Lustiger und lehrreicher Kinderfilm, der auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe basiert.

Kinostart: 16.10.2008

Handlung

Als eines Nachts der Mond vom Himmel verschwindet, herrscht große Aufregung im Wald. Dachs, Frosch, Ente und Marienkäfer stolpern in totaler Dunkelheit herum, bis sie ein helles Licht im Haus des Mondbärs entdecken. Dort sitzt der Mond bei seinem Gastgeber und spielt mit ihm einträchtig Dame. Kurz darauf schläft er ein und die Tiere sind ratlos. Wie können sie den Mond aufwecken und zurück an den Himmel bringen? Nur der Sonnenvogel weiß weiter.

Kindgerechter und humorvoller Filmspaß für Groß und Klein, der auf der beliebten KI.KA-Serie basiert. Die Produzenten der beiden "Felix"-Hasenabenteuer vertrauen wieder auf die Flat-2-D-Optik. Bei liebenswerten und ideenreichen Helden ist fröhliche Familienunterhaltung garantiert.

Die Tiere des Waldes sind in heller Aufregung: Der Mond ist verschwunden. Dieser sitzt gemütlich in Mondbärs Häuschen und spielt Dame. Um den Tieren zu leuchten, muss er aber wieder ans Firmament. Allerdings ist er mittlerweile auch noch eingeschlafen und kann nur durch den Gesang des Sonnenvogels geweckt werden. Dieser ist aber nirgends zu finden. Währenddessen wird dem Hasen auch noch von Unbekannten sein kompletter Möhrenvorrat geklaut.

Kritik

Lustige, lehrreiche, aber auch spannende Adaption der bei Coppenrath erschienenen Kinderbücher, an dem vor allem der Nachwuchs im Vorschulalter Gefallen finden dürfte.

Vor drei Jahren war es der reiselustige Hase Felix, der dank Gabriele M. Walther und ihrer Firma Caligari Film zu Leinwandehren kam und rund 1,2 Millionen Kinder im Vorschulalter und kurz danach begeisterte. Nachdem der zweite "Felix - Der Hase und die verflixte Zeitmaschine" allerdings nur noch gut die Hälfte an Zuschauern generieren konnte, sattelte die umtriebige Produzentin und Autorin, die auch Dokumentationen und Serien wie "Hausmeister Krause" realisiert, kurzerhand um und fand in den Coppenrath-Büchern von Rolf Fänger und Ulrike Möltgen den idealen Stoff. Wie bei "Felix" wurde von "Der Mondbär" zunächst eine TV-Serie realisiert und danach der Schritt zum Leinwand-Projekt gewagt. Dabei war es das Ziel des Regie-Duos Thomas Bodenstein und Michael Maurus, der Vorlage weitgehend gerecht zu werden und gleichzeitig eine kinogerechte Geschichte zu erzählen. Und die startet sogleich mit einem Paukenschlag. Die Tiere des Waldes sind nämlich in heller Aufregung, weil der Mond spurlos verschwunden ist. Der sitzt derweil gemütlich in Mondbärs Häuschen und spielt Dame! Das darf natürlich nicht sein, denn der Mond gehört hoch ans Firmament, um den Tieren zu leuchten. Da gibt's ein weiteres Problem. Denn zu allem Übel ist der Himmelskörper nun auch noch eingeschlafen, und nur der kleine Sonnenvogel der so anmutig tirilieren kann, könnte ihn wecken. Aber der ist nirgendwo zu finden.

Dieser für Kleinkinder schon recht aufregende Plot wird noch durch einen Nebenstrang erweitert. Dort treibt eine geheimnisvolle Figur ihr Unwesen, unter anderem erleichtert sie den armen Hasen um seinen kompletten Möhrenvorrat. Deren Identität wird erst am Ende des mit 71 Minuten leicht konsumierbaren Films gelüftet, was für zusätzliche Spannungsmomente sorgt. Zwischendurch gibt es aber auch genügend lustige, lehrreiche und fast schon lyrische Phasen, um die jungen Filmfans nicht zu überfordern. Der Zeichenstil ist schlicht und erinnert an naive Malerei in der Tradition eines Henri Rousseau. Die Farben sind kräftig, saftig und prägnant, Figuren und Hintergründe klar und einfach strukturiert. So erfüllt "Der Mondbär - das große Kinoabenteuer" alle Voraussetzungen für einen kurzweiligen Kinderfilm, dessen Story man gerne folgt, zumal die Bewohner des Waldes - vom ängstlichen Hasen über den weisen Dachs bis hin zum cleveren Bären - auch gut als Identifikationsfiguren für unsere Welt funktionieren. lasso.

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Info

Plakat des Films: Der Mondbär - Das große Abenteuer

Kinostart: 16.10.2008

Deutschland 2008

Länge: 1 h 11 min

Genre: Animation

Originaltitel: Der Mondbär - Das große Abenteuer

Website: http://www.mondbaer-derfilm.de

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