Liebenswerte Kinderbuchverfilmung, in der Abigail Breslin als Beschützerin eines Inselparadieses Courage und Jodie Foster den Clown zeigen darf.

Kinostart: 19.06.2008

Jodie Foster

Jodie Foster
als Alex Rover

Abigail Breslin

Abigail Breslin
als Nim

Gerard Butler

Gerard Butler
als Jack/Alex Rover

Christopher Baker
als Offizier

Peter Callan
als Edmunds Vater

Michael Carman
als Kaptain

Rhonda Doyle
als Edmunds Mutter

Morgan Griffin
als Alice

Maddison Joyce
als Edmund

Handlung

In einer Holzhütte auf einer einsamen Pazifikinsel lebt die kleine Nim (Abigail Breslin) mit ihrem Vater Jack (Gerard Butler), einem Meeresbiologen. Kontakt mit der Außenwelt ermöglicht nur ein Laptop. Das idyllische Leben erfährt eine Wende, als Jack auf einer Exkursion in einen Sturm gerät und tagelang verschollen bleibt. Nim bittet den Autor ihrer geliebten Abenteuerromane, Alex Rover, um Hilfe. Der ist aber eine Neurotikerin (Jodie Foster) mit panischen Ängsten.

Fantasie statt Effektschlacht lautet das Credo einer liebenswerten Kinderbuchverfilmung, die Wendy Orrs Vorlage in ein Abenteuer übersetzt, das Züge von "Peter Pan" unter weiblichen Vorzeichen trägt. Eine wahre Fundgrube an Sehnsüchten tut sich hier für Kinderherzen auf.

Auf einer Pazifikinsel führt die junge Nim mit ihrem Vater ein einsames, aber idyllisches Leben. Als der Meeresbiologe auf einer Exkursion von einem Sturm überrascht wird und tagelang verschollen bleibt, bittet Nim Alex Rover, Autor und Held ihrer Lieblingsromane, per Mail um Hilfe. Sie ahnt nicht, dass sich hinter dem Abenteurer eine Neurotikerin verbirgt, die für ihre Rettungsreise zu Nim alle ihre Ängste überwinden muss.

Auf einer Pazifikinsel führt die junge Nim mit ihrem Vater ein einsames, aber idyllisches Leben. Als der Meeresbiologe auf einer Exkursion von einem Sturm überrascht wird und tagelang verschollen bleibt, weiß Nim sich nicht anders zu helfen als Alex Rover, Autor und Held ihrer Lieblingsromane, per Mail um Hilfe zu bitten. Wieder erwarten erhält sie Antwort. Sie ahnt nicht, dass sich hinter dem Abenteurer eine Neurotikerin verbirgt, die für ihre Rettungsreise zu Nim alle ihre Ängste überwinden muss.

Kritik

Reif für die Insel? Diese hier bietet ein pazifisches Paradies, eine knuffige Tierwelt und Hollywood-Sonnenschein Abigail Breslin als Baumhausprinzessin und Beziehungsstifterin.

Eine Brücke zu "Peter Pan" verbirgt sich bereits im Vornamen von Wendy Orr, die mit ihrem Kinderbuch die Vorlage für diese liebenswerte Begegnung von Robinsonade, Slapstickkomödie und Neurosentherapie liefert. Der Geist des Vorbilds zieht sich dann auch durch den Film, der von Träumen, nicht von Technik lebt und Aspekte des Lebens als bedrohlich genug empfindet, um auf traditionelle Bösewichte völlig verzichten zu können. Die schlimmsten Feinde der jungen Nim (Breslin), die mit ihrem Vater (Gerard Butler), einem Meeresbiologen, allein auf einer Vulkaninsel lebt, sind die Sehnsucht nach einer Mutterfigur und die Launen des Klimas. Ein Sturm ist es auch, der Nims Leben auf einen neuen Kurs bringt. Auf einer zweitägigen Exkursion wird ihr Vater von einem Orkan überrascht, treibt mit seinem Boot auf dem Meer, während Nim auf ihrer Trauminsel mit Baumhaus seine Rückkehr erwartet. Die solargetriebene Internetverbindung ist dabei die einzige Kontaktmöglichkeit zur Außenwelt. Märchenhaft wie die Kommunikationstechnik ist auch der Maildialog, den ausgerechnet Alex Rover, Nims Lieblingsautor und Held unzähliger globaler Bewährungsprüfungen, mit dem Mädchen eröffnet. Rover sucht Inspiration für ein neues Buch, Nim einen Retter, der sofort auf ihre Insel kommt. Sie ahnt nicht, dass sich hinter dem übermaskulinen Abenteurer die phobiengeplagte Autorin Alexandra (Jodie Foster) verbirgt, die ihr Haus seit Wochen nicht verlassen hat. Von nun an ist Nim Zentrum eines Koordinatensystems, in dem sich Vater- und potenzielle neue Mutterfigur auf sie zu bewegen. "300"-Feldherr Butler fällt dabei eine Doppelrolle zu, ist er doch in der Fantasie Nims und Alexandras als Modellheld und Lifecoach ständig präsent. In ihrer ersten Komödie seit "Maverick" zeigt sich Jodie Foster erneut "Panic Room"-tauglich, bestätigt mit Slapstick-satten Angstattacken der Zielgruppe, wie merkwürdig Erwachsene tatsächlich sind. Kindgerecht, mit sparsam dosierten Effekten ist der Film entwickelt. Bedrohlich wirken einzig die Natur und eine Schiffsladung Kreuzfahrttouristen. Die Ökobotschaft tritt allerdings hinter einer Story zurück, die eine Art Greatest Hits kindlichen Lebens bietet. Mit Büchern und coolen Tieren als beste Freunde, mit Klettertouren auf Palmen und Vulkanen, mit einer exotischen Inselwelt als Heimat, die wie schon "Ein Schatz zum Verlieben" an Australiens Goldküste gefunden wurde. kob.

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Info

Plakat des Films: Die Insel der Abenteuer
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 19.06.2008

USA 2008

Länge: 1 h 36 min

Genre: Action

Originaltitel: Nim's Island

Regie: Jennifer Flackett, Mark Levin

Drehbuch: Paula Mazur, Jennifer Flackett, Mark Levin, Joseph Kwong

Musik: Patrick Doyle

Produktion: Paula Mazur

Kostüme: Jeffrey Kurland

Kamera: Stuart Dryburgh

Schnitt: Stuart Levy

Ausstattung: Barry Robison

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