Science-Fiction-Thriller um einen Astronauten, der auf dem Mars ums Überleben und um die Kontaktaufnahme mit der Erde kämpft.

Kinostart: 08.10.2015

Jessica Chastain

Jessica Chastain
als Melissa Lewis

Matt Damon

Matt Damon
als Mark Watney

Kristen Wiig

Kristen Wiig
als Annie Montrose

Jeff Daniels
als Teddy Sanders

Michael Peña
als Rick Martinez

Sean Bean
als Mitch Henderson

Kate Mara
als Beth Johanssen

Sebastian Stan
als Chris Beck

Aksel Hennie
als Alex Vogel

Chiwetel Ejiofor
als Venkat Kapoor

Mackenzie Davis
als Mindy Park

Donald Glover
als Rich Purnell

Naomi Scott
als Ryoko

Die Handlung von Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Nach einem verheerenden Sturm auf dem Mars holt die NASA seine Forscher vor Ort zurück auf die Erde. Astronaut Mark Watney wird für tot gehalten und zurückgelassen. Doch er lebt - für den Moment zumindest. Denn mit schneller Hilfe ist nicht zu rechnen. Also muss er selbst sehen, wie er ganz alleine für Vorräte für die nächsten Jahre sorgt, wie er einen Weg findet, Kontakt zur Nasa aufzunehmen und ein Lebenssignal zu senden. Parallel versuchen seine Kollegen einen Rettungsplan auszuarbeiten.

Kritik zu Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Faszinierendes Science-Fiction-Survivaldrama nach Bestsellervorlage von Andy Weir, in dem ein Astronaut alleine auf dem Mars zurückgelassen wird.

Gerade einmal neun Monate sind vergangen seit Ridley Scotts letzter Großproduktion, "Exodus", der Weihnachten 2014 in die Kinos gekommen war. Hatte das Bibelepos allerdings bisweilen Probleme, seiner ausufernden Handlung wirklich Herr zu werden, ist Scotts Verfilmung des Bestsellers von Andy Weir, der nunmehr dritte Ausflug des 77-jährigen Filmemachers in die unendlichen Weiten des Weltalls, drei Jahre nach "Prometheus - Dunkle Zeichen", geradezu ein Paradebeispiel für ökonomisches, geradliniges Erzählen. Als eine Mars-Expedition während eines verheerenden Sturms auf dem roten Planeten unvermittelt die Zelte abbrechen und die Monate lange Reise zurück zur Erde antreten muss, bleibt im Chaos ein Astronaut zurück, der von einer umherfliegenden Antenne getroffen wurde und für tot gehalten wird - der Botaniker Mark Watney, gespielt von Matt Damon in einem seiner gewinnendsten Auftritte seit "Good Will Hunting". Watney hat jedoch überlebt. Während er mit wissenschaftlichem Eifer daran geht, Lösungen für alle Probleme zu finden, die ihn am Überleben für die nächsten vier Jahre hindern könnten - so lange würde es nach seinen Berechnungen dauern, aus eine Rettungsmission zu organisieren und loszuschicken -, kämpft die NASA auf der Erde darum herauszufinden, wie man den Robinson Crusoe auf dem Mars wieder zurückbringen kann, ohne andere Menschenleben zu riskieren.

Ein Mann allein auf dem Mars. Das erscheint nicht unbedingt das Material für einen packenden zweistündigen Film. Aber so, wie die handelnden Personen auf existenzielle Krisen nicht mit hängenden Köpfen begegnen, sondern stets ganz pragmatisch daran arbeiten, jede neue Hürde auf dem Weg zur Rettung zu beseitigen, findet auch Scott stets ganz nüchtern Lösungen für die vermeintlichen narrative Probleme seines Überlebensdramas: Damon bespricht für die Nachwelt einen Videoblog, der letztlich den narrativen Rahmen liefert: "Fuck you, Mars!" ist das Mantra, dem sich gemeinsam mit Watney der ganze Film verschreibt, den Scott gestaltet hat wie einen jener klassischen Katastrophenfilme der Siebzigerjahre, die "Airport"-Filme zum Beispiel oder "The Poseidon Adventure", in denen auch All-Star-Besetzungen versammelt wurden, die an verschiedenen Schauplätzen an Rettungsmöglichkeiten arbeiten, nur dass es jetzt nicht George Kennedy, Lloyd Bridges und Leslie Nielsen sind, die ihre Stirn in Falten legen und bangen und letztlich erleichtert jubeln müssen, sondern moderne Heavyweights wie Chiwetel Ejiofor, Kristen Wiig, Jessica Chastain, Michael Pena und Jeff Daniels. Überhaupt ist der Film nie muffig oder altmodisch oder knatternd: Der Look ist sensationell, das 3D immer perfekt und funktional, das Tempo rasend hoch und die Darsteller sind mit so vollem Einsatz bei der Sache, dass man als Zuschauer eigentlich nie ein Problem damit hat, dass über die fast volle Laufzeit weitestgehend ausschließlich wissenschaftliche Diskussionen geführt werden. Im Gegenteil: Es ist erfrischend, dass all der unnötige emotionale Ballast, der vor einem Jahr "Interstellar" so bleischwer und überladen wirken ließ, auf ein Minimum reduziert wird. Stellt sich nur die Frage, wie die Synchro den schönsten Satz Damons übersetzen will, der stellvertretend für den ganzen Film steht: "I'm gonna science the shit out of this." Viel Spaß dabei, die, äh, Scheiße aus diesem Problem heraus zu wissenschaften. ts.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 08.10.2015

USA 2015

Länge: 2 h 24 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: The Martian

Regie: Ridley Scott

Drehbuch: Drew Goddard

Musik: Harry Gregson-Williams

Produktion: Mark Huffam, Drew Goddard, Michael Schaefer, Aditya Sood, Ridley Scott, Simon Kinberg, Aditya Sood

Kostüme: Janty Yates

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Pietro Scalia

Ausstattung: Arthur Max

Website: http://www.fox.de/the-martian

Auszeichnungen

1 Golden Globe:
  • Bester Darsteller (Komödie oder Musical):
    Matt Damon