Kindgerechte und Kasperltheater-affine Adaption der Preussler-Bestseller mit gut aufgelegtem Ensemble.

Kinostart: 23.03.2006

Armin Rohde

Armin Rohde
als R

Martin Stührk
als Kasperl

Manuel Steitz
als Seppel

Rufus Beck
als Zauberer Zwackelmann

Katharina Thalbach
als Frau Schlotterbeck

Piet Klocke
als Wachtmeister Dimpfelmoser

Barbara Schöneberger
als Fee Amaryllis

Christiane Hörbiger
als Gro

Handlung

Irgendwo in der bayerischen Provinz stahl der gefürchtete Räuber Hotzenplotz (Armin Rohde) der Großmutter (Christiane Hörbiger) die Kaffeemühle. Dem Kasperl (Martin Stührk) und dem Seppel (Manuel Steitz) könnt's egal sein, doch so lange die Mühle fehlt, tritt Omi in den Bratwurststreik. Also muss der Räuber dem Wachtmeister Dimpfelmoser (Piet Klocke) ausgeliefert werden. Hotzenplotz jedoch überwältigt seine Verfolger und bietet sie dem bösen Zauberer Zwackelmann (Rufus Beck) als Küchensklaven an. Jetzt kann nur noch die gute Fee Amaryllis (Barbara Schöneberger) helfen.

Erste deutsche Film- und Fernsehprominenz stand Pfefferpistole bei Fuß zur Realverfilmung von Otfried Preusslers zeitlosem Kinderbuchklassiker.

Als Langfinger Hotzenplotz der Oma ihre geliebte musikalische Kaffeemühle stiehlt, ruft der Raub Wachtmeister Dimpfelmoser auf den Plan. Doch während der Wahrsagerin Schlotterbeck konsultiert, versuchen Kasperl und Seppel den Räuber selbst zu fangen. Hotzenplotz stellt den beiden eine Falle und verkauft Kasperl an den Zaubererer Petrosilius Zwackelmann.

Als der fiese Langfinger Hotzenplotz der Oma ihre geliebte musikalische Kaffeemühle stiehlt, ruft der Raub natürlich Wachtmeister Dimpfelmoser auf den Plan. Doch während der die dralle Wahrsagerin Schlotterbeck konsultiert, versuchen Kasperl und Seppel den Räuber selbst zu fangen. Mit unglücklichem Ausgang, denn Hotzenplotz stellt den beiden eine Falle und verkauft den Kasperl kurzerhand als Haussklaven an den bösen Zaubererer Petrosilius Zwackelmann. Gut, dass es noch die Fee Amaryllis gibt.

Kritik

Knapp 30 Jahre nach der letzten Verfilmung von Otfried Preusslers Märchenstoff setzt Regisseur und Kameramann Gernot Roll dem legendären "Räuber Hotzenplotz" ein zeitgemäßes filmisches Denkmal. Höchst prominent besetzt und optisch kunterbunt-schräg umgesetzt, sollte das augenzwinkernde Abenteuer besonders die Kleinsten, aber auch junggebliebene Fans des Klassikers in seinen Bann schlagen.

14 Jahre sind seit der letzten Preussler-Realverfilmung "Die dumme Augustine" vergangen und es wird noch dauern bis die langgeplante Verfilmung von "Krabat" beginnt - kein Zweifel, Otfried Preussler stellt mit seinen bisweilen recht verqueren Stoffen auch heute noch die Filmemacher vor Herausforderungen. Nun hat sich Produzent Ulrich Limmer, der mit "Das Sams" und "Das Sams in Gefahr" zwei veritable Kinderfilm-Hits vorweisen kann, gemeinsam mit dem Drehbuchautoren Claus Peter Hant ("Der Bulle von Tölz") mit "Der Räuber Hotzenplotz" einem der beliebtesten Preussler-Geschöpfe angenommen. Nachdem Preussler höchstpersönlich sein Plazet zum Drehbuchentwurf der aktuellen Adaption gegeben hatte, verpflichtete Limmer als Regisseur und Kameramann den "Ballermann 6"-Macher und Deutschen-Filmpreis-Träger Gernot Roll, der den Stoff zweier Hotzenplotz-Bücher nun kindgerecht und sehr Kasperltheater-affin auf die Leinwand bringt.

Als der fiese Langfinger Hotzenplotz (Armin Rohde, tritt Gert Fröbes Erbe mit Bravour an) der Oma (Christiane Hörbiger) ihre geliebte musikalische Kaffeemühle stiehlt, ruft der Raub natürlich Wachtmeister Dimpfelmoser (Piet Klocke) auf den Plan. Doch während der die dralle Wahrsagerin Schlotterbeck (Katharina Thalbach) konsultiert, versuchen Kasperl (Martin Stührk) und Seppel (Manuel Steitz) den Räuber selbst zu fangen. Mit unglücklichem Ausgang, denn Hotzenplotz stellt den beiden eine Falle und verkauft den Kasperl kurzerhand als Haussklaven an den bösen Zaubererer Petrosilius Zwackelmann (Paraderolle für Rufus Beck). Gut, dass es noch die Fee Amaryllis (Barbara Schöneberger) gibt...

Im Sommer 2005 im bayerischen Seßlach sowie in Prag gedreht, begeistert "Räuber Hotzenplotz" als liebevoll ausgestattete und in satte Farben getauchte Märchenverfilmung, deren bunte Optik einen schönen Kontrast zur bedächtigen Erzählweise bildet. Mit ungewöhnlichen Kameraperspektiven und witzigen Nahaufnahmen für einen Kinderfilm überraschend skurril gefilmt, lädt das Werk ein in eine - trotz 130 digital animierter Sequenzen - auch für die Kleinsten nicht allzu furchterregende Fantasiewelt, in der sich auch die Top-Darsteller sichtlich wohl fühlen. An deren Seite überzeugen aber auch der Kasperl-Darsteller Martin Stührk und Debütant Manuel Steitz, der sich mit seiner freundlich-naiven Performance für weitere Aufgaben wärmstens empfiehlt. Schließlich ragt unter den vielen amüsant-liebevollen Details das sympathische, computergenerierte Dackelkrokodil namens Wasti heraus - ein Relikt aus Frau Schlotterbecks Hexenzeiten. Und so wird "Der Räuber Hotzenplotz" zu einem weiteren Beweis dafür, dass Ulrich Limmer das richtige Gespür für erfolgsträchtige Stoffe (für Kids) besitzt. lasso.

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Info

Plakat des Films: Der Räuber Hotzenplotz

Kinostart: 23.03.2006

Deutschland 2006

Länge: 1 h 34 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Der Räuber Hotzenplotz

Regie: Gernot Roll

Drehbuch: Ulrich Limmer, Claus Peter Hant

Musik: Nicola Piovani

Produktion: Ulrich Limmer

Kostüme: Ursula Welter

Kamera: Gernot Roll

Schnitt: Horst Reiter

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