Curd Jürgens als Nazi-Luftwaffen-General, dem Zweifel am Sinn des Krieges kommen.

Kinostart: 01.01.2017

Curd Jürgens

Curd Jürgens
als General Harras

Viktor de Kowa
als SS Gruppenf

Karl John
als Ingenieur Oderbruch

Die Handlung von Des Teufels General

Luftwaffen-General Harras kommt im Jahr 1941 zu der Erkenntnis, dass der Krieg bereits verloren ist. Da er auch seine mangelnde Begeisterung für den Nationalsozialismus relativ offen zum Ausdruck bringt, gerät er unter Verdacht, als sich Pannen mit Flugzeugen der Luftwaffe häufen. Er findet heraus, dass sein Freund Oderbruch die Flugzeuge manipuliert hat. Anstatt ihn zu verraten, versucht er, seine eigene Mitschuld am Krieg zu sühnen, indem er in einem der untauglichen Flugzeuge in den Tod fliegt.

Um seine moralische Mitschuld an der Unmenschlichkeit des Krieges zu sühnen, fliegt Luftwaffengeneral Harras gemeinsam mit einem Kameraden, der durch Sabotage Widerstand geleistet hat, bewußt in den Tod. Verfilmung von Carl Zuckermayers Bühnenstücks.

Kritik zu Des Teufels General

Kriegsdrama, das auf einem Bühnenstück von Carl Zuckmayer beruht, der wiederum das Schicksal des Fliegers Ernst Udet verarbeitete. In der Inszenierung von Helmut Käutner ("Die letzte Brücke") verkörpert Curd Jürgens den General als sympathischen Lebemann, den in erster Linie Wein, Weib und Gesang interessieren und der nach Weckung seines Gewissens nobel den Freitod wählt. Für Jürgens, der für seine Rolle in Venedig als bester Darsteller ausgezeichnet wurde, bedeutete dies den internationalen Durchbruch.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.01.2017

BRD 1955

Länge: 1 h 55 min

Genre: Drama

Originaltitel: Des Teufels General

Regie: Helmut Käutner

Drehbuch: Helmut Käutner, Georg Hurdalek

Produktion: Gyula Trebitsch, Walter Koppel

Kamera: Albert Benitz

Schnitt: Klaus Dudenhöfer