Vergnügliche Horror-Parodie mit "Ur-Dracula" Christopher Lee.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Die Herren Dracula

Charmante Parodie auf das Subgenre des Vampirfilms, in dem Dracula Horrorfilmstar und sein Sohn ein Versager, der einfach nicht zubeißen will, ist. Herrlich leicht und doch mit viel Biss (haha) inszeniert. Vor allen die Selbstironie von Christopher Lee ist immer wieder sehenswert, wenn er sich mit britischer Contenance durch das entspannte französische Szenario bewegt.

Nach der Flucht aus Transsylvanien treffen sich Graf Dracula und sein missratener Sohn Ferdinand im Paris der siebziger Jahre wieder. Während Ferdinand eigentlich kein Vampir sein möchte und als Nachtwächter ausgebeutet wird, verdient der Graf sein Geld ausgerechnet als Horrorfilm-Star. Zum Konflikt zwischen beiden kommt es, als eine junge Frau den Grafen für eine Zahnpastareklame unter Vertrag nehmen möchte: der Graf findet sie zum Anbeißen lecker, was der in sie verliebte Ferdinand unbedingt verhindern will.

Kritik zu Die Herren Dracula

Vergnügliche Horror-Parodie aus Frankreich, für die Edouard Molinaro "Ur-Dracula" Christopher Lee verpflichten konnte. Lee hat sichtlich Spaß daran, sich selbst und seine berühmte Rolle aufs Korn zu nehmen. Mit reichlich schwarzem Humor setzt sich der Film relativ realistisch mit möglichen Problemen der Vampire in der heutigen Zeit auseinander, etwa wie man seinen Lebensunterhalt verdienen kann, wenn einen Tageslicht umbringt, oder mit der leidigen Frage "Wohin mit dem Sarg?".

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Info

Plakat des Films: Die Herren Dracula

Kinostart: nicht bekannt

Frankreich 1976

Länge: 1 h 39 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Dracula père et fils

Regie: Edouard Molinaro

Drehbuch: Alain Godard, Edouard Molinaro, Jean-Marie Poiré

Musik: Vladimir Cosma

Produktion: Robert Sussfeld, Jacques Bourdon

Kostüme: Jacques Fonteray

Kamera: Alain Levent

Schnitt: Monique Isnardon, Robert Isnardon

Ausstattung: Jacques Bufnoir, Gérard Viard