Frank Darabonts nervenaufreibende Verfilmung der Kurzgeschichte von Stephen King, in der eine Kleinstadt von einem unheimlichen Nebel, in dem sich mörderische Kreaturen tummeln, befallen wird.

Kinostart: 17.01.2008

Thomas Jane

Thomas Jane
als David Drayton

Marcia Gay Harden

Marcia Gay Harden
als Mrs. Carmody

Laurie Holden

Laurie Holden
als Amanda

Toby Jones
als Ollie

Jeffrey DeMunn
als Dan Miller

Frances Sternhagen
als Irene

Nathan Gamble
als Billy Drayton

William Sadler
als Jim

Andre Braugher
als Norton

Alexa Davalos
als Sally

Chris Owen
als Norm

Sam Witwer
als Jessup

Handlung

Als sich vom Meer eine undurchdringliche Nebelwand immer näher an eine Kleinstadt schiebt, vermutet niemand Schlimmes. Dennoch flüchten der Künstler David (Thomas Jane) und sein kleiner Sohn Billy (Nathan Gamble) vor dem mysteriösen Phänomen in den örtlichen Supermarkt. Zusammen mit den anderen Einwohnern verschanzen sie sich vor der weißen Wolke, die fremde, gefährliche Wesen verbirgt. Die religiöse Mrs. Carmody (Marcia Gay Harden) dreht als erste durch.

Schreckensmeister Stephen Kings apokalyptische Kultnovelle wird von niemand Geringerem als King-Spezialist Frank Darabont ("Die Verurteilten", "The Green Mile") zu einem beklemmenden Alptraum-Thriller um bizarre Monster und religiösen Wahn verwandelt.

Ein kleines Dörfchen an der Küste von Maine wird ohne Vorwarnung von einem unheimlichen Nebel heimgesucht, in dem sich mörderische Kreaturen tummeln. Einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Überlebenden gelingt es, sich in einem Supermarkt zu verbarrikadieren. Erschwert wird die verzweifelte Situation durch die anwesende Mrs. Carmody, eine religiöse Fanatikerin, die den Angriff als Zorn Gottes wertet und dafür plädiert, den Allmächtigen mit einem Menschenopfer zu besänftigen. Als immer mehr Menschen sterben, schlägt die Stimmung zu ihren Gunsten um.

Ein Dörfchen an der Küste von Maine wird ohne Vorwarnung von einem unheimlichen Nebel heimgesucht, in dem sich mörderische Kreaturen tummeln. Einer Truppe von Überlebenden gelingt es, sich in einem Supermarkt zu verbarrikadieren. Erschwert wird die verzweifelte Situation durch die anwesende Mrs. Carmody, eine religiöse Fanatikerin, die den Angriff als Zorn Gottes wertet und dafür plädiert, den Allmächtigen mit einem Menschenopfer zu besänftigen. Als immer mehr Menschen sterben, schlägt die Stimmung zu ihren Gunsten um.

Kritik

Apokalyptischer Monsterhorror von Regisseur und Drehbuchautor Frank Darabont, der damit zum vierten Mal eine Vorlage von Gruselmeister Stephen King adaptiert.

Mit "Stephen King's Nightmare Collection" begann Darabont seine Karriere, "Die Verurteilten" und "The Green Mile" waren seine größten Erfolge. Nach dem Flop seines Capra-esken Kleinstadtdramas "The Majestic" von 2001 ist ihm King nun wieder König. Mit dessen Horrorschocker, der zugleich als allegorische Betrachtung über das Monster im Menschen fungiert, filmt sich Darabont jetzt trotzig zynisch die Enttäuschung über die damalige Kritik hinsichtlich exzessiver Larmoyanz von der Seele.

Die Story ist in einem malerischen Örtchen in Maine angesiedelt, wo der Künstler David Drayton ("The Punisher" Thomas Jane) mit seiner Familie lebt. Nach einem schweren Sturm begibt er sich mit seinem neunjährigen Sohn in den örtlichen Supermarkt, in dem sich nun der Großteil des kompromisslos düsteren Science-Fiction-Dramas entfaltet. Denn ein undurchdringlicher Nebel legt sich übers Land, in dem sich zunächst ungesehene Killerkreaturen tummeln. Vor ihnen im Laden verschanzt, findet sich ein bunt gemischter Gesellschaftsquerschnitt, wie eine hübsche Kassiererin, drei Armeesoldaten, zwei couragierte Rentner, zwei verbohrte Rednecks, ein unscheinbarer, doch schusssicherer Ladenangestellter, die junge Schullehrerin Amanda (Laurie Holden, die auch in "The Majestic" mitspielte), ein skeptischer Anwalt und die religiöse Fanatikerin Mrs. Carmody (Marcia Gay Harden perfekt unerträglich als bornierte Bibelzicke). Sie schreibt die Angriffe der prähistorisch wirkenden Monster (Rieseninsekten, Spinnen mit Säurespucke, Flugsaurier, gigantische Krabben) aus einer anderen Dimension dem Zorn Gottes zu. Zuerst wird sie verlacht, doch proportional zum steigenden Bodycount schlägt sich ein hysterischer Mob auf ihre Seite, der schließlich blutrünstig nach Opfern zur Besänftigung des Allmächtigen fordert. In Folge ergibt sich nach Eigenaussage des Regisseurs eines der deprimierendsten Finales der Filmgeschichte.

Wie in "Krieg der Welten" hängt eine beklemmend auswegslose Atmosphäre über dem Geschehen, wobei das Grauen zu gleichen Teilen aus der Bedrohung durch die eines H.P. Lovecraft würdigen Monster sowie die beängstigende Mobmentalität der Menschen erzeugt wird. Auch wenn Thomas Jane kein Tim Robbins oder Tom Hanks ist, so gibt er doch einen sympathischen Protagonisten ab, dem man durch die über zweistündige Todesterror- und Paranoia-Tour folgt. Dabei verzichtet die Mischung aus klassischem Creature-Feature und psychologischen Gesellschaftsporträt auf den übersteigerten Exzess des Torture-Porn-Genres und mutet gerade deswegen umso bewegender an. ara.

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Info

Plakat des Films: Der Nebel
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 17.01.2008

USA 2007

Länge: 2 h 6 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Mist

Regie: Frank Darabont

Drehbuch: Frank Darabont

Musik: Mark Isham

Produktion: Martin Shafer, Liz Glotzer, Frank Darabont

Kostüme: Giovanna Ottobre-Melton

Kamera: Ronn Schmidt

Schnitt: Hunter M. Via

Ausstattung: Gregory Melton

Website: http://www.dernebel.senator.de

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