Mit Matt Damon und Emily Blunt sympathisch besetztes romantisches Drama über ein Paar, dessen Liebe den großen göttlichen Weltplan durcheinanderbringt.

Kinostart: 10.03.2011

Matt Damon

Matt Damon
als David Norris

Szenenbild aus Der Plan mit Emily BluntEmily Blunt

Emily Blunt
als Elise Sellas

Anthony Mackie

Anthony Mackie
als Harry Mitchell

John Slattery
als Richardson

Michael Kelly
als Charlie Traynor

Terence Stamp
als Thompson

Anthony Ruivivar
als McCrady

Donnie Keshawarz
als Donaldson

Chuck Scarborough
als Chuck Scarborough

Gregory P. Hitchen
als U.S. Coast Guard Officer

Jon Stewart
als Jon Stewart

Lisa Thoreson
als Vorstadtmutter

Florence Kastriner
als Vorstadtmutter

Natalie Carter
als Vorstadtnachbarin

Phyllis McBryde
als Vorstadtnachbarin

Handlung

Kurz vor der Wahl zum Senator wird David Norris von einer Jugendsünde eingeholt und dafür von der Presse hingerichtet. Als er die Wahl verliert, sabotiert das den Plan, den Gott für Norris zum Wohle der Welt entworfen hatte. Plötzlich tauchen Männer auf, die Norris' Leben mit göttlichem Segen wieder auf Kurs bringen, der ihn langfristig ins Weiße Haus führen soll. Doch Norris' Begegnung mit Ballerina Elise gefährdet diesen Plan, denn Liebe auf den ersten Blick und Verschiebung von Prioritäten ist darin nicht vorgesehen.

Kurz vor der Wahl zum Senator wird David Norris von einer Jugendsünde eingeholt und dafür von der Presse hingerichtet. Als er die Wahl verliert, sabotiert das den Plan, den Gott für Norris zum Wohle der Welt entworfen hatte. Plötzlich tauchen Männer auf, die Norris' Leben mit göttlichem Segen wieder auf Kurs bringen, der ihn langfristig ins Weiße Haus führen soll. Doch Norris' Begegnung mit Ballerina Elise gefährdet diesen Plan, denn Liebe auf den ersten Blick und Verschiebung von Prioritäten ist darin nicht vorgesehen.

Kritik

Romantisches Drama, in dem sich Matt Damon und Emily Blunt unsterblich verlieben und damit göttliche Pläne sabotieren.

Im Kino steht Himmel im Schatten der Hölle. Damit hat "Der Plan" verlorenes Terrain zurückzuerobern, thematisiert wie Michael Powells "Irrtum im Jenseits" einen Lernprozess ganz oben, nicht ohne Seitenhieb allerdings auf das evolutionäre Versagen des Menschen. Philip K. Dick, auf dessen Storys schon "Blade Runner" oder "Minority Report" zurückgehen, liefert dem Regiedebüt von "Ocean's Twelve"-Autor George Nolfi mit einer weiteren Kurzgeschichte das Grundkonzept vom fremdbestimmten Leben, das göttlichen Entwürfen folgt.

Regelabweichungen kommen vor, werden aber von bürokratischen Beobachtern, hier nur einmal Engel genannt, für den Menschen unmerklich korrigiert - auch durch Gedächtniseingriffe. Einen solchen bei seinem besten Freund beobachtet geschockt der junge Politstar David Norris (Matt Damon) und erfährt, dass er der Auslöser dafür sei, alles aber zu seinem Wohl und der Welt geschehe. Denn kurz vor dem sicheren Sieg bei der Wahl zum Senator war Norris von einer Dummheit aus seiner Collegezeit eingeholt und dafür von der Presse hingerichtet worden, soll nach dem Scheitern wieder auf Kurs und langfristig ins Weiße Haus gebracht werden. "Der Plan" allerdings ist gefährdet, weil das Polittalent sich auf den ersten Blick in Ballerina Elise (Emily Blunt) verliebt hat und damit seine Prioritäten ändern könnte. Als Norris mit Schweigeschwur wieder ins normale Leben entlassen wird, versucht er seine Traumfrau wiederzufinden - eine Reunion, die die Himmelsboten immer wieder zu sabotieren versuchen.

Ein Faible für Fantasy ist hilfreich, will man diese Prämisse ernst nehmen, die im Grunde aber nicht alberner ist als Exorzismen, Rachefeldzüge von Erzengeln und andere Filmgeschichten mit religiösem Überbau. Autor-Regisseur Nolfi nutzt sie für ein Plädoyer für die Liebe und das Recht auf freien Willen, der im realen Leben allerdings von den Menschen selbst eingeschränkt wird. Das christliche Leitmotiv mit göttlichem Denker und Lenker ist nicht jedermanns Sache, aber bereits in Dicks Vorlage mit "The Old Man" angelegt, von der Nolfi nur wenig übernimmt und mit Anleihen bei Wim Wenders, J.J. Abrams' Hitserie "Fringe", ja vielleicht sogar Franz Kafka ergänzt. Der Plot entwickelt sich bedächtig, auf die Figuren konzentriert, mit reduziert dramatischem Zug, aber zunehmender Action, die einmal fast ohne Gewalt und übertriebene Bedrohungselemente auskommt. "The Plan" ist ein familienfreundlicher Film - mit romantischem Thrill, visueller Eleganz, atmosphärischem Soundtrack und Star Matt Damon, der nach "Hereafter - Das Leben danach" auch mit Emily Blunt im Paranormalen die große Liebe findet. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 10.03.2011

USA 2011

Länge: 1 h 49 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: The Adjustment Bureau

Regie: George Nolfi

Drehbuch: George Nolfi

Musik: Thomas Newman

Produktion: Chris Moore, George Nolfi, Bill Carraro, Michael Hackett

Kostüme: Kasia Walicka-Maimone

Kamera: John Toll

Schnitt: Jay Rabinowitz

Ausstattung: Kevin Thompson

Website: www.the-adjustment-bureau.de

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