung

Seit Jahren schon besteht zwischen den beiden schwäbischen Dörfern Unterrieslingen und Oberrieslingen eine erbitterte Feindschaft. Für Ärger sorgt zum einen die Tatsache, dass die einen die Kirche und die anderen den Friedhof haben, zum anderen ein Schlagloch an der Dorfgrenze, für den sich keine der Parteien zuständig fühlt. Der plötzliche Tod von Oma Häberle, der unerwartete Besuch eines Amerikaners, der unbedingt die Kirche kaufen will, sowie ein Jahrhunderte alter Fluch sorgen für eine Eskalation der Situation.

Seit Jahren schon besteht zwischen den beiden schwäbischen Dörfern Unterrieslingen und Oberrieslingen eine erbitterte Feindschaft. Für Ärger sorgt zum einen die Tatsache, dass die einen die Kirche und die anderen den Friedhof haben, zum anderen ein Schlagloch an der Dorfgrenze, für das sich keine der Parteien zuständig fühlt. Der plötzliche Tod von Oma Häberle, der unerwartete Besuch eines Amerikaners, der unbedingt die Kirche kaufen will, sowie ein Jahrhunderte alter Fluch sorgen für eine Eskalation der Situation.

Zwei schwäbische Dörfer müssen ihren ewigen Konflikt beiseite legen, als ein Amerikaner die Dorfkirche kaufen will. Schwäbische Mundart-Komödie um zwei rivalisierende Dörfer inspiriert von "Romeo & Julia".

Kritik

Parallel zum ungebrochenen Bayern-Boom will Ulrike Grote nun mit ihrer kauzig-komischen "Romeo und Julia"-Variation das Publikum auf Heimatfilme in schwäbischer Mundart einnorden.

Während Marcus H. Rosenmüller den reinrassigen bayerischen Heimatfilmkomödien abgeschworen hat und inzwischen sogar Nordlichter wie Christian Ulmen in seine Geschichten - siehe "Wer's glaubt, wird selig" - integriert, um so beim Publikum das Nord-Süd-Gefälle zu nivellieren, kommen nun auch andere auf den Geschmack von Lokalkolorit und regionalen Eigenheiten. In diesem speziellen Fall ist es Ulrike Grote. Die Schauspielerin ("Gloomy Sunday") und Regisseurin hat sich für "Die Kirche bleibt im Dorf" ihre schwäbische Wahlheimat als Schauplatz ausgesucht. Und sie setzt auf alles, was dem regionalen Bezug Rechnung trägt: all ihre Protagonisten sprechen derart starke Mundart, dass Nichteingeweihte den Dialogen wohl kaum folgen werden können, und alle Schlüsselrollen wurden mit Darstellern besetzt, die aus der Gegend stammen und somit des Dialektes mächtig sind - wie etwa Natalia Wörner, Karoline Eichhorn und Julia Nachtmann, die als ungleiches Schwesterntrio so etwas wie die Seele dieser munteren Schwabenposse verkörpern.

Natürlich besitzt "Die Kirche bleibt im Dorf" auch eine Story, streng genommen sogar zwei. Die eine dreht sich um zwei verfeindete Nachbardörfer, die sich in bester "Romeo und Julia"-Manier gegenseitig bekriegen, obwohl eigentlich niemand so recht weiß warum. Die andere handelt von einem stinkreichen Amerikaner - Gary Smith sieht dem jungen Robert Redford verblüffend ähnlich (was wohl ganz im Sinne der Erfinderin war) -, der unbedingt das titelgebende Gotteshaus kaufen will, weil er darin einen Schatz von unschätzbarem Wert vermutet.

Um diese beiden Handlungsstränge drapiert Grote geschickt viel Situationskomik und Wortwitz, der von "di verstande koi deutsch" bis zu den Verwechslungsklassikern "noi" im Sinne von "nein" und eben nicht "neu" bzw. "net" im Sinne von "nicht" und nicht "nett" reichen. Alles in allem hätte dem etwas anderen Heimatlustspiel, das mundgerecht in kleine Kapitel aufgeteilt ist, eine weniger komplizierte Handlung und deutlich mehr Licht gut getan. Den Schwaben scheint's jedenfalls zu gefallen, denn Grote dreht gerade für den SWR eine zwölfteilige Serie, in der die Vorgeschichte zum Kinofilm erzählt wird. lasso.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 23.08.2012

Deutschland 2012

Länge: 1 h 37 min

Genre: Drama

Originaltitel: Die Kirche bleibt im Dorf

Regie: Ulrike Grote

Drehbuch: Ulrike Grote

Musik: Jörn Kux

Produktion: Ilona Schultz

Kostüme: Katrin Aschendorf

Kamera: Robert Berghoff

Schnitt: Tina Freitag

Ausstattung: Christian Bussmann

Website: http://www.diekirchebleibtimdorf.de

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