Prequel zu den bekannten "Rosaroter Panther"-Filmen von Blake Edwards, in dem Steve Martin die Rolle des völlig inkompetenten Inspektor Clouseau spielt.

Kinostart: 09.03.2006

Steve Martin

Steve Martin
als Inspector Jacques Clouseau

Kevin Kline

Kevin Kline
als Dreyfus

Jean Reno

Jean Reno
als Gilbert Ponton

Beyoncé Knowles
als Xania

Kristin Chenoweth
als Cherie

Emily Mortimer
als Nicole

Henry Czerny
als Yuri

Roger Rees
als Laroque

Henri Garcin
als President

Philip Goodwin
als Renard

William Abadie
als Bizu

Daniel Sauli
als Musikproduzent

Boris McGiver
als Vainqueur

Stephen Rowe
als Sykorian

Handlung

Vor 60.000 Zeugen im Stadion und Millionen daheim vor den Fernsehern wird ein britischer Fußballtrainerstar ermordet und obendrein um einen kostbaren Ring namens Pink Panther erleichtert. Weil gerade kein größerer Stümper verfügbar ist, wird der wegen seiner Inkompetenz weithin gefürchtete Inspektor Jacques Clouseau (Steve Martin) auf den mysteriösen Fall von höchster nationaler Dringlichkeit angesetzt. Er und sein Assistent Ponton (Jean Reno) erzielen bald erstaunliche Resultate.

Nach einem guten Vierteljahrhundert Kunstpause tritt Silberlocke Steve Martin in die Fußstapfen von Peter Sellers im nunmehr siebten offiziellen "Rosaroten Panther". "Im Dutzend billiger"-Regisseur Shawn Levy inszenierte.

Vor 60.000 Fans wird ein populärer britischer Fußballmanager mitten im Stadion ermordet und ihm ein Ring mit dem berühmtesten Diamanten der Welt abgenommen: der rosarote Panther. Mit dem Fall beauftragt wird trotz seiner sprichwörtlichen Inkompetenz Inspektor Jacques Clouseau von der Pariser Sureté - ganz zum Entsetzen seines Vorgesetzten Chefinspektor Dreyfus, dem es aber wenigstens gelingt, Clouseau mit dem pragmatischen Detective Gilbert Ponton zur Seite zu stellen. Die einzige Spur, die die Polizisten verfolgen können, führt zu der bildschönen Xania, der Freundin des ermordeten Managers.

Der rosarote Panther kehrt zurück - zum inzwischen achten Mal. Titelgebend, hier wie schon bei der ganzen Serie, ein Riesendiamant, der gleich zu Filmbeginn vom Finger eines prominenten Fußballtrainers verschwindet, als der in einem ausverkauften Stadion von einem heimtückischen Heckenschützen niedergestreckt wird. Was postwendend den trotteligen Inspektor Clouseau nebst neuem Assistenten auf den Plan ruft. Von seinem ehrgeizigen Chef Dreyfus mit bösen Hintergedanken für den Fall abgestellt.

Kritik

Der rosarote Panther kehrt zurück - zum inzwischen achten Mal. Diesmal schlüpft Steve Martin im Prequel zu Blake Edwards' unsterblicher Komödienserie in die Rolle des trotteligen Inspektor Clouseau und geht, unterstützt von Jean Reno, gewohnt verquer, inkompetent und erfolgreich auf Mörderjagd.

Der Aufschrei der Puristen, der Edwards- und Peter-Sellers-Fans ist förmlich hörbar: Wie kann man nur... und dann auch noch mit so einem Zappelphilipp wie Steve Martin als Clouseau. War es denn nicht schon schlimm genug, als Roberto Benigni den "Sohn des rosaroten Panther" gab... (Es war!) Und dieser Shawn Levy, verantwortlich für (Teen-)Klamotten wie "Voll verheiratet" oder "Im Dutzend billiger"... berechtigte Einwände. Doch weder dem Regisseur noch seinem Drehbuchautoren und Hauptdarsteller Steve Martin stand der Sinn nach einer Kopie von Blake Edwards' spritzig-eleganten Verwechslungs-, Verkleidungs- und Verfolgungsspäßen. Vielmehr angesagt: mimikfreie, dafür körperbetonte Anarcho-Comedy in typischer - und vor allem Kassen-bewährter - Martin-Manier. Oder, wie Levy es ausdrückt, eine "Reinterpretation des Stoffes fürs 21. Jahrhundert".

Dabei evoziert der gekonnte, wunderbar altmodisch gehaltene Zeichentrickvorspann mit Henry Mancinis unsterblichem Musikthema sogleich wohlige Erinnerungen. Und auch der titelgebende Riesendiamant, Leitfaden der Serie, ist noch vorhanden. Zumindest kurz. Bis er vom Finger eines prominenten Fußballtrainers verschwindet, der in ausverkauftem Stadion von einem heimtückischen Heckenschützen niedergestreckt wird. Was Inspektor Clouseau auf den Plan ruft, von seinem ehrgeizigen Chef Dreyfus (Kevin Kline auf "Ein Fisch namens Wanda"-Spuren) mit bösen Hintergedanken für den Fall abgestellt...

Eine Verwicklungsnummer im Vorhang, ein entfesselter Rollstuhl(-Opa), eine Fahrrad-Massenkarambolage... klassische, wohl getimte Slapsticknummern eröffnen diese versierte Gagparade und geben gleich den Ton vor: Martin spielt, wie gewohnt, den reinen Toren, Jean Reno, als ideal besetzter Buddy, dessen stoischen, schlagsichereren Gegenpart und Emily Mortimer ("Match Point"), ausgestattet mit Nana-Mouskouri-Brille, die herzensgute, ewig hilfsbereite Sekretärin. Stete Bewegung übertüncht manche Drehbuch- oder Dialogschwäche, witzige optische Einfälle bzw. schöne Optik lenken von Beyoncé Knowles' - sie gibt Xania, eine Hauptverdächtige - mangelndem darstellerischen Talent ab. Von der französischen Provinz über Paris in den Big Apple führt die atemlose Mörderhatz. Wo Clouseau war, herrscht in der Folge - bis zu guter Letzt - Chaos. Wahrscheinlich auch im Kinosaal. geh.

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Info

Plakat des Films: Der rosarote Panther
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 09.03.2006

USA 2006

Länge: 1 h 33 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Pink Panther

Regie: Shawn Levy

Drehbuch: Steve Martin, Len Blum, Michael Saltzman

Musik: Christophe Beck

Produktion: Robert Simonds

Kostüme: Joseph G. Aulisi

Kamera: Jonathan Brown

Schnitt: Brad E. Wilhite, George Folsey

Ausstattung: Lilly Kilvert, Peter Rogness

Website: http://www.derrosarotepanther-derfilm.de

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