Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Die durch die Hölle gehen

Michael, Stan und Steve, drei Freunde aus einem vorwiegend von russischen Auswanderern besiedelten Teil von Pennsylvania, gehen Ende der 60er Jahre gemeinsam nach Vietnam. Vor Ort erlebt das Trio traumatische Abenteuer, gerät in die Gefangenschaft des Vietcong und kämpft sich unter unendlichen Mühen den Weg zurück in die Freiheit. Nur zwei Freunde kehren schließlich - mehr oder weniger gesundheitlich ramponiert - in die Heimat zurück.

Schonungslose Abrechnung mit dem Vietnam-Krieg. Erzählt wird die Geschichte von drei jungen amerikanischen Männern russischer Abstammung, die in den Krieg geschickt werden: Einer verliert seine Beine, der Zweite stirbt, bereits psychisch erkrankt, beim Russisch-Roulette und der Dritte leidet unter einer zerstörten Gefühlswelt.

Kritik zu Die durch die Hölle gehen

Vieldiskutiertes (Anti-)Kriegsdrama von Michael Cimino ("Heaven's Gate"), der mit diesem Film einen Grundstein zur Aufarbeitung des Vietnamtraumas durch Hollywood legte. Zwar wird auch unter der Ägide von Cimino der asiatische Gegner mit absurden Karikaturen beleidigt, doch in der filigranen Zeichnung der amerikanischen Protagonisten tritt das Lebensgefühl und die Situation der unfreiwilligen US-Krieger authentisch zutage. Hochleistungen der beteiligten Darsteller (De Niro, Walken, Streep) runden das formale Meisterwerk ab.

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Info

Plakat des Films: Die durch die Hölle gehen
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 1978

Länge: 3 h 3 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Deer Hunter

Regie: Michael Cimino

Drehbuch: Deric Washburn

Musik: Stanley Myers

Produktion: John Peverall

Kamera: Vilmos Zsigmond

Schnitt: Peter Zinner

Auszeichnungen

1 Oscar: