Ein grandioser, gesellschaftskritischer Film über den Goldrausch und seine Tücken, der von niemand Geringerem als John Huston inszeniert wurde.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Der Schatz der Sierra Madre

Wir schreiben das Jahr 1925. Die beiden Amerikaner Fred C. Dobbs und Bob Curtin sollen in Mexiko einen Bohrturm für den schwerreichen Bauunternehmer Pat McCormick errichten. Als die beiden die Arbeit erledigt haben, ist McCormick keineswegs gewillt, ihnen den vereinbarten Lohn zu geben.

Mittellos streifen sie umher, bis sie in einer Bar einen alten Schatzsucher kennenlernen, der ihnen von einer schier unerschöpflichen Goldader mitten in Zentral-Mexiko berichtet. Die drei beschließen, sich gemeinsam als Goldgräber zu versuchen. Durch eine glückliche Fügung treffen sie auf ihrem Weg dahin den geizigen Bauunternehmer wieder, der sie um ihren Lohn gebracht hat. Kurzerhand überfallen sie ihn und erleichtern ihn um den Lohn, der ihnen immer noch zusteht.

Mit diesem netten Sümmchen haben die drei ungewöhnlichen Komplizen ein gutes Startkapital, um ihre Goldsuche zu beginnen. Auf die Männer warten aber noch viele Hürden. So treffen sie nicht nur auf Banditen und müssen mit katastrophalen Wetterbedingungen zurechtkommen, sondern so langsam wächst in jedem von ihnen auch die Gier nach noch mehr Reichtum.

Der Schatz der Sierra Madre - Ausführliche Kritik

John Huston, ein Talent sondergleichen, das für viele als Pionier des frühen modernen Kinos gilt, hat es wieder einmal getan. Er hat mit seinem Film „Der Schatz der Sierra Madre“ einen absoluten Leinwand-Klassiker hingeblättert. Sein Meisterwerk über den Goldrausch in Südamerika und seine Tücken basiert auf dem gleichnamigen Roman von B. Traven.

Während „Der Schatz der Sierra Madre“ mittlerweile ein echter Meilenstein der Filmgeschichte ist und noch heute als zeitlos gilt, hatte John Huston bei der Produktion seines Werkes so einige Probleme. Dem verantwortlichen Studio gefiel nämlich zum einen nicht die offen propagierte Kritik am Kapitalismus und zum anderen war die Figur des Fred C. Dobbs einfach zu düster.

Zum Glück blieb Huston beharrlich und so dürfen wir noch heute einen echt brillanten Humphrey Bogart in der Rolle des finsteren Fred C. Dobbs sehen. Sein Kumpane Bob Curtin wird hingegen von Tim Holt verkörpert. Das Highlight ist jedoch Walter Huston, der Vater des Regisseurs, der als der alte Goldgräber Howard sogar den Oscar in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ einheimsen konnte.

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Plakat des Films: Der Schatz der Sierra Madre

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Genre: Action