Atemloses Sequel des Erfolgthrillers "Die Bourne Identität", für das erneut Matt Damon die Rolle des Superagenten übernahm.

Kinostart: nicht bekannt

Matt Damon

Matt Damon
als Jason Bourne

Franka Potente

Franka Potente
als Marie Kreutz

Brian Cox
als Ward Abbott

Julia Stiles
als Nicolette

Karl Urban
als Kirill

Gabriel Mann
als Danny Zorn

Joan Allen
als Pamela Landy

John Bedford Lloyd
als Teddy

Tomas Arana
als Martin Marshall

Michelle Monaghan
als Kim

Ethan Sandler
als Kurt

Marton Csokas
als Jarda

Wanja Mues
als Brecker Portier

Chris Cooper
als Conklin

Karel Roden
als Gretkov

Tim Griffin
als Nevins

Oksana Akinshina
als Irena Neski

Tom Gallop
als Tom Cronin

Die Handlung von Die Bourne Verschwörung

Den Nachstellungen ehemaliger Feinde und Freunde entkommen, lässt der unter komplexem Gedächtnisverlust leidende CIA-Killer Jason Bourne (Matt Damon) mit Freundin Marie (Franka Potente) unter indischer Sonne die Seele baumeln. Die Idylle ist nur von kurzer Dauer, haben sich doch sowohl sein russischer Erzfeind als auch seine alte Chefin, geschworen, ihn nicht ungestraft davon kommen zu lassen. Jason seinerseits hat es bald satt, wegzulaufen, und dreht den Spieß unter Verwendung seiner reichen Instinktpalette kurzerhand um.

James Bond erhält Konkurrenz, wenn nun auch der Agent ohne Gedächtnis mit seinen Abenteuern frei nach Robert Ludlum in Serie geht. Regisseur Paul Greengrass ("Bloody Sunday") bürgt für authentischen Nervenkitzel ohne Klimbim und Zuckerguss.

Ein russischer Auftragskiller und die CIA, die Bourne für den Verantwortlichen einer verpatzten Mission hält, zerstören die Idylle, die Jason Bourne nur für kurze Zeit mit seiner Freundin Marie beschieden war. Seine Flucht, die zum Rachefeldzug gerät, bringt Bourne von Neapel nach München über Berlin bis nach Moskau.

Noch immer vor geheimnisvollen Verfolgern auf der Flucht und an seinem lückenhaften Gedächtnis arbeitend, versucht sich Jason Bourne mit seiner Freundin Marie am indischen Traumstrand zu erholen. Bis dort der russische Auftragskiller Kirill auftaucht und die Idylle jäh zerstört. Bourne entkommt nach Europa, wo er sein Geheimnis entgültig lüften und dem Spuk ein Ende bereiten möchte. Doch Gefahr lauert auch noch von anderer Seite, denn irgend jemand versucht ihm den Tod zweier Kollegen anzulasten.

Kritik zu Die Bourne Verschwörung

James Bond, Jack Ryan und nun Jason Bourne. Nach dem sensationellen Startwochenendeinspiel des Spionagethriller-Sequels in den USA dürfte es offiziell sein, dass ein neues Genre-Franchise geboren ist. Matt Damon spielt wieder den (immer noch) unter Amnesie leidenden ehemaligen CIA-Agenten, der sich erneut im Fadenkreuz der eigenen Organisation sowohl eines russischen Killers findet. Dabei erstreckt sich das Adrenalin treibende, großteils in Berlin gedrehte Katz- und Maus-Spiel über diverse internationale Schauplätze und gönnt dem Publikum mit seiner Nonstop-Verfolgungsjagd-Action kaum eine Verschnaufpause.

Das Drehbuch verfasste wie beim Original Tony Gilroy relativ lose nach der Vorlage von Robert Ludlum. Abgelöst wurde hingegen Regisseur Doug Liman, den Paul Greengrass ersetzt. Der hatte sich mit dem realistischen Dokudrama "Bloody Sunday" empfohlen, der auf der Berlinale 2002 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Seinem Stil, mit viel handgehaltener Kamera und hektischen Schnitt, bleibt er treu. Dies verleiht dem temporeichen Thriller eine schwindelerregende Intensität, die sensible Zuschauer als desorientierend empfinden könnten. Los geht's mit einer vergleichsweise ruhigen Minute am Strand in Goa. Dort ist Bourne, der sich immer noch nicht vollständig an seine Vergangenheit erinnern kann, mit seiner Freundin Marie (Franka Potente leider nur allzu kurz mit von der Partie) untergetaucht. Die Idylle wird jäh unterbrochen, als mit fatalen Folgen der russische Auftragskiller Kirill (Karl Urban aus der "Herr der Ringe"-Trilogie) aufkreuzt. Dies setzt Bournes Rache suchenden Run quer durch Europa in Gang. Zudem will ihn CIA-Assistenzdirektorin Pamela Landy (Joan Allen) verhaften lassen, da Bournes Fingerabdruck am Tatort einer fehlgeschlagenen Operation gefunden wurde, die zwei Agenten das Leben gekostet hat. Doch Killing Machine Bourne hat seine Reflexe nicht verloren und kann den Beamten in Neapel entkommen. Weiter geht's nach München, wo er einem ehemaligen Kollegen mit einer zusammengerollten Zeitung eine Abreibung verpasst und ihn (Off-Kamera) erwürgt. Anschließend fährt Bourne nach Berlin, wo er den Spieß umdreht und Landy und ihren Leuten (darunter auch wieder Julia Stiles) auf den Pelz rückt. Der große Showdown mit einer rasanten Autoverfolgungsjagd trägt sich dann in Moskau zu.

Regisseur Greengrass ist stets darauf erpicht, die Actionmomente mit einem Optimum an Realitätsnähe zu gestalten. Wenn es Mano a Mano geht, dann findet sich keine überzogene Martial-Arts-Akrobatik, sondern wird traditionsreich im Stil von "French Connection" brutal ans Eingemachte gegangen. Damon glänzt in der Rolle des gehetzten Geheimagenten und kann versiert dessen Wut, Rachemotivation, Paranoia und Reue vermitteln. Mehrere Flashback-Fragmente geben allmählich Aufschluss über Bournes verstörende erste Mission und verleihen zusätzlichen Suspense. Dagegen vermisst man den charmanten Rapport mit Franka Potente, da sie innerhalb der ersten Minuten von der Bildfläche verschwindet und auch kein Ersatz-Love-Interest geboten wird. So konzentriert man sich ganz auf die Action und vertrackte Intrigen. Mit Spannung darf auf das "Bourne Ultimatum" gewartet werden. ara.

Wertung Questions?

FilmRanking: 17979 -2296

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Die Bourne Verschwörung
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2004

Länge: 1 h 48 min

Genre: Thriller

Originaltitel: The Bourne Supremacy

Regie: Paul Greengrass

Drehbuch: Tony Gilroy

Musik: John Powell

Produktion: Frank Marshall, Patrick Crowley, Paul L. Sandberg

Kostüme: Dinah Collin

Kamera: Oliver Wood

Schnitt: Richard Pearson, Christopher Rouse

Ausstattung: Peter Wenham, Dominic Watkins

Website: http://movies.uip.de/diebourneverschwoerung/